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Antibabypille: Nebenwirkung kann zum Tod führen

Die Antibabypille "Yasminelle" von Bayer birgt das Risiko eines Blutgerinnsels. Nachdem nun eine Frau, die eben diese Verhütungsmethode wählte, an einer Lungenembolie starb, wurde der Pharmakonzern verklagt.

Die Warnung vor Nebenwirkungen sei nicht klar genug formuliert. Denn gerade "Yasminelle" ist das Risiko auf Thrombose höher als bei anderen Pillen.

Der Prozess zeigte seine Wirkung, denn nun wird bei Präparaten mit dem Wirkstoff Drospirenon viel deutlicher auf möglich Risiken hingewiesen. Da mehrere tausend Frauen die Antibabypille nehmen, ist diese Warnung sehr wichtig.


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WebReporter: milly26
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Tod, Nebenwirkung, Antibabypille
Quelle: spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2016 17:37 Uhr von angeklagter
 
+7 | -2
 
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@writinggale: Die angegebene Pille ist NICHT "die Pille danach"! Und die Freigabe eines Medikaments heisst nur das das Risiko für den Patienten so minimal wie möglich gehalten wird. Mit Sicherheit hat das wenig zu tun.

@milly26: Das ist keine News. Vor einem halben Jahr waren einige betroffene Frauen und Mädchen bei Stern.TV im Fernsehen.
--> http://www.stern.de/...


Wie bei jedem Medikament stehen die Nebenwirkungen (neudeutsch: unerwünschte Wirkungen) im Beipackzettel. Aber die meisten glauben wohl, dass es sie ohnehin nicht erwischt.
Sicher gibt es den Probandinnen eine erweiterte sexuelle Freiheit - aber jede muss für sich entscheiden ob sie das Risiko in Kauf nehmen will.
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20.03.2016 18:13 Uhr von kingoftf
 
+6 | -0
 
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Das ist doch seit Jahren bekannt, dass die Yasminelle nicht gerade ungefährlich ist.
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20.03.2016 19:08 Uhr von blaupunkt123
 
+6 | -1
 
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Man sollte das Produkt halt dann einfach einstellen und Frauenärzte sollten die sicheren Marken/Produkte verschreiben.


Die meisten Frauen reagieren jetzt wieder panisch und wollen am liebsten ganz auf die Pille verzichten, oder schreien wieder nach einer Männerpille.
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20.03.2016 21:47 Uhr von Slaydom
 
+4 | -0
 
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@Bast
Kommt auch immer drauf an, wenn 1 von 100.000 nur drauf reagiert ist es eher nicht so schlimm.

Wieso sie überhaupt auf dem Markt kam, damals wusste man noch nicht, dass die Risiken soviel höher sind.
Es gibt ja auch schon Pillen der neueren Generationen die diesen Inhaltsstoff garnicht mehr drin haben. Seltsam ist es dann eher, dass die Frauenärzte nicht einfach die neuen verschreibt.
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20.03.2016 23:42 Uhr von Wildcard61
 
+1 | -0
 
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Yasminelle klingt irgendwie wie Yasmin (Pille von Schering AG Heute Bayer AG). Bei der gab es vor ca 12 Jahren die gleichen Nebenwirkungen.
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21.03.2016 11:05 Uhr von KaiserackerSK
 
+1 | -0
 
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Hey, es wird auf die Nebenwirkungen hingewiesen und damit haben die Konzerne ihrer Verantwortung Rechnung getragen. In Europa werden wenigstens noch Tests gemacht. In den USA und dank TTIP auch bald hier werden Firmen aus den USA bald ungetestete Medikamente auf den Markt schmeißen können. Ja genau, in den USA müssen Medikamente nicht getestet werden. Da allerdings Geschädigte Personen Anspruch auf Milliarden-$-Klagen haben, wird dies trotzdem gemacht. Auch die weltweite Zulassung macht Tests nötig. Mit TTIP akzeptieren wir allerdings die in den USA gültigen Reglementierungen und somit entfallen die Tests für Zulassungen. Eventuell freuen sich manche jetzt über die Möglichkeit der Klage in den USA, aber dies ist natürlich nicht möglich. Wenn ein Medikament aus den USA kommt und, ähnlich wie Contergan, Schäden hervorruft, werden wir nur die europäischen Firmensitze verklagen können. Dabei kommen dann Summen von ein paar Hunderttausend herum und keine Milliarden. Also könnte es wirklich preiswerter sein eine begrenzte Menge des Medikaments in Europa zu testen als umfangreiche Studien zu machen.

Stimmt nicht? Leider gab, eventuell gibt, es solche Passagen in TTIP und auch CETA. Angedacht sind diese Regeln mit Sicherheit nur für, z.B. akzeptieren der unterschiedlichen Farben von Autoblinkern, aber es kann sich auch auf andere Zweige auswirken über die sich keiner Gedanken macht. Was ist mit neuen Inhaltsstoffen in Spielzeugen, in den USA muss der Hersteller für die Sicherheit garantieren, aber er ist nicht verpflichtet diese mit Tests und Studien zu beweisen. Er macht es aber wegen der immensen Klagen. Dies müsste dann Europa auch akzeptieren, weil Tests ja einen Mehraufwand bedeuten würden und diese eingeklagt werden können. Sollte dann in Europa festgestellt werden, das Produkt ist schädlich für den Verbraucher oder/und die Umwelt hat der Hersteller nur mit kleinen Strafen zu rechnen, da ja auch nur nach europäischem Standard verklagt werden kann.

Das sind jetzt extreme Bespiele, aber schon bei kleinen Dingen würde es mich stören, wenn Europa zum Versuchsgelände der US-Firmen werden würde. Man stelle sich einfach etwas Lapidares wie Chlorhühnchen und Rohmilchkäse vor. Beides wäre in den USA und Europa bald erlaubt. Das Hühnchen würde in Europa einfach erscheinen, eventuell noch mit einem Zusatz. Aber auch schon die Neuetikettierung kostet Geld und wäre einklagbar. Selbst wenn es allergische Reaktionen in Europa geben würde, es hätte keine Auswirkungen. Wenn allerdings ein Rohmilchkäse in den USA aufschlägt und keinen umfangreichen Gefahrenkatalog besitzt, könnte der erste Allergiker eine Millionenklage anstrengen. (Beispiel MC-Doof und der heiße Kaffee / in Europa undenkbar und in der USA alltäglich)
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21.03.2016 15:43 Uhr von Gorli
 
+2 | -0
 
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Ich bin jetzt kein Pharmafreund, aber die Überschrift ist reisserisch. Die Pille führt bei 12 Patientinnen von 100.000 im Verlauf eines Jahres zu Lungenembolien und von diesen stirbt 1 von 50.

Nur als Relation: Die wahrscheinlichkeit, dass einer im Verlauf dieses Jahres Straßenverkehr umkommt, liegt bei 1:13.000, also mehr als 100 mal so hoch.
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21.03.2016 18:06 Uhr von Laus_Leber
 
+1 | -0
 
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Meine Freundin nimmt seit 2008 Yasminelle und ist damit zufrieden. Vor dieser Pille hatte sie mit 2 anderen Produkten Probleme, die tatsächlich auch nicht ungefährlich waren. Also jede Pille beherbergt starke Risiken.
Ich würde mich als Frau nicht darauf verlassen, dass man keine Thrombose oder andere starke Nebenwirkungen bei anderen Präparaten hat.
Ich denke nicht, dass meine Partnerin nochmal das Durchmachen möchte bevor sie Yasminelle nahm. Soll keine Werbung für Yasminelle sein. Das ist eine individuelle Entscheidung.

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