20.03.16 14:40 Uhr
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Frühlingsanfang: So wird das Wetter an Ostern

Heute beginnt der Frühling. Ungewöhnlich trüb war es bis jetzt in Deutschland im März, doch dies soll sich jetzt endlich ändern. Der astronomische Frühling beginnt dieses Jahr früher als sonst - normalerweise dreht sich die Nordhälfte unseres Planeten erst später am 20. März oder sogar erst einen Tag später ins Licht.

Doch am heutigen Sonntag stand die Sonne schon um 5.30 Uhr direkt über dem Äquator und die Süd- und Nordhalbkugel erreichte gleich viel Sonnenlicht.

Frühlingsgefühle - also höhere Temperaturen - stellen sich allerdings erst gegen Ende der Woche ein. Immerhin passend zu Ostern.


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WebReporter: milly26
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wetter, Ostern, Wettervorhersage, Meterologe, Frühlingsbeginn
Quelle: spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2016 14:59 Uhr von OO88
 
+0 | -4
 
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dann warten wir alle mal auf den 20. März.
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20.03.2016 16:09 Uhr von mace_windu
 
+1 | -3
 
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"Heute beginnt der Frühling. Ungewöhnlich trüb war es bis jetzt in Deutschland im März, doch dies soll sich jetzt endlich ändern. Der astronomische Frühling beginnt dieses Jahr früher als sonst - normalerweise dreht sich die Nordhälfte unseres Planeten frühestens am 20. März ins Licht. "

Okay dann geht mein Kalender falsch. der zeigt doch glatt den 20.03.2016 an.
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20.03.2016 18:30 Uhr von mace_windu
 
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QUELLE:SPIEGEL.DE
"Dieser März hält sich nicht ans Drehbuch, also an die Statistik. Ihr zufolge zieht Mitte des Monats meist sonniges, mildes Frühlingswetter auf. Dieses Jahr aber ist es ungewöhnlich kühl und trüb.
So wird es nicht bleiben, die Nordhälfte der Erde schwenkt ins Licht. Am Sonntag beginnt der astronomische Frühling - so früh wie seit 1896 nicht mehr; gewöhnlich ist es erst später am 20. oder am 21. März soweit.

Sonntagvormittag um 5.30 Uhr steht die Sonne direkt über dem Äquator, Nord- und Südhalbkugel erhalten gleich viel Sonnenlicht. Die Sonne steht nun von Norden gesehen um 23 Grad höher als zu Jahresanfang.

Es ist Tag-Nacht-Gleiche; Tag und Nacht sind gleich lang. Die Sonne geht an diesem Sonntag exakt im Osten auf, ihr Mittagszenit liegt genau im Süden, und abends geht sie präzise im Westen unter.

Von nun an schiebt sich die Nordhalbkugel immer weiter in die Sonne, die Luft wärmt sich. Milde Luft kann mehr Feuchtigkeit halten, deshalb lösen sich Nebel auf. Temperaturunterschiede im Norden verringern sich, dadurch flauen Winde ab - das Wetter stabilisiert sich zum Sommer hin.

Morgens wird es nun immer früher hell, abends später dunkel. Die Tage werden länger, im Laufe des März um gut anderthalb Stunden; Ende des Monats bleibt die Sonne bereits fast 13 Stunden am Himmel. Die Helligkeit lockt Vögel und Insekten nach Norden. Und vom Rheintal ausgehend beginnt es zu blühen.

Mit der Haselblüte startete bereits der Vorfrühling - dies Jahr bereits fast deutschlandweit im Januar. Auch Schneeglöckchen blühen längst. Die Forsythie zeigt den Erstfrühling an, sie sprießt bereits im Süden - ebenfalls etwa zwei Wochen früher als normalerweise, wegen des milden Winters.

Der phänologische Vollfrühling - also der in der Landschaft sichtbare, vollendete Frühling - aber beginnt mit der Apfelblüte, meist im Mai. Doch schon Mitte oder Ende März wird es in ganz Deutschland gewöhnlich bunt: Osterglocken, Krokusse, Gänseblümchen und Stiefmütterchen sprießen.

Riechen ließe sich der Frühling schon vorher: Südwestwinde tragen Blütenstaub aus Spanien und Frankreich nach Norden. Im Alpenvorland wird Südföhn zum Schneefresser. Indes: Derzeit kommt die Luft vom Atlantik - und bringt Wolken.

Der März, heißt es, bildet die Brücke vom Winter zum Frühling. Dies Jahr sei er ungewöhnlich kühl, melden Wetterdienste; er dürfte gar kälter ausfallen als der vergangene Dezember, der für einen Dezember aber auch ausgesprochen mild verlief.

Meteorologen betonen die magische 5-Grad-Grenze, sie markiert den Tag, an dem die Temperatur im Schatten dauerhaft fünf Grad erreicht. Eine bedeutende Schwelle für die Vegetation.

Den Daten zufolge erreicht der Raum Köln meist um den 4. März herum als Erster diese Marke, gefolgt von Freiburg und Mannheim zwei Tage später. Stuttgart um den 9. März herum, Frankfurt zum 13., Hannover etwa am 21., Hamburg, Leipzig und Berlin um den 26. und München am 30. März sind später dran. Orte in den Alpen und an der Küste müssen sich mitunter noch länger gedulden.

Damit die Laune messbar steigt, muss es aber noch sieben Grad wärmer werden. Frühlingsgefühle setzten ab 12 Grad ein, das will der Blogger Tin Fischer mit der Auswertung von Twitter-Botschaften herausgefunden haben. Am ersten Tag des Jahres mit 12 Grad würden plötzlich massenhaft euphorische Nachrichten verschickt.

Die meisten Deutschen warten demnach noch auf Frühlingsgefühle. Erst Ende der Woche, zu Ostern also, könnte es warm und sonnig werden, glaubt der Deutsche Wetterdienst.

Die Unsicherheit der Vorhersage sei zwar groß. Doch scheine sich im Nordwesten über dem Atlantik ein hilfreiches Tiefdruckgebiet anzusiedeln: Die Luftturbine dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn. Nordwestlich von Europa gelegen, würde sie also milde Luft aus Südwesten nach Deutschland fächern. Es gibt Hoffnung auf frühlingshafte Ostern."

Hier der komplette Artikel
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20.03.2016 18:34 Uhr von tvpit
 
+9 | -0
 
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Habe gehört das an diesem langen Osterwochenende fast 20°C geben soll:

3° an Karfreitag,5° am Samstag,7° am Sonntag und fast 5° an Ostermontag.

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