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Sahra Wagenknecht: AfD-Wähler nicht "in die rassistische Ecke stellen"

Die Fraktionschefin der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hat davor gewarnt, alle AfD-Wähler pauschal in die rechte Ecke zu stellen. Stattdessen müssten die Wahlverluste auch für ihre Partei genau analysiert werden.

"Wir müssen darüber nachdenken, warum wir den Zugang zu einem erheblichen Teil unserer früheren Wähler verloren haben", so Wagenknecht in einem Interview mit der "Welt am Sonntag".

Die Menschen machten sich angesichts der hohen Flüchtlingszahlen Sorgen um Arbeitsplätze, Sozialleistungen, Wohnungen und steigende Mieten. Diese Menschen dürfe man nicht "in eine rassistische Ecke stellen", so Wagenknecht weiter. Auch gelte dies für die Wähler der AfD.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Politik
Schlagworte: AfD, Wähler, Sahra Wagenknecht, Ecke
Quelle: focus.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2016 10:07 Uhr von Mankind3
 
+71 | -2
 
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Na wenigsten eine die die einsicht hat zu analysieren warum man Wähler an die AfD verloren hat.
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20.03.2016 10:13 Uhr von Oberlehrer
 
+32 | -0
 
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... sprach die Frau, deren Wähler gerne in die linke Ecke gestellt werden ;-)
Wo ist das Problem, wenn beides, "in die rechte/linke Ecke stellen" nicht abwertend, sondern politisch einordnend, gemeint ist?

"Rassistisch" ist wohl abwertend, genauso wie "Mauermörder", und sollte mit Bedacht jeweils nur für Einzelfälle benutzt werden :-)
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20.03.2016 10:14 Uhr von BoltThrower321
 
+28 | -2
 
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Ein 3er mit Wagenknecht und Petry...darf ich das schreiben???

Ernsthaft, die Wagenknecht ist in der falschen Partei, den Ihre Meinung ist bisher -nicht immer- deutlich sachlicher gewesen.

Das absolute Gegenbeispiel der Linken sind wieder Realitätsverweigerer wie diese Kipping...
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20.03.2016 10:20 Uhr von det_var_icke_mig
 
+7 | -5
 
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also ich wage zu bezweifeln, dass die Linke viele Wähler an die AfD verloren hat, eher dass diese nicht zur Wahl gegangen sind

allerdings macht auch Frau Wagenknecht den Fehler Rechte mit Rassisten gleichzusetzen, nur weil sie meist dicht beieinander sind

wenn dem so wäre müsste sie ganz Skandinavien als Rassisten verabscheuen, den dort gilt: "Erst wir, dann alle anderen" was für mich eine rechte Position ist die ich auch durchaus nachvollziehen kann und unterstütze, selbst wenn sie mich selber betrifft (wie bereits in der Vergangenheit geschehen)
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20.03.2016 10:28 Uhr von erw
 
+15 | -2
 
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Die sollten einfach mal eine ausgiebige Studie bei Hartz-4-Empfängern machen, wie es in ihrem "lauen" Leben so geht und wieso sie aufgehört haben zu wählen. Da werden die schon mitbekommen, was die Realität in Deutschlands "Sozialparadies" ist und wieso immer mehr Hartzer oft an der Klippe zur Selbstaufgabe stehen.
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20.03.2016 10:38 Uhr von Old_Spice
 
+14 | -0
 
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Bevölkerungsaustausch hat sie vergessen aber wie auch immer. Ich hatte und habe immer noch sehr viel Achtung vor dieser Frau! Sie ist eine der wenigen, ihres Berufsstandes, die mit Verstand gesegnet ist.
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20.03.2016 10:40 Uhr von Joeiiii
 
+16 | -0
 
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So viel Einsicht zeigen Politiker selten. Denn statt zu analysieren, warum man selbst jede Menge Wähler verloren hat, schiebt man es auf die plumpe Propaganda der Rechten, auf deren Schüren von Haß und Angst, etc. Daß es vielleicht daran liegen könnte, daß man die Wähler im Stich ließ und läßt, Versprechen nicht eingehalten hat, ihnen die zum Teil durchaus berechtigten Ängste nicht nimmt, etc., kann ja nicht sein.

Natürlich ist es leichter, wenn man die Schuld bei anderen Parteien oder bei den dummen Wählern sucht. Doch so einfach kann und darf man es sich nicht machen. Man sieht ja, was dabei heraus kommt. Und auch damit, daß man AfD-Wähler nicht pauschal ins rechte Eck stellen darf, hat sie Recht. Viele suchen sich eben eine andere Partei, wenn man pausenlos enttäuscht und belogen wird.
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20.03.2016 10:56 Uhr von physicist
 
+12 | -2
 
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In den Zitaten redet sie von der "rassistischen Ecke" die Quelle schreibt von der "rechten Ecke".

Wer rechts und rassistisch nicht auseinanderhalten kann sollte keine Politik-News schreiben....
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20.03.2016 10:58 Uhr von MurrayXVII
 
+6 | -2
 
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"Wir müssen darüber nachdenken, warum wir den Zugang zu einem erheblichen Teil unserer früheren Wähler verloren haben"

Vielleicht weil ihr ständig den großen Parteien in den Arsch kriecht an statt selbst zu überlegen was die beste Lösung für bestimmte Probleme wäre...

"Wir stimmen einfach allem zu was die großen machen dann lassen sie uns auch nächstes Mal mitspielen" ist keine Taktik die Wähler überzeugt.

Man muss zusehen dass Gefahren von den Bürgern abgewendet werden aber man darf auch nicht vor dem Leid anderer (bestes Beispiel Menschen die vor Gewalt und Tod fliehen) die Augen verschließen.

Die richtige Lösung ist weder die "alles muss raus"-Politik von Mitgliedern von NPD und AfD oder Seehofer noch die "egal ob Flüchtling oder Terrorist komm erstmal rein hier hast du ein nicht registriertes Handy"-Politik von Merkel und ihrer Horde von Jasagern.

Da muss ein Mittelweg her. Eine Variante wäre zum Beispiel dass von ALLEN die um Asyl bitten vorm Betreten des Landes ein biometrisches Foto abgegeben wird und sie einen Ausweis erhalten. Wer irgendwo aufgegriffen wird und keinen hat wird zum nächsten Amt geleitet und lässt einen anfertigen. Sollte eine Person versuchen sich 2 Ausweise zu beschaffen (die Kartei wird natürlich bei neuen Fotos abgeglichen) wird er wegen versuchtem Betrug angezeigt.

Das ist zwar etwas aufwendiger und teurer als sie einfach reinzulassen aber besser als wenn man dadurch zulässt dass sie an mehreren Orten Gelder abgreifen oder man sich sonstige Straftäter (Diebe Räuber Vergewaltiger Mörder Terroristen) ins Land holt. Bei groben Verstößen gegen das Gesetz (ab zum Beispiel schwerem Diebstahl oder Körperverletzung) müsste die sofortige Abschiebung drohen. Natürlich müssen die Asylsuchenden sich auch über die Gesetzmäßigkeiten des Landes informieren (wäre wichtiger als dieser schwachsinnige Sexlehrgang von dem ich immer noch hoffe dass es eine Ente war aber noch nichts gelesen habe...).

So müssten "besorgte Bürger" beruhigt sein und die die dann noch fordern dass sie alle raus sollen dürften dann ja nur noch fremdenfeindliche Bürger sein.
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20.03.2016 11:23 Uhr von gerndrin
 
+12 | -2
 
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Wagenknecht ist eindeutig zu intelligent - für die Linken.
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20.03.2016 11:27 Uhr von Taylan
 
+2 | -20
 
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20.03.2016 11:39 Uhr von Dragon2712
 
+8 | -0
 
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@Taylan,

einfach kurz gesagt, sagt Ihnen das Wort Inflation etwas?! Damit ist Punkt von Ihnen schon abgedeckt. Zu Punkt zwei: Schon mitbekommen, dass wir momentan in einer Diktatur leben? Finden Sie das immer noch so toll und macht es laut Ihrer Ansicht vieles leichter?
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20.03.2016 12:08 Uhr von