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Essen: Gemeinnützige Arbeit von Flüchtlingen soll ermöglicht werden

In Essen befinden sich circa 4600 Flüchtlinge in ihren Unterkünften. Damit die Langeweile in den Lagern nicht zu Spannungen führt, möchte man Flüchtlingen freiwillige, gemeinnützige Arbeit anbieten.

Im Gespräch sind beispielsweise Jobs in Parks und Wäldern, auf Schulhöfen, in Altenbegegnungs- oder auch Kindertagesstätten. Die Stadt sei bereits mit zwei Trägern im Gespräch - offen ist jedoch noch, wie viele 1€-Jobs angeboten werden können.

Sozialdezernent Peter Renzel widerspricht Befürchtungen von Arbeitsmarktexperten, dass es zur Konkurrenz von Einheimischen Langzeitarbeitslosen kommt. Künftig soll ein städtischer Koordinator im Sozialamt für 2000 Flüchtlinge die Verantwortung haben und als Bindeglied fungieren.


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WebReporter: BoltThrower321
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arbeit, Essen, Gesellschaft, Beschäftigung, Asylverfahren, Flüchtlingsdebatte
Quelle: derwesten.de

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19.03.2016 17:51 Uhr von BoltThrower321
 
+25 | -1
 
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Bitte unbedingt die Quelle lesen...die Informationen sind zu umfangreich für die News.
Hier besteht sozialer Zündstoff, das 1 ! Koordinator im Sozialamt für 2000! Flüchtlinge verantwortlich ist,
scheint eine reine Alibifunktion zu sein, den so ist Tür und Tor für Missbrauch geöffnet und eine Kontrolle ist so
überhaupt nicht gewährleistet...die Stadt Essen kann sich das noch so schönreden, es wird zu illegalen 1€ Jobs kommen, die
ganz reguläre Arbeitsstellen ersetzen werden.

In der Quelle gibt dieser "Dezernent" an, das sein Vorhaben angeblich nicht zur Integration diene...sondern relativiert:
„Die findet eh nicht in den Unterkünften, sondern erst später statt, wenn die Menschen eine eigene Wohnung haben"

Das bedeutet, nicht nur das hier der Leser meiner Meinung nach bewusst in die Irre geführt wird, dass die Flüchtlinge in der Stadt Essen also doch Wohnungen bekommen werden?! Ein kurzer Blick in den Immobillienanzeiger lokal und in den einschlägigen
Wohnungsbörsen zeigt schnell, das hier ein extremer Wohnungsmangel herrscht. Lediglich die brandgefährlichen No Go Areas in Essen haben hier und da noch Kapazitäten.

Fraglich finde ich auch, warum wieder 2 "Träger" -->Armutsindustrie benötigt werden,...ist die Stadt Essen selbst nicht in der Lage etwas zu organisieren?

Der soziale Gedanke, die Langeweile und Tristes bei den Flüchtlingen mit Gemeinnütziger Arbeit zu begegnen ist vom Prinzip her nicht falsch.
Doch sehe ich hier, das den Menschen völlig falsche Hoffnungen gemacht und die "Einheimischen" verraten werden.

Aktuelle Zahlen zu der Stadt Essen, Quelle Bundesagentur für Arbeit. Zeitraum Februar 2016
Arbeitslose gesamt: 35606
Arbeitslose SGB III 6.276(AlG-1)
Arbeitslose SGB II 29.330 (Hart 4)
Quote12,2%

Gemeldete Arbeitsstellen 3.977
Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) 48.252


Wer bei diesen Zahlen überhaupt an "Integration" denkt, ist meiner persönlichen Auffassung nach "reif" für den Doktor...Hier geht es nicht um das "Können" von Menschen anderer Nationen...sondern ganz nüchtern um Zahlen...Zahlen die differieren von Wunschdenken und bitterer Realität.

Die Stadt Essen ist schon öfters mit fragwürdigen "Plänen" in "Verruf" geraten, wie z.b. Alkoholsüchtige mit Alkohol zu bezahlen
http://www.spiegel.de/...


Ich kann einfach keine sinnige Konzepte erkennen...stattdessen lediglich halbgare Hirngespinnste, die im Kern gut gemeint, aber faktisch schlecht geplant sind. Anmaßend empfinde ich es auch, das Arbeitsmarktexperten einfach mal so von einer Person "mundtot" gemacht wird.

[ nachträglich editiert von BoltThrower321 ]
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19.03.2016 18:09 Uhr von kuno14
 
+22 | -0
 
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auf Schulhöfen, in Altenbegegnungs- oder auch Kindertagesstätten.dann wird das leben bunter..........
oh man.wird immer besser............
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19.03.2016 18:40 Uhr von nchcom
 
+25 | -0
 
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Wäre ja mal ein Anfang wenn sie ihre Unterküfte und ihr Umfeld selber sauber machen könnten. Die Essensausgabe und weitere DInge ließen sich bestimmt auch noch in Eigenregie bewältigen. Wenn man denn wollte.
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19.03.2016 19:22 Uhr von Gothminister
 
+16 | -1
 
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Wird auch höchste Zeit und zwar nicht nur für Flüchtlinge, sondern auch andere arbeitslosen Migranten. Bislang sehe ich ausschließlich weiße Hartzer im Bereich Grünpflege und Stadtreinigung. Das muss sichtlich bunter werden!

[ nachträglich editiert von Gothminister ]
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19.03.2016 19:35 Uhr von faktkonkret
 
+16 | -0
 
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vor einigen Monaten wäre man noch mit solchen Äusserungen als Nazi beschimpft worden. Schlieslich hat ja Hitler mit solchen Programmen für eine Infraktur in Deutschland gesorgt.
Weiter möchte ich nicht kommentieren. Dient nur als neutrale Denkanlage.
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19.03.2016 20:44 Uhr von anonymous2015