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Bundesrat: Banken müssen Obdachlosen und Flüchtlingen Konto anbieten

Nach dem Bundestag stimmte nun auch der Bundesrat dem sogenannten "Girokonto für Jedermann" zu.

Demnach müssen die Banken auch Obdachlosen und Flüchtlingen ein Konto anbieten und diese Gruppe als Kunden akzeptieren.

"Das ist ein wichtiger Schritt für mehr Teilhabe und Gerechtigkeit für alle", so Thüringens Finanzministerin Heike Taubert von der SPD.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Konto, Bundesrat, Girokonto
Quelle: t-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2016 14:01 Uhr von FreieGedanken
 
+12 | -13
 
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Dieser Entscheidung kann man nur voll zustimmen. Girokonten nur für Menshen mit einem bestimmten Mindestumsatz sind diskriminierend.
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18.03.2016 15:01 Uhr von Durchschnittsdeutsch
 
+8 | -3
 
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@ FreieGedanken:

Auch, wenn Du negative Bewertungen erhältst, weiß der Geier warum, stimme ich dir vollkommen zu.
Weniger aber aufgrund der Diskriminierung, eher, weil man ohne Konto heutzutage schon arge Probleme bekommt, notwendige Zahlungen zu erhalten und zu senden.

Siehe GEZ: Wurde gerade wieder für verfassungsgemäß erklärt, bar zahlen kann man sie jedoch nicht.


Was ich eher befürchte ist, dass die angebotenen Konten horrende Gebühren beinhalten werden. Bei den Sparkassen, die solche Konten ja schon anbieten, haben diese nicht nur eine recht hohe Kontoführungsgebür, nein, fast alles kostet zusätzlich auch noch Geld. Überweisungen ausführen und erhalten, Geld Bar einzahlen oder abheben usw.
Eine Frechheit sondergleichen, denn wenn ich auf so ein Konto angewiesen bin und es als normales Konto im Alltag führen muss, kostet es mich 15-20 Euro jeden Monat.

So wird selbst mit den ärmsten der Armen noch Gewinn gemacht.

Aber das gehört sich mittlerweile wohl so...

EDIT: Ah, ich weiß, worum es geht. Es geht auch um Flüchtlinge, somit wird das Wort "Diskriminierung" so gesehen, dass es, mal wieder nur für und wegen dieser Gruppe geschieht.

Dem ist nicht so! Es gibt genügend Einheimische, die keine Konten bekommen haben.
Das war ein ganz großes Thema, schon weit vor den Flüchtlingen!

[ nachträglich editiert von Durchschnittsdeutsch ]
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18.03.2016 15:37 Uhr von erdengott
 
+2 | -1
 
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"So wird selbst mit den ärmsten der Armen noch Gewinn gemacht." Es ist recht unwahrscheinlich dass die Banken mit diesen Konten einen großen Gewinn machen werden. Dazu ist der Anteil der Leute darunter die vermehrten Arbeitsaufwand beanspruchen (relativ) zu groß.
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18.03.2016 15:39 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -0
 
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@ Durchschnittsdeutsch Arbeitest du für lau?

Entweder man betreibt Onlinebanking, oder man zahlt eben für Papierüberweisungen und Co.
Immerhin werden diese von Mitarbeitern ins System abgetippt und halten den Betrieb auf.

Wenn schon auf so ein Konto nicht viel pro Monat raufgeht, soll dann alles andere auch noch kostenlos laufen?

Bei einem anderen geht wenigstens pro Monat ein höheres Gehalt drauf, mit dem die Bank dann im Hintergrund arbeiten kann.
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18.03.2016 18:15 Uhr von Joeiiii
 
+6 | -1
 
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Ein Konto für alle? Ist das wieder ein Schritt in Richtung "Abschaffung des Bargelds"? Erst gnädigerweise ein Konto für alle, dann die Pflicht dazu und dann Ende im Gelände.
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18.03.2016 18:25 Uhr von Humpelstilzchen
 
+4 | -0
 
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Davon abgesehen, sollte den Banken mal richtig die Backen aufgepumpt und ins dunkle Kämmerlein gepustet werden, damit die Knaller mal wieder merken, dass sie Dienstleister am Kunden sind!
Die arbeiten mit dem Geld der Kunden, verlangen dafür noch Gebühren und machen einen auf dicke Hose!
Merken die eigentlich die Einschläge noch, oder hat denen die Gier das Hirn vollständig wegplaniert!?
"Da können wir nix machen, mehr geht nicht!"
Ja ne is klar.
Denen brauchste nur einen erzählen von "Umschuldung und Bank wechseln", dann sind die dein bester Freund, und es eröffnen sich Möglichkeiten, da träumste von!
LmaA!!!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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18.03.2016 19:02 Uhr von FreieGedanken
 
+1 | -0
 
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@ Durchschnittsdeutsch: ich hab mit "diskriminierend! das ganze einfach zusammenfassen wollen. Egal wohin man blickt und egal um welche Transaktionen es sich handelt, man muss fat überall ein Konto vorweisen: Stadwerke schalten keinen Strom, wenn sie nicht den Zugriff auf dein Konto bekommen, Mieten lassen sich eigentlich gar nicht mehr in bar bezahlen, Telefon, Rundfunk-Steuer, KFZ-Steuer, Urlaubsbuchungen, sogar der Einkauf im Internet geht nicht anders. Banken werben oft mit kostenlosen Girokonten, solange die monatlichen Umsätze eine Mindestgrenze erreichen. Menschen mit geringen Einkünften müssen lange suchen und dann sind sie auf "good will" der Banken angewiesen. Und nicht zuletzt die Asylbewerber müssen auch irgendwie ihr Geld zusammenhalten, sei es das sie für bestimmte Sachen ansparen oder etwas Geld an ihre Verwandten überweisen wollen.

Einerseits möchten Politiker und Banken nicht nur große Scheine sondern das Geld insgesamt abschaffen, anderseits bieten sie keine günstige bargeldlose Alternative an.
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18.03.2016 19:44 Uhr von Humpelstilzchen
 
+3 | -0
 
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So sieht das aus, und es geht auf gar keinen Fall an, dass da willkürlich und frei nach Schnauze entschieden wird, wer darf und wer nicht!
Und schon garnicht die Bevormundung oder Entmündigung!
Die kosten ihr "Monopol" kackedreist aus, und setzen sich mit dem Arsch oben drauf.
Und sowas, dass geht schonmal garnicht, auf gar keinen Fall!
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18.03.2016 22:59 Uhr von Beobachter15
 
+1 | -1
 
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Mir wurde mal von einigen Banken gesagt: Sie haben einen Eintrag bei der SchuFa: NÖÖÖÖÖ.

Als ich aber 2 Jahre später 100k € geerbt hab, waren sie alle da. Weiß der digitale Gott woher sie das wussten. Egal, ich hab nen P-Konto gemacht, und fahre mit dem gut.

Ohne Konto kann man ja fast nicht mehr.

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