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Frankfurt: Zweiter Fall von Lassa-Fieber

Erst vor knapp einer Woche verstarb ein Patient in einer Kölner Klinik, nachdem er sich mit dem Lassa-Virus infiziert hatte. Nun hat es offenbar einen erneuten Ausbruch der gefährlichen Krankheit gegeben. Dabei scheint es sich ausgerechnet um einen der Bestatter zu handeln.

Dieser habe im Bestattungsunternehmen in Alzey (Rheinland-Pfalz) Kontakt mit der Leiche des Amerikaners gehabt, der sich offenbar im Togo mit dem Virus infiziert und ihn eingeschleppt hatte. Der Mitarbeiter des Unternehmens sei daraufhin unmittelbar in die Frankfurter Uniklinik verlegt worden.

Der Mitarbeiter sei der Einzige gewesen, der Kontakt mit dem Toten gehabt habe, so die Kreisverwaltung. Lassa zählt, wie auch Ebola oder das Marburg-Fieber, zu den hämorrhagischen Fiebern. Laut dem Robert-Koch-Institut verlaufe die Infektion aber häufig mild oder ohne Symptome.


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WebReporter: Secutor
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Frankfurt, Fall, Virus, Fieber, Lassa
Quelle: spiegel.de

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18.03.2016 19:16 Uhr von shadow#
 
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Und mittlerweile sind es 3.
Wie kommt man eigentlich auf die Idee, eine hochinfektiöse Leiche irgendwann zwischen Obduktion und Diagnose einem Bestatter einzupacken, der ganz offensichtlich nicht in der Lage ist, die nötigen Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten?

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