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Studie: 60.000 weniger neue Jobs wegen des Mindestlohns

Der gesetzliche Mindestlohn hat in Deutschland nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern etwa 60.000 Stellen gekostet. In einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung heißt es, wegen der Lohnuntergrenze von 8,50 Euro seien zwar nur wenige Arbeitsplätze gestrichen worden.

Manche Betriebe hätten aber wegen dieser Regelung darauf verzichtet, neue Jobs zu schaffen. Die Forscher warnten allerdings davor, das Ergebnis zu überschätzen.

Vor allem Minijobs seien weggefallen. Für die Studie befragt wurden vergangenes Jahr rund 16.000 Unternehmen.


WebReporter: MR.Minus
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Mindestlohn, Jobs
Quelle: tagesschau.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2016 19:28 Uhr von BoltThrower321
 
+39 | -4
 
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Ein Job unter Mindestlohn ist kein Job, sondern lediglich eine vertraglich festgehaltene Bestätigung, das ein Unternehmen nicht in der Lage ist zu wirtschaften.
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17.03.2016 19:38 Uhr von blaupunkt123
 
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Ganz ehrlich. So dachte ich es mir auch.

Unternehmer wollen jährlich nur noch 10-30 Prozent immer mehr Gewinn haben.

Und die Kosten holen sie sich rein indem sie Stellen streichen und die Arbeit auf die übrig geliebenen Mitarbeiter aufteilen.

Und gerade Dienstleistungen werden mit steigendem Lohn eingestrichen.
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17.03.2016 20:03 Uhr von Humpelstilzchen
 
+24 | -0
 
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Ja ne is klar!
Die Überschrift hätte auch heißen können: "Volksverräter lagern ihre Firmen und Produktionsstätten ins Ausland aus, um billiger produzieren zu können und mehr zu verdienen!"

Oder wie auch immer. Den wahren Seelenverkäufern geht das am Arsch vorbei, weil die eh nur an die eigene Brieftasche denken. Die Löhne drücken, bis der Arzt kommt, und alles soweit ausquetschen und drangsalieren, dass der Arbeiter noch leben kann, aber arbeiten gehen muss, damit alles so funktioniert, wie es funktionieren soll.
Im Sinne des Erfinders, natürlich!!!
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17.03.2016 20:35 Uhr von det_var_icke_mig
 
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mh zweischneidiges Schwert ...

@Humpelstilzchen: das Dienstleistungsgewerbe lässt sich schlecht ins Ausland verlagern und auch da gilt der Mindestlohn


auf der einen Seite muss sich Arbeit lohnen, auf der anderen muss man sie aber auch bezahlen können

von daher ist ein Mindestlohn eine gute Sache, kann aber nur der Anfang sein, in die Köpfe der Leute muss einfach mal wieder regional rein und nicht "Geiz ist Geil", so geil ist der nämlich gar nicht

vielleicht doch mal ein Schnitzel weniger essen und dafür das Bio-Schnitzel vom Bauern um die Ecke nehmen, der kann sich dann die Haare schneiden lassen (zum Mindestlohn) damit sich die Friseuse auch ma wieder ein Schnitzel leisten kann

so wird das was, nicht wenn man das Billigschnitzel vom Discounter nimmt, was vielleicht in Polen gezüchtet in Ungarn geschlachtet und in Rumänien zerlegt wurde

das ist zwar billiger und man kann sich zwei leisten, hilft aber dem Bauern um die Ecke nichts und der Friseusin trotz ihres Mindestlohns auch nicht, weil beide nix vom Kuchen ab bekommen
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17.03.2016 21:38 Uhr von CoffeMaker
 
+13 | -0
 
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"auf der einen Seite muss sich Arbeit lohnen, auf der anderen muss man sie aber auch bezahlen können"

Wäre sie wenn alle Firmen sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst wären. Die meisten Firmen denken eher egoistisch, wenig Lohn um den Profit zu maximieren. Wenn jede Firma so denken würde, wer kauft dann die Produkte? Die Wirtschaft fickt sich da selbst ins Knie. Ist genauso wie mit dem Abwandern, sie gehen da hin wo es billiger ist, aber wenn sie die Produkte dann verkaufen wollen stellt sich raus das so viele abgewandert sind das sie in den einztigen Ländern wo die Profitmarge hoch wäre nichts mehr loswerden weil die Leute ebenfalls weniger Geld haben.

2te Sache ist das Steuersystem. Wir wollen mit Länder konkurrieren wo die Lebenserhaltungskosten und daraus resultierenden geringeren Löhnen, das ist faktisch unmöglich aber man versucht es trotzdem und würgt hier den Markt ab. Da gab es mal ein Professor der einen Vortrag hielt über ein Steuersystem was uns sogar konkurrenzfähig zu China machen würde. Scheint keiner Interesse daran zu haben.

"in die Köpfe der Leute muss einfach mal wieder regional rein und nicht "Geiz ist Geil", so geil ist der nämlich gar nicht"

Es gibt keine "Geiz ist geil"-Mentalität, dieser Slogan wurde nur erfunden damit die Leute sich nicht ärmlich vorkommen wenn sie die billigen Sachen kaufen weil sie sich die teuren Sachen nicht leisten können. Die Leute können dann so tun "naja ich könnte was teures kaufen aber ich will nicht" obwohl sie es im Grunde nicht können. Die Mentalität ist doch hier eher so das auf den Schlamm gehauen wird, man tut nach außen so als wenn man Kohle hat, fährt dicken Wagen und zu Hause frisst man den Kit aus den Fenstern weil man keine Kohle hat.

Und die Leute die sich die Billigschnitzel kaufen tun das nicht weil sie jeden Tag Schnitzel essen sondern weil sie dreimal überlegen müssen ob sie nun mehr für 5 Minuten besseren Geschmack ausgeben oder nicht.

Das wir viele nicht offen zugeben, weil man hier immer Erfolg austrahlen muss. Ist mehr Schein als Sein.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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17.03.2016 21:54 Uhr von IRONnick
 
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Besser 1 vernünftiger Job mit allen Sozialleistungen als 2 Ausbeuterjobs !
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17.03.2016 21:57 Uhr von Fishkopp
 
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Tja, bei den Flüchtlingen ist unsere Kanzlerin die Mutter Theresa der EU, bei ihren Landsmännern tut sie alles dafür das Deutschland eher zum Sklavenstaat wird. Wie sollte man diese modernen Sklavenbetriebe aka Zeitarbeitsfirmen sonst nennen und wenn ich Mindestlohn höre bekomme ich einen Brechreiz.
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17.03.2016 22:32 Uhr von Hanna_1985
 
+2 | -0
 
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Und? Damit sinds dann 120.000 Aufstocker weniger. Denn die "neuen" hätten sich Ihren Lohn mit den vorhandenen Teilen müssen...
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17.03.2016 23:21 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
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18.03.2016 01:43 Uhr von brazzo007
 
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lol in der Schweiz gibt es 18 Franken Mindestlohn da sollten sich die verantwortlichen Stellen in Deuschtland mal gand doll schämen, das wir uns nichtmal 8 Takken nochwas leisten können !!!
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18.03.2016 07:08 Uhr von tsunami13
 
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Und was bringt der Job? Jobs kann ich auch schaffen. Morgen 100000 Stück. Unbezahlt. Bekomme ich dann den Innovationspreis 2016, weil ich doch ach so sozial bin und soooooviele Menschen in Arbeit gebrahct habe?
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18.03.2016 07:50 Uhr von mike1111
 
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Ja, daß Unverständnis für die Wahl einer AfD ist mir vollkommen unklar obwohl täglich darüber berichtet wird was Parteien wie SPD,CDU, Grüne in Deutschland so verzapfen. Gerade jetzt wo die qualifizierten Arbeitskräfte in Massen einreisen sind keine, entsprechend der Qualifikation, Jobs vorhanden. Für 8,50 Euro muß man in Deutschland mindestens schon Fachschulabschluss haben, unabhängig davon was man dann arbeitet. Für die neuen Fachkräfte wird es also schwierig da ja niemand Unterqualifikation mit 8,50 Euro überbezahlen will.

Den Unternehmen geht es nicht mehr darum etwas qualitativ Hochwertiges zu einem angemessenen Preis zu verkaufen. Die Unternehmen existieren nur noch um Gewinne zu machen und dies scheint wohl am Sinne der Existenz eines Unternehmens vollkommen vorbei zu laufen. Vielleicht sollten sich Unternehmer auf den wahren Grund ihrer Existenz besinnen und dieser wahre Grund ist nicht etwa überproportionale Gewinne zu Lasten von Kunden und Angestellten zu machen sondern um Produkte und Dienstleistungen anzubieten.

Die Arbeitnehmer, also die Kunden, haben es selbst in der Hand zu entscheiden ob man Produkte und Dienstleistungen von Sklavenhaltern kaufen sollte. Es ist relativ einfach solche Unternehmen zu zerstören um Platz für neue Unternehmen zu machen deren Existenz nicht an Hand von Gewinnen gerechtfertigt wird.
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18.03.2016 07:57 Uhr von Infidel
 
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Mindestlohn hoch auf 15 Euro Schaft 100 000 Jobs, denn zur Überraschung aller Wirtschaftsexperten, oder lieber "Experten" aus der Wirtschaft, stellen Firmen ein wenn Nachfrage besteht und nicht wenn die Arbeiter billig sind. Aber natürlich würde sich dann kein Export Überschuss von 200 Milliarden für die Wirtschaft erzielen lassen, das sind übrigens 200 Milliarden die einzig und alleine aus zu niedrigen Löhnen generiert werden.
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18.03.2016 07:59 Uhr von Fernfahrer-ohne-Job
 
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Was regt ihr euch auf bei der nächsten Bundestagswahl wird der gleiche korrupte Mist wieder gewählt. Solange Reiche für Reiche Gesetze machen wird sich in diesem Lande nichts mehr ändern. Den Reichen immer mehr den Armen immer weniger.
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18.03.2016 08:02 Uhr von unbezahlbar
 
+2 | -0
 
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@Coffemaker

"Es gibt keine "Geiz ist geil"-Mentalität, dieser Slogan wurde nur erfunden damit die Leute sich nicht ärmlich vorkommen wenn sie die billigen Sachen kaufen weil sie sich die teuren Sachen nicht leisten können."

Und dabei werden die Leute noch über den Tisch gezogen! Ob nun Autos, Reisen, Klamotten, Medikamente oder was weiß ich nicht, der Deutsche zahlt ja fast jeden Preis ohne Widerspruch.


Wer verdient da richtig? Die Aktionäre, Spekulanten, Lobbyisten, Industrielle und der kleine Mann/Frau zahlt die Zeche.


VW Passat in der USA im Jahr 2014 um die 15.000.- € in Deutschland um die 25.000.-€ und das mit deutlich besserer Ausstattung. Das nur als Beispiel. Die Verluste der Autobauers in der Welt muss dann der Deutsche ausgleichen? Oder ist es nicht ganz einfach so, das man den Bürger hier einfach nur noch abzockt.

Immer weniger Deutsche könne sich überhaupt noch eine Form von Luxus leisten, bedingt aufgrund der geleugneten Teuerung und des Lohndumping.

Beispiel Audi! http://www.augsburger-allgemeine.de/...

Verstoßen hier gegen ihrer eigene Ethik Charta, denn Magna muss sich hier nicht an Tarifverträge halten und somit weitaus geringer Löhne zahlen, und die Ethik Charta der Audi/VW verbietet so was im Grunde.

Aber alles im Interesse des Wettbewerbs.
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18.03.2016 08:06 Uhr von CanisMajoris
 
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Wir brauchen keine Dienstleistungen und Arbeiten, die mit Jobs für 8,50 Euro ausgeführt werden. Meinetwegen sollen alle Branchen sterben, die davon leben.

Dann sollen sich die Preise erhöhen, damit die Arbeit dafür vernünftig bezahlt wird. So kann jeder Geringverdiener, der dann ein vernünftiges lohntechnisches dasein führt selber entscheiden ob er zum Friseur geht oder sich selber die Haare schneidet. Für 8,50 Euro nimmt man ihm diese Entscheidung ab, weil er gar kein Geld hat um am "Leben" in unserer Gesellschaft teilzunehmen.

Da hören solche Perversitäten wie Backselbstbedienungsläden endlich auf.

Wie sagte eins Oskar Lafontaine. Maschinen kaufen keine Maschinen. Und ich sage Konsumgüter und Dienstleistungen werden nicht von 8,50 Euro Stundenlöhnern gekauft. Wer Gewinne machen will, kann das nur, wenn er auch finanzkräftige Käufer hat. Wer Leute nicht ausreichend bezahlt, sägt sich selber den Ast ab, wie dämlich muss man sein ?
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18.03.2016 08:19 Uhr von Frau_Kepetry
 
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Wo bleibt die Pegida-Demonstration gegen diese Unternehmen.

60.000 Stellen fehlen für deutsche Arbeitnehmer und keinen interessiert es. NOCHMAL 60.000 (SECHZIGTAUSEND!!!)

Warum wird nicht auf die Bosse der Firmen und Konzerne geschimpft, die ihre Gewinne optimieren und den verbleibenden Arbeitnehmern mehr Arbeit aufdrücken?

Ach jetzt fällt es mir ein:
Nach unten tritt es sich leichter als nach oben!
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18.03.2016 08:31 Uhr von Laus_Leber
 
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Tja und viele Arbeitnehmer müssen mehrere Minijobs machen, um ein adäquates Gehalt zu erhalten. Von den Müttern, die keine 40 Stunden Woche arbeiten gehen können, will ich gar nicht erst anfangen. Dann wären da noch Studenten, Rentner und Schüler, die ebenfalls davon betroffen sind.
Gerade Schüler und Studenten, die nicht "Aufstocken" können, ist das ein herber Verlust, wenn die Minijobs wegfallen. Und BAföG zu bekommen ist auch nicht so einfach, sofern die Eltern keine hohen Schulden haben.
Aber wen interessieren die schon (irony)
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18.03.2016 09:36 Uhr von BoltThrower321
 
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@ Frau_Kepetry

schreib doch keinen stuss ...krasse Gegenteil ist der Fall.

Ich kann auch anders argumentieren:
Wo bleiben den die AntiFA Krawalinskies den ?`
Steine auf Polizei und andersdenkende Demonstranten werfen und Parteibüros zertrümmern können die...
...aber dem gierigen Bonzen einer Leihbude kontern passiert nicht!

Heuchler!
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18.03.2016 11:59 Uhr von Frau_Kepetry
 
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@BoltThrowe321

Es gibt doch schon so viel Linke Kriminalität, denke ich (lese ich zumindest immer bei Pegidioten und AFDlern), und Du wünscht Dir davon noch mehr?
Ein schöner Rechter bist Du mir.... Tztztzt



Edit: Ich fordere nur auf, dass sie auf der Straße Demonstrieren sollen, aber man sieht ja wo die Priritäten liegen....

[ nachträglich editiert von Frau_Kepetry ]
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18.03.2016 14:48 Uhr von buw
 
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Schwachsinn - das ist die wahre Volksverhetzung!
Arbeitsmarktforscher? Ha! IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) soll Arbeitsmarkt analysieren, um politische Akteure auf allen Ebenen kompetent zu beraten. Wurde 1967 als Forschungseinrichtung der BA gegründet,seit 2004 eine besondere Dienststelle der Bundesagentur für Arbeit. Auftraggeber und "Sponsor" =Regierung= Wirtschaft=Kapital.

Noch Juli 2014 IAB zum Mindestlohn: "..Laut dem Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit sind Entlastungen von per saldo 2,2 Milliarden bis 3 Milliarden Euro jährlich möglich...Allein die Einnahmen der Sozialversicherung dürften sich nach der IAB-Prognose um 2,9 Milliarden bis 4,5 Milliarden Euro im Jahr erhöhen. Zudem werde der Fiskus über eine Milliarde Euro zusätzlich an Einkommensteuer einnehmen."

Damals zeterte die Bundesbank gegen IAB das Gleiche wie die IAB jetzt.

Wo bleibt hier der Aufschrei von den überbezahlten Gewerkschaftsbossen und den LINKEN?

[ nachträglich editiert von buw ]
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18.03.2016 17:18 Uhr von Humpelstilzchen
 
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@ buw

Du weisst doch, wie es geht.
Das wird doch ausgereizt bis zum Letzten! Solange, wie die Leute es mit sich machen lassen, und immer noch einen drauf und noch einen und noch einen! Und einen können wir noch! Und dann hier noch ein wenig, und da noch ein wenig, und zack, hier können wir auch noch ein wenig!
Und die Dinge, die vorher unmöglich waren und "nie realisierbar gewesen wären", gehen dann auf einmal wie durch ein Wunder, als wäre es das Normalste der Welt und schon Ewigkeiten nie anders gewesen!!
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18.03.2016 18:54 Uhr von det_var_icke_mig
 
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@CoffeMaker: "Es gibt keine "Geiz ist geil"-Mentalität, dieser Slogan wurde nur erfunden damit die Leute sich nicht ärmlich vorkommen wenn sie die billigen Sachen kaufen weil sie sich die teuren Sachen nicht leisten können. "


oh doch die gibt es !
als ich noch in Berlin gewohnt habe, gab es in meinem Supermarkt wie so oft reichlich Auswahl an Eiern. Die Eier die südlich von Berlin produziert wurden, waren gerade mal 10 Cent teurer als die die von weiß der Geier wo herangefahren wurden. Nur die von sonstwo hatten wesentlich mehr Platzbedarf und sind wesentlich besser gegangen, als die aus der Umgebung.

Und kaum einer kann mir erzählen, dass man sich das nicht leisten kann. Selbst als wir in der Hartz IV Schleife gesteckt haben, hab ich die "Umgebungs-Eier" gekauft und auch bei anderen Sachen darauf geachtet: erst kam Region, dann Dtl. dann der Rest der Welt und erst danach kam der Preis ...

es geht, man muss nur wollen!!
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19.03.2016 21:06 Uhr von doncazadore
 
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@mike1111
" Die Unternehmen existieren nur noch um Gewinne zu machen"
in welchem märchenland lebst du ?
unternehmen haben immer nur existiert um gewinne zu machen.
und wenn sie keine machen, verschwinden sie schnell von der bildfläche.so ist kapitalismus.
und das man für einen 8,50 euro-job eine fachschulabschluß haben muß, ist genau so ein märchen.
mies ist ,dass selbst qualifizierte arbeit nicht viel besser bezahlt wird und man mit einem 8,50 job keine familie mehr ernähren kann ohne aufzustocken. das war aber bei einem 5,-- euro job noch derber.
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19.05.2016 07:35 Uhr von mike1111
 
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Da stellt sich doch die Frage wer jetzt die Arbeit für die weggefallenen Stellen macht. Sieht so aus als ob Angestellte für daß gleiche Geld ( oder 3 Cent mehr ) diese Aufgaben übernehmen.

Was Unternehmen angeht bleibe ich bei der Meinung daß ein Unternehmen nicht deswegen existiert um Gewinne zu machen, was ja nur durch Betrug funktioniert. Je mehr Gewinn, je mehr Betrug. Aber die Unternehmensphilosophie und daß daraus resultierende Ansehen entscheidet jedes Unternehmen für sich. Ein gutes Produkt entschuldig niemals moralisches Fehlverhalten gegenüber der Gesellschaft von welcher dieses Unternehmen ja lebt.

Es ist schon traurig Mindestlohn einführen zu müssen um Unternehmen regelrecht zur Moral zu zwingen. Aber es gibt viele Dinge welche diese Welt nicht braucht.............. auch eine Vielzahl von Unternehmen und deren vollkommen überteuerten Produkte nicht.

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