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Leipziger Buchmesse: Der Compact-Verlag wurde das Ziel einer nächtlichen Attacke

In Leipzig findet derzeit die Buchmesse statt, wo der Compact-Verlag von Unbekannten einen nächtlichen Besuch bekam. Es wurden acht äußere und drei innere Sicherheitsscheiben beschädigt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun in dem Fall.

Es ging bereits ein Bekennerschreiben ein. Darin heißt es, dass es aufgrund der derzeitigen Situation um Rassismus und Ausgrenzung falsch gewesen sei das Compact-Magazin nicht auszuladen. Daher habe man den Entschluss gefasst die Angelegenheit mit eingeworfenen Scheiben zu regeln.

Der Compact-Magazin-Verlag hat seinen Sitz in Leipzig und wird von Jürgen Elsässer betrieben. Der Rechtspopulist war bei Veranstaltungen von Legida und der AfD anwesend und hielt dort auch Reden.


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WebReporter: Katerle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Attacke, Ziel, Verlag, Buchmesse, Leipziger Buchmesse, Compact Magazin
Quelle: lvz.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2016 15:55 Uhr von flipperoffline
 
+17 | -5
 
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Hoffentlich gibt es dafür auch 8 Jahre Haft wie im Asylheim Fall
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17.03.2016 16:31 Uhr von buw
 
+13 | -5
 
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Täter sind die gleiche Gesinnungsklientel wie von der Bücherverbrennung 10.Mai 1933.
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17.03.2016 16:37 Uhr von slick180
 
+4 | -23
 
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17.03.2016 17:18 Uhr von Xaardas
 
+9 | -1
 
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Also ich gehe mal schwer davon aus, dass der Leipziger Messestandort und seine Verwaltung sicherlich ausgiebig prüfen, wen sie zu ihren Messen lassen.

Wenn mit dem Compact Verlag ein Vertrag geschlossen wurde und dieser nicht wegen außerordentlicher Gründe aufgehoben werden kann, so hält man sich hier nur an geltendes deutsches Recht. Zumindest würde ich das mal vermuten, denn wer würde schon so viel negative Publicity generieren wollen.

Auf der anderen Seite ist eine Einseitige Aufhebung eines Vertrages ohne Gründe, welche im Vertrag stehen oder das deutsche Recht vorsehen de facto ein Rechtsbruch und kann durch ein Gerichtsverfahren rückgängig gemacht oder mit Schadensersatz belangt werden.

Die Leute, welche hier selbst die "Initiative" ergriffen haben, haben also nichts geringeres als Sachbeschädigung mit politisch motiviertem Hintergrund zu vollziehen.

Ich fahre dieses Jahr auch zur LBM und wollte eigentlich meine Ruhe und keine Angst vor Gewalttätern zu haben.
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17.03.2016 17:51 Uhr von Mushikosisisikawa
 
+8 | -2
 
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"Wir kennen nur einen Terror – das ist der Terror gegen unmenschliche Maschinerien. Die Rotationsmaschinerie von Springer in die Luft zu jagen und dabei keine Menschen zu vernichten, das scheint mir eine emanzipierende Tat."

Rudi Dutschke
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17.03.2016 21:10 Uhr von Launcher3
 
+6 | -3
 
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Also ich werde morgen auf der Buchmesse Hr. Elsässer zusprechen, sich nicht beirren zu lassen. Bähh, Slick und Gutis !
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18.03.2016 01:26 Uhr von shadow#
 
+1 | -10
 
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"Messechef Oliver Zille hatte gegenüber dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) erklärt, es gebe für eine Ausladung keine rechtliche Grundlage."

Anstand wäre eine gute Grundlage gewesen.
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18.03.2016 18:37 Uhr von Gothminister
 
+2 | -0
 
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Wären diese Meinungsfaschisten gleichermaßen engagiert bei der linkspopulistischen Presse, dann wäre die halbe Buchmesse leer.

[ nachträglich editiert von Gothminister ]
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18.03.2016 21:13 Uhr von Launcher3
 
+3 | -1
 
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Heute bei der Compact Diskussion gewesen, Themaänderung: Folgen von Zensur, nach den Ereignissen vom Vortage. Viele Interessierte, 4 Polizisten ( wohl nicht für die normalen Besucher !) und ihre linke Klientel in Form von 3 Schreihälsen, die ständig störten sowie eine aufgeregte Fragestellerin, die das Zitat von Perinci auf der PEGIDA Demo, das mit den KZ, wohl nicht verstanden hat und mit echt dummen Fragen wohl nur provozieren wollte. Leider hatten die meisten Teilnehmer wie ich das richtige Zitat wörtlich gehört! Also die Linken wieder beim Verdrehen der Wahrheit erwischt.
Einer der "Linken" rannte nach der Diskussion schreiend durch die Gegend, er sei Journalist und werde bedroht, alles nur Provokationen.
Leider war Hr. Elsässer familiär verhindert, aber Peter Feist als Diskussionsleiter hatte alles gut im Griff.
Fazit : Meinungsfreiheit ist ein "eichen Ding", wie der Sachse zu sagen pflegt.

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