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Würzburg: Rektor bietet Schülern 100 Euro fürs Verpetzen von kiffenden Kameraden

An einem Würzburger Gymnasium hat ein Rektor seinen Schülern 100 Euro Belohnung angeboten, wenn sie Schüler verraten, die Drogen haben.

Der Rektor kann die Kritik an dieser Form des Verpetzens nicht verstehen, er handelte aus Sorge und diese dürfe man nicht "politischem Denunziantentum in einem Unrechtssystem" gleichstellen.

Ob die Sorge dermaßen berechtigt ist, bleibt dahingestellt. An der Schule gab es zwischen 2010 und 2014 an die sieben Delikte mit Rauschgift.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schule, Würzburg, Rauschgift, Rektor, Drogenmissbrauch
Quelle: stern.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2016 15:09 Uhr von buw
 
+10 | -2
 
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Denunzieren - is halt ne Schule für´s Leben dort. Macht nicht nur der hilflose Direktor so, kennen wir ja von unseren Maaslosen und Gefolge.

Is aber noch ne "heile Welt" an seinem Gymnasium. Soll mal in paar Berliner oder Hamburger Schulen hospitieren. Für jeden Petzer nen Hunni, da würden paar Schüler steinreich werden, aber wohl nicht lange gesund bleiben.
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17.03.2016 16:30 Uhr von mace_windu
 
+8 | -0
 
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"Der deutsche Bundestag und der Bundesrat bieten jeden Politiker 1000€ wenn er/sie drogenkonsumierende Politiker verpetzt"

"Kassen von Bundestag und Bundesrat leeren sich beängstigend schnell"

;-)
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17.03.2016 18:13 Uhr von CrazyCatD
 
+2 | -1
 
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So wird auf ein neues Gestapo bzw. Stasisystem hingearbeitet sodas man selbst als Jugendlicher schon in Angst leben muss wem man überhaupt noch trauen kann und dadurch den Bezug und die Verbindung zu den Erwachsenen, ebenso wie zu den Mitschülern und Freunden völlig verliert und diese noch mehr entzweit werden. Auch wenn die Aktion nur zwei Wochen gedauert hat und das dahinter liegende Ansinnen von gutem Geist beseelt war, der Weg dorthin ist mehr als verwerflich.

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