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EuGh-Gutachten: Keine Haftung für WLAN-Missbrauch

Gewerbetreibende haften offenbar nicht für den Missbrauch ihres öffentlichen WLAN-Netzes. Das geht aus einem Gutachten für den Europäischen Gerichtshof hervor.

Demnach können Gerichte zwar verlangen, dass ein WLAN-Betreiber gegen illegale Downloads vorgeht. Eine Verschlüsselung des Netzes kann aber nicht verlangt werden. Das Gutachten bereitet eine Entscheidung des EuGH vor.

Im konkreten Fall geht es um die Auseinandersetzung zwischen dem Musikkonzern Sony und einem Geschäftsbetreiber in München, über dessen WLAN ein Musikalbum zum kostenlosen Herunterladen angeboten wurde.


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WebReporter: MR.Minus
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Missbrauch, WLAN, Gutachten, Haftung
Quelle: rp-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2016 20:12 Uhr von Nasa01
 
+5 | -4
 
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"über dessen WLAN ein Musikalbum zum kostenlosen Herunterladen angeboten wurde."

Zugriff über das Wlan auf das Internet ?
Oder wurde das Album über Intranet angeboten ?
Wohl kaum......

Nein. Ich schau nicht auf die Quelle.
Soviel muss SN schon hergeben dass man den Sachverhalt kennt.......
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16.03.2016 20:26 Uhr von Cyphox2
 
+8 | -10
 
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@Nasa01
Man kann sich auch extra doof stellen. Ist doch völlig klar, was damit gemeint ist.
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16.03.2016 20:58 Uhr von mace_windu
 
+8 | -2
 
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Wenn Gewerbetreibende nicht haften darf auch eine Privatperson nicht haftbar gemacht werden
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16.03.2016 21:26 Uhr von Tuvok_
 
+5 | -3
 
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Ist heute eigentlich noch irgendjemand so Saudämlich ne Tauschbörse ala Emule oder BTorrent zu nutzen ?
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16.03.2016 22:13 Uhr von Wil
 
+1 | -1
 
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Natürlich wird das Urteil so ausfallen.

Es kann gar nicht anders entschieden werden. Denn wenn der Gewerbetreibende haften sollte, wären alle öffentlichen WLANs und Projekte die flächendeckendes freies WLAN anbieten und wollen, am nächsten Tag Geschichte. Der Schaden und auch die späteren Einnahmeeinbußen wären immens. Alleine deshalb dürfen Gewerbetreibende gar nicht haftbar gemacht werden. ;-)
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16.03.2016 23:42 Uhr von Rechtschreiber
 
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