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Indien: Hindu-Fundamentalismus gefährlicher als Islamistischer Terror

Der angesehene Historiker und Autor, Ramachandra Guha, fordert Indien auf, wachsamer gegenüber dem wachsenden Hindu-Nationalismus zu sein. Nationalistische Bewegungen würden säkulare, kulturelle und politische Grundwerte des Landes massiv bedrohen und die Gefahr durch islamistischen Terror weit übertreffen.

Aufgrund der indischen Geschichte, welche oft mit von außen erzwungenen Teilungen einherging, ist die radikale Rechte kein neues Phänomen. Die anti-intellektuelle Art der starken rechtspopulistischen Partei BJP, würde öffentliche Diskurse sabotieren und das Volk radikalisieren.

Besonders beklagt Guha das anti-intellektuelle Klima in seinem Land. Radikale Inder würden Akademiker schmähen und unter anderem Universitäten angreifen. Deswegen ruft Guha dazu auf, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Probleme im Land nüchtern anzugehen, anstatt noch mehr Öl ins Feuer zu gießen.


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WebReporter: Barzani
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Terror, Indien, Hindu
Quelle: zeenews.india.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2016 20:17 Uhr von Barzani
 
+3 | -17
 
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16.03.2016 20:18 Uhr von Nasa01
 
+11 | -2
 
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ALLE ! Fundamentalisten sind gefährlich.
Egal welcher Richtung.
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16.03.2016 21:09 Uhr von architeutes
 
+2 | -2
 
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Dann sollen sie mal bleiben wo sie sind.
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16.03.2016 21:28 Uhr von deutscher-junge
 
+12 | -3
 
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@Barzani
mach dir mal lieber sorgen um dein erdogan was er sein land so angetan hat um an der macht zu bleiben!
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16.03.2016 22:41 Uhr von Barzani
 
+3 | -5
 
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deutscher-junge, es ehrt mich, dass dein erster Kommentar seit einem Jahr seinen Platz in einen meiner News findet, aber doch schade, dass es dann so ein inhaltsloser ist.
Weil "mein erdogan" ist er nicht. Sorgen mache ich mir trotzdem über seine Entwicklung. Frage ist nur, was das mit dieser News zu tun hat?
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16.03.2016 22:49 Uhr von Barzani
 
+2 | -4
 
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"Also die AfD mit der BJP zu vergleichen ist doch etwas weit aus dem Fenster gelehnt." - Beobachter16

Die Parteien direkt vergleichen kann man natürlich nicht. Während die BJP Erfahrung mit dem Regieren hat und auch in einem politischen System Kompromisse eingegangen ist und damit Verantwortung übernommen hat, vermisse ich ähnliches bei der AfD.
Die Parallele habe ich eher in der Entwicklung der Partei gesehen und bei der Splitterorganisation der Partei, der RSS*, die ihre politischen Ziele mit Gewalt und Einschüchterung durchdrückt. Hat was von der Symbiose von PEGIDA und AfD.
Die BJP wurde auch lange ausgegrenzt, bis radikalere Akteure den Ton angegeben haben und es massenhaft Tote auf muslimischer und hinduistischer Seite gab.
Vielleicht lehne ich mich wirklich etwas zu weit aus dem Fenster, aber beim durchlesen des Artikels und Wikipedia-Artikeln zu der Thematik sind mir doch Ähnlichkeiten aufgefallen.

* http://de.wikipedia.org/...
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17.03.2016 00:01 Uhr von Karlchenfan
 
+5 | -1
 
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@ Barzani

Ich muss schon wieder Partei für ein Mittel zum Zweck ergreifen,weil hier mehr oder weniger massiv unterstellt und vorsätzlich falsch behauptet(man könnte sagen,bewußt gelogen) wird.

Wie du schon richtig festgestellt hast,hat die BJP in Indien politische Erfahrung auf dem Buckel,war in der Regierung involviert.Wie man dann eine Schwachsinnsbrücke zu einer jungen Partei wie der deutschen AfD schlagen kann,das ist Brandstiffterei.Die hatten noch überhaupt keine Möglichkeit,politische Merriten einzufahren,aber hohlkopfartig Vergleiche an den Haaren herbei zu ziehen,nur weil Beide mit muselmanischer Gewaltbereitschaft nicht so recht einverstanden sind?
Lieber schon mal draufhauen,bevor die auch nur den Hauch einer Chance gehabt haben,überhaupt parlamentarische Luft geschnuppert zu haben?Bisher sind die ja nicht zu mehr in der Lage gewesen als in den Gegenden,wo sie schon drinnen sind mehr als guten Tag zu sagen.In Bremen wird sogar mit illegalen Methoden versucht,die AfD Mitglieder aus dem Rundfunkrat rauszumogeln http://www.achgut.com/...
Erstmals sind die jetzt in einer einigermaßen Mannschaftsstärke vertreten.Aber gleich mundtot machen,super demokratisch,das ist ja wie in der Türkei,wo man missliebige Kritiker und die Opposition zusammen mit den Kurden am liebsten zwecks Ruhigstellung an die Wand stellen würde,wenn man sich damit international nicht ächten würde.
International wird über den Merkelschwachfug nur noch der Kopf geschüttelt,die europäischen Partnerregierungen haben ganz klar Position bezogen und machen dieses gefährliche Suizidverhalten gegen die eigene Bevölkerung nicht mit.
Die AfDler sind jetzt gewählt worden und haben einen Wählerauftrag bekommen,der nicht mehr von der Hand zu weisen ist.Jetzt müssen die liefern.Sie daran hindern zu wollen hat mit Demokratie und einem Verständnis derselben absolut nichts zu tun.
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17.03.2016 17:16 Uhr von Barzani
 
+0 | -0
 
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Hier hatte ein User "Beobachter16" kommentiert. Wo ist der hin? oO
Man findet auch keine Kommentare von dem User mehr und das Profil wird nicht angezeigt:
http://www.shortnews.de/...

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