16.03.16 18:35 Uhr
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Brunei: Frauen dürfen dort Flugzeuge fliegen, aber keine Autos fahren

Nach der Präsentation eines Fotos der Royal Brunei Air, auf dem die komplette weibliche Besatzung im Cockpit einer Boeing 787 abbgebildet ist, hagelt es aus westlichen Ländern teils Komplimente, teils aber auch deutliche Kritik.

Das Foto zeigt die stolze Crew kurz vor dem Abflug von Brunei nach Dschidda in Saudi-Arabien. Für westliche Betrachter kommen dazu staunende Fragen auf, warum die in beiden Ländern befindliche Staatsreligion Islam Pilotinnen zulässt, Autofahrerinnen jedoch nicht.

Im Auto müssen sich Frauen mit dem Platz auf dem Beifahrersitz zufrieden geben, in der Pilotenkanzel können sie jedoch völlig frei schalten und walten. Mit mehr als 35.000 Likes und hunderten Tweets reagierten User auf das Foto. Einer gratulierte, dass man beiden Geschlechtern eine Chance gibt. Es gebe auch Frauen als Bord-Ingenieure.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Feministin, Pilotin, Royal Brunei Airlines
Quelle: blickamabend.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2016 19:00 Uhr von Der_Rabe
 
+9 | -1
 
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Was geschieht eigentlich, wenn gerade Zeit zum Beten ist, die Bordelektronik aber im selben Augenblick ein technisches Problem meldet?

Naahh, lass mal lieber. Im Schwarzwald soll´s ja auch ganz schön sein. :)
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16.03.2016 19:07 Uhr von Barzani
 
+1 | -2
 
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Der_Rabe, das gleiche Spiel wie bei muslimischen Fußballspielern. Erst machen sie ihren Job, dann, wenn überhaupt, holen sie ihre Gebete nach. Wird da so ähnlich sein.
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16.03.2016 22:36 Uhr von bpd_oliver
 
+7 | -1
 
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Ist doch ganz klar, mit den Flugzeugen müssen sie nicht rückwärts einparken. ;)
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17.03.2016 09:32 Uhr von Infidel
 
+3 | -0
 
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Herzlichen Glückwunsch, etwas was im Rest der Welt ganz normal ist habt ihr jetzt auch. Das die 3 auf dem Bild aber wahrscheinlich die Erlaubnis eine männlichen Familienmitgliedes gebraucht haben um Piloten zu werden und das nicht einfach selbst entscheiden durften ist leider auf dem Bild nicht zu sehen. Die Special Olympics für Menschenrechte.

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