16.03.16 17:48 Uhr
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Studie: Nur 16 Prozent sind "mit Herz, Hand und Verstand bei der Arbeit"

Laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens Gallup erledigen die meisten Deutschen ihre Arbeit einfach nach Vorschrift.

Nur 16 Prozent der Arbeitnehmer seien "mit Herz, Hand und Verstand bei der Arbeit", weitere 16 haben bereits innerlich gekündigt.

Laut Gallup liegt dies auch an der kaum vorhandenen emotionalen Bindung der Arbeitnehmer zu den Unternehmen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Quelle: n-tv.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2016 18:09 Uhr von Ming-Ming
 
+28 | -1
 
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Wenn man sieht, was am Ende des Geldes noch Monat übrig ist, dann können die sich ihre emotionale Bindung sonstwohin stecken...

[ nachträglich editiert von Ming-Ming ]
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16.03.2016 18:10 Uhr von ar1234
 
+22 | -1
 
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Billiglohn, Befristungen, Zeitarbeit und die Tatsache, dass man ohnehin oft nicht weiß, ob man noch in 2 Jahren am selben Arbeitsplatz sitzen wird, sind nicht unbedingt die besten Vorraussetzungen für motiviertes Arbeiten.

Wenn dazu noch die Chefs deren Untergebene als Menschen zweiter Klasse oder "hirnlose Vollidioten, denen man alles 5 mal sagen muss" sehen und dazu dafür gesorgt wird, dass kein vernünftiges Betriebsklima zustande kommt, ist der Mitarbeiter kaum noch gewillt, sich für irgendwwelche betrieblichen Belange einzusetzen.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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16.03.2016 18:14 Uhr von Sonja12345
 
+16 | -1
 
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Tja, eine Hand wäscht eben die andere. Der Chef schenkt einem auch nichts, eher im Gegenteil. Gegen die Vorschrift arbeiten ist solange gut, wie der Chef einen Nutzen davon hat. Geht dabei aber etwas schief, steht der Chef nicht hinter einem sondern haut einen eher noch in die Pfanne. Die niedrigen Löhne dazu sind auch nicht gerade motivierend mehr zu tun wie unbedingt nötig.
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16.03.2016 18:36 Uhr von blaupunkt123
 
+17 | -1
 
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Wenn man sieht wie der Großteil der Arbeitgeber zahlt, brauchen sie sich da auch nicht wundern.

Seit Jahren die Löhne nicht mehr richtig anpassen, aber im Gegenzug immer mehr fordern.

Weiterbildung in der Freizeit, mal schnell unbezahlt länger bleiben, ewige Kontrolle usw.


Zum anderen ist es halt nicht mehr wie früher. Wenn die Zahlen nicht mehr passen bekommt man einen Tritt, egal wie lange man im Unternehmen ist, und wie toll die Bindung war. Und das überträgt sich halt auch auf die Arbeitnehmer.
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16.03.2016 19:00 Uhr von TeKILLA100101
 
+4 | -1
 
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16 % werden auch nur anständig bezahlt, weitere 16% müssen sich keine Sorgen machen, weil sie eh durch Klüngel in die Firma gekommen sind, ohne Qualifikation... also was solls :-/
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16.03.2016 20:55 Uhr von Kati_Lysator
 
+3 | -9
 
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ja genau, immer ist es die zu geringe bezahlung. blödsinn. jeder von euch würde innerhalb des nächsten halben jahres genau so angepisst sein wie jetzt, auch wenn ihr 1000€ mehr bekommen würdet. dann wäre immer noch am ende des geldes monat übrig. aber auch ich hätte gern mehr geld, nicht nur einmal im jahr.

ein bekannter (elektriker) hat nach fast 8 jahren eine stundenlohnerhöhung von sage und schreibe 0,50 € bekommen. peinlich für sein arbeitgeber, sehr peinlich. aber solche schei... chefs gibt es halt, leider zu viele. der brauch sich über das schlechte klima nicht wundern.

zum thema emotionale bindung
braucht kein schwein. völliger rotz. weder meine untertanen noch ich arbeiten wegen so nen scheiß. ich bin dort weil ich miete und auto zahlen muss.

und ja, untertanen sind teilweise vollidioten.
- fehler werden an die nächste abteilung weiter gegeben weil man keine lust hat sich drum zu kümmern oder zu doof ist es zu sehen.
- seit 2 jahren facharbeiter, ständig nur gehaltserhöhung im sinn und natürlich das smartfon ständig in der hand. ist ja wichtiger als seine job in angemessener zeit zu erledigen. nachgelagerte prozesse müssen halt warten. hauptsache große fresse.
- wenige jahr bis zur rente aber immer über alle und jeden lästern. arbeiten ist zweitrangig. und bloß nix anspruchvolles, nur "das kann ich nicht" oder "sowas mach ich nicht". und natürlich bekommt der auch zu wenig geld.

auch ich war mal nur untertane, heute habe ich welche. aber warum? weil man mir mit nem spruch blöd kam. und den solltet ihr euch auch mal durch den kopf gehen lassen.
DAS NÄCHSTE MAL AUGEN AUF BEI DER BERUFSWAHL!!!
Es liegt an euch was ihr draus macht, heult oder ändert was. aber am ende zählt ihr nicht zu den 16% sondern zu den 84% der jammerlappen.
ja, nicht jeder kann chef sein, aber nicht jeder will chef sein. und weniger arschlochchefs würde dem ergebnis besser tun. egal.
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16.03.2016 23:14 Uhr von Azureon
 
+3 | -0
 
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Man muss dazu nicht mal einen miesen Job haben, mit miesen Chefs und schlechter Bezahlung. Bei uns haben wir einen, der mit dem Kopf überall ist, nur nicht bei der Arbeit und so sehen seine Resultate auch aus.

Im Endeffekt ist das eine Einstellungssache. Ich bin gerne auf der Arbeit, ich werde fair behandelt und bezahlt. Dazu übernehme ich Verantwortung und mit bin dem Kopf bei der Sache. Es gibt eben solche und solche Menschen. Entweder man hat so eine Einstellung, oder eben nicht. In meinem vorherigen Job war es genauso, nur dass ich mies bezahlt wurde. ;)

[ nachträglich editiert von Azureon ]
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17.03.2016 11:57 Uhr von |Erzi|
 
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Ich kenne auch genuegend Arbeitnehmer die auch trotz sehr guter Bezahlung nur ihre 8h runter wurschteln und fuer die Qualitaet ein Fremdwort ist. Leider. Und keinen interessiert es.
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17.03.2016 13:09 Uhr von CrazyCatD
 
+1 | -0
 
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Schlechte Bezahlung, inkompetente Personalchefs, Ateilungsleiter und Geschäftsführer die Angst um Ihre Posten haben sobald jemand kommt der Innovationen in die Betriebe bringen will und ungenügend Förderung der Talente und Fähigkeiten der Arbeitnehmer, weder durch Arbeitgeber (kostet ja Geld) und vom Arbeitsamt, junge Menschen zu fördern ist auch nicht angesagt, wozu auch, all diese Menschen werden von den Betrieben als billige Arbeitssklaven verheitzt um mehr Gewinne zu erzielen, mehr Einsparungen zu machen und die Arbeit die Früher drei Leute gemacht haben erledigt heute einer, mit einem haufen Überstunden der total unter Wert ausgezahlt wird (4€ brutto pro Überstunde, selbst so erlebt) weil man die eh kaum abfeiern kann und das auch noch unter der ständigen Angst wenn was nicht gut läuft seinen Job zu verlieren und meist für ein Gehalt von dem Mensch nur Überleben aber nicht Erleben kann. Also Warum sollte man sich dafür Emotional einbringen oder sonst für seinen Job mit Hand und Herz ans Werk gehen, wenn die Menschen die diese Arbeitsleistung erbringen von denen die sie Beschäftigen auch nicht mit Herz, Hand und Verstand, behandelt, geleitet und gefördert werden.

[ nachträglich editiert von CrazyCatD ]
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17.03.2016 23:16 Uhr von CrazyCatD
 
+0 | -0
 
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Ich vergaß, da wir ja immer mehr unverheiratete Paare und Singles haben bleibt denen bei Steuerklasse I auch nicht soviel vom Lohn übrig.
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17.03.2016 23:16 Uhr von CrazyCatD
 
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Ich vergaß, da wir ja immer mehr unverheiratete Paare und Singles haben bleibt denen bei Steuerklasse I auch nicht soviel vom Lohn übrig.

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