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Fahrradfahrer bekommt Bußgeld - Er war nicht angeschnallt

Merkwürdig bis absurd klingt der Vorwurf auf einem Bußgeldbescheid, den ein Fahrradfahrer jüngst erhielt. Zunächst wurde der Person unter Punkt Eins vorgeworfen, bei Rot über die Ampel gefahren zu sein, was eine Geldbuße von 130 Euro nach sich zieht.

Punkt Zwei auf dem Bescheid löst allerdings Erstaunen aus: Er müsse 30 Euro Bußgeld für das Fahren ohne "vorgeschriebenen Sicherheitsgurt" zahlen.

Wie es zu dem kuriosen Bußgeldbescheid kam, war bisher nicht zu klären. Sarkastische Reaktionen nach der Veröffentlichung des Bescheides ließen nicht lange auf sich warten: Warum nicht noch die fehlende TÜV-Plakette des Rades beanstanden?


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Bußgeld, Fahrradfahrer, Bescheid
Quelle: chip.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2016 17:47 Uhr von Laus_Leber
 
+48 | -6
 
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Auch wenn das wohl ein fehlerhafter Bußgeldbescheid war, so finde ich es gut, dass Radfahrer auch mal zur Kasse gebeten werden, wenn sie bei rot über die Ampel fahren. Mich stört auch, dass einige Radfahrer es gerade in Kolonnen nicht für sinnvoll halten auf der eigens für sie gebauten Radstrecke zu fahren, sondern lieber auf der Landstrasse fahren.
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16.03.2016 18:11 Uhr von Durchschnittsdeutsch
 
+14 | -33
 
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16.03.2016 18:20 Uhr von Schlechtmensch
 
+20 | -1
 
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Soll der Radfahrer mal froh sein dass sie nicht Profiltiefe getestet haben,
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16.03.2016 18:30 Uhr von DiggerDigger
 
+29 | -2
 
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Wenn es denn Kolonnenfahrer sind...

Im Prinzip sieht man bei uns in der Gegend auf engen Landstraßen jedes Wochenende, oder nach Feierabend, überall einzelne, oder kleine Gruppen von Radfahrern in Tour de France Trikots auf ihren Bikes wild rumdüsen, einfach abbiegen oder spurwechsel durchführen ohne zu gucken.

Ich kenne hier kaum einen Autofahrer, der nicht schon Notbremsungen durchführen musste, um schlimmeres zu verhüten.

Aber: direkt neben der Landstraße sind hier super ausgebaute Radwege, breit und alle neu asphaltiert. kreuzungsfrei und gut von den Autofahrern und auch Fussgängern oder Skatern getrennt. Jedenfalls gut genug für Radfahrer auf dem Weg zur Arbeit während der Woche. Nur nicht von den "Radsportlern", die ihre Geräte und Trikots vorführen wollen.

So un nu kommt´s: Wir haben hier sehr erfolgreiche Radsportvereine, auch international bekannte Sportler. Die nehmen den Radweg...

[ nachträglich editiert von DiggerDigger ]
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16.03.2016 18:43 Uhr von blaupunkt123
 
+24 | -2
 
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Genau und das ist dann immer so richtig umweltfreundlich :-)

Einer fährt mit dem Fahrrad, aber hunderte Autos auf der Landstraße müssen wegen ihm fast auf 0 Bremsen und dann wieder beschleunigen, wenn Gegenverkehr kommt, anstatt konstant weiterfahren zu können.
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16.03.2016 19:49 Uhr von keineahnung13
 
+9 | -0
 
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@DiggerDigger

ja diese Möchtegerntourdefrancefahrer... sind auch ne bei Radfahrern beliebt^^ fahren genauso bekloppt auf Radwegen... haben hier ja ein Haussee wo ein schöner Radweg ist... da fahren diese Typen auch wie die bekloppten, wo ich am liebsten ein Stock zwischen die Speichen werfen würde....
Gut gibt Radwege die sind beschissen, da sag ich auch nix... aber wenn der Radweg super ist, da hupe ich die auch voll... kenne ja die Radwege auch selber^^
Zum Beispiel hier der eine Radweg der nur paar Meter lang ist und dann am Kreisverkehr endet, sag ich auch nix wenn die gleich auf der Straße bleiben, weil ist dann schon bekloppt die Stelle...

Aber diese Möchtegernrennradfahrer kann ich auch ne leiden... auch nicht wenn selber mit dem Fahrrad unterwegs bin...

Selbst wenn man als Kollonne auf der Straße fährt, weil Radweg nicht geeignet sein sollte und so, oder keinen gibt, sollte man auch so fahren das andere vorbei kommen, bzw je nach größe der Kollone Lücken gibt wo man dazwischen einscheren kann wenn gegenverkehr kommt...

Aber es könnte ja zu einfach der Verkehr sein^^
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16.03.2016 20:03 Uhr von jupiter_0815
 
+19 | -0
 
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Ich mag besonders diese Radfahrer die abends ohne Licht fahren und in dunkler Kleidung unterwegs sind.

Dann noch das motzen anfangen weil man sie fast über den Haufen gefahren hat.

Ja,ja die bösen Autofahrer..... boah.

[ nachträglich editiert von jupiter_0815 ]
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16.03.2016 23:28 Uhr von Sandstein
 
+1 | -0
 
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@ blaupunkt123
2 ist ein biisschen übertrieben ohne trainiert zusein schafft man ca 20 km/h mit Training komme ich auf 40 bis 50 km/h.
Ich nutze aber auch wo ich es kann die Radwege.
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17.03.2016 10:16 Uhr von PrinzAufLinse
 
+1 | -9
 
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In Großstädten haben Ampeln für Radfahrer nur ´beratende Funktion´. Alternativ gehören Autos raus aus den Großstädten.
Bei all den Neanderthalern in Ihren Autos ist das nicht mehr anders darstellbar.

[ nachträglich editiert von PrinzAufLinse ]
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17.03.2016 12:54 Uhr von d1pe
 
+3 | -1
 
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Ich fahre Fahrrad und Auto und kenne deshalb beide Perspektiven.
Als Radfahrer in einer Kolonne hat es keinen Sinn Lücken zu lassen. Der Windschatten erlaubt einem sehr viel Kraft zu sparen, weshalb man sich auch in der Spitze abwechselt. Man fährt schneller als Mofa und teilweise auch schneller als Roller (45km/h). Als Autofahrer muss man auch mal eine halbe Minute langsamer fahren können ohne direkt einen Wutanfall zu bekommen. Die wenigen Sekunden die man verliert sind es nicht wert unüberlegte Überholmanöver zu machen.
Auf Radwegen, die direkt mit einem Fußweg verbunden sind oder nur farblich getrennt sind, kann man nicht fahren. Die Fußgänger benutzen auch den Radweg und bei Geschwindigkeiten von 40-50 km/h ist es einfach viel zu gefährlich diese zu benutzen.

Die Straße gehört weder nur den Autofahrern oder nur den Radfahrern. Deshalb ist gegenseitige Rücksichtnahme Gebot Nr. 1. Keine dummen Überholmanöver von Autofahrern, aber auch kurz Seitenstreifen befahren vom Radfahrer um Überholen zu lassen gehören dazu.

Hier noch ein Video aus Autoperspektive. Die Radfahrer machen teilweise über 60km/h (unten rechts im Video). Wer sein Verhalten von der Frau widergespiegelt sieht, sollte schnell seinen Führerschein abgeben: http://www.liveleak.com/...


Zur News: Viele Radfahrerampeln haben keine Gelbphase. Es ist deshalb teilweise unmöglich nicht über Rot zu fahren. Jedoch fühlen sich auch spnst viele Radfahrer nicht an Ampeln gebunden, weshalb der Rotverstoß meist berechtigt mit einem Bußgeld belegt wird.

[ nachträglich editiert von d1pe ]
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17.03.2016 15:08 Uhr von kspott
 
+1 | -0
 
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Was soll es, mass ja Geld in die Kassen der Kommunen kommen. Da kann man nicht auf jede Kleinigkeit achten.
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17.03.2016 17:48 Uhr von GroundHound
 
+3 | -3
 
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Und schon sind sie da: Die ganzen Autofahrer, die Radfahrer nur als Hindernisse für ihre blechernen Schwanzprothesen sehen.
Ich fahre Auto, Motorrad, Fahrrad im Alltag, Fahrrad als Radsportler.
Und die rücksichtloseste Gruppe ist eindeutig die der Autofahrer.
Da wird das Auto auch gerne mal als Waffe benutzt und andere werden massiv gefährdet.
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17.03.2016 19:11 Uhr von honso
 
+1 | -2
 
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wer sein rad liebt......
.
.
.
der schiebt !
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17.03.2016 20:24 Uhr von Sandstein
 
+0 | -1
 
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@ d1pe
dazu kann man nicht mehr viel sagen bin voll deiner Meinung.
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18.03.2016 07:20 Uhr von Bobbelix60
 
+0 | -1
 
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Nichts gegen die radfahrenden Hobbysportler. Mit ihrem Tempo sind die auf normalen Radwegen eher eine Gefährdung für Fußgänger und Normalradler. Aber die Normalos, wie ich, haben bei der Möglichkeit einen Radweg zu nutzen nichts auf der Straße zu suchen. Als Autofahrer habe ich immer das Bedürfnis meine Scheiben zu waschen, wenn ich solche Deppen überhole.
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19.03.2016 10:28 Uhr von Mappenflicker
 
+0 | -1
 
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Das erinnert mich an den hier:

Ein Radfahrer wird von einem Polizisten angehalten.

Polizist:
" Aha, kein Licht vorne---5 Euro.
Kein Licht hinten -------5 Euro
Kein Schutzblech vorne und hinten--10 Euro
Bremsen vorne gehen nicht---10 Euro.

Der Radfahrer:
" Schauen Sie mal hinten, da geht einer, der hat gar kein Fahrrad, was muss der den erst bezahlen?"
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20.03.2016 02:31 Uhr von AMB
 
+0 | -1
 
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@ d1pe

was aus dem Video nicht hervor geht ist, ob sie schon seit 2, 3 oder 4 Stunden hinterher fahren. In dem Fall würde ich 60km/h schon als Grund sehen mich zu ärgern und Zeit ist ein Faktor, der jedem Geduldigen irgend wann schon ungeduldig werden läßt. Da man diesen Faktor nicht an Hand des Videos erkennen kann halte ich mich da völlig zurück etwas zu beurteilen.

Ich ärgere mich über jede Tempo 30 Zone auf einer Hauptverkehrsstraße, vor allem, wenn ich weiß, daß da mehr als 100.000 Autos am Tag fahren und somit die Umweltverschmutzung im Jahr um kurzerhand mal mindestens 1 Million Liter Treibstoff höher ist und man zugleich mindestens für 10 Millionen Euro Zeitschäden im Jahr erzeugt. Für solch einen Umweltfrevel sollte man wirklich jene zur Kasse bitten, die ihn verursachen. Trifft ja jeden, der dort lang fährt nur kurz und nur mit einer Minute. Nur die Summe macht es dann schon. Vermutlich ist die Mineralölsteuer ein guter Verbündeter.

[ nachträglich editiert von AMB ]

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