16.03.16 17:09 Uhr
 202
 

Bundesärztekammer: Über 2.100 Behandlungsfehler nachgewiesen

In 7.215 Fällen mussten Gutachter letztes Jahr über angebliche Behandlungsfehler entscheiden. Das sind etwa 500 Fälle weniger als im Jahr davor. In 2.132 Fällen, hat tatsächlich ein Fehler vorgelegen, was in 1.774 Fällen zu einem gesundheitlichen Schaden mit Anspruch auf Entschädigung führte.

Die meisten Fehler wurden in dieser Reihenfolge bei Brust-OPs, Rückenbehandlungen, Unterschenkel- und Sprunggelenksbrüchen nachgewiesen. Am meisten beschwert wurde sich bei Behandlungen wegen Verschleiß von Knie- und Hüftgelenk sowie Sprunggelenks- und Unterschenkelbrüchen.

Bei drei Vierteln aller Beschwerden geht es um Behandlungen im Krankenhaus, bei einem Viertel geht es um ambulante Behandlungen beim einem Arzt. Ein Grund für die Fehler sei nach Ansicht der Bundesärztekammer der ständig wachsende Druck in Praxen und Krankenhäusern.


WebReporter: Trusty77
Rubrik:   Gesundheit
Quelle: deutsche-apotheker-zeitung.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.03.2016 17:21 Uhr von Gscheit
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
"In 7.215 Fällen mussten Gutachter letztes Jahr über angebliche Behandlungsfehler entscheiden. Das sind etwa 500 Fälle weniger als im Jahr davor."

Oder 500 Fälle mehr die erfolgreich vertuscht wurden als im Jahr davor ... ;)

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Neue österreichische Regierung: Flüchtlinge sollen ihre Handys wie Geld abgeben
Einzelhandel fordert härtere Strafen für Ladendiebe
Bundesregierung geht von weniger als 200.000 Migranten in 2017 aus


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?