16.03.16 14:26 Uhr
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Urteil: VW-Käufer darf Auto wegen Abgasskandal nicht zurückgeben

Im VW-Abgasskandal ist ein erstes Urteil gesprochen worden.

Das Landgericht Bochum hat entschieden, dass ein Käufer eines VW-Autos seinen Wagen wegen der Abgasmanipulation nicht zurückgeben darf.

Zwar sei ein Mangel festzustellen, aber dieser könne kostengünstig behoben werden, so dass kein Grund zum Kaufvertragsrücktritt besteht.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Auto, Urteil, VW, Käufer, Rückgabe, Abgasskandal
Quelle: tagesschau.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2016 15:03 Uhr von CrazyCatD
 
+1 | -9
 
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Da gebe ich dem Richter recht, warum sollte der Fahrzeughersteller das Fahrzeug zurücknehmen, es hat keinen gefährlichen Mängel der es Verkehrsuntauglich macht, der bestehende Mangel kann ja behoben werden.
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16.03.2016 15:57 Uhr von bigpapa
 
+3 | -2
 
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Die Aussage des Richters ist grundsätzlich richtig.

Wobei die Höhe der Kosten irrelevant sind, da der Verursacher das Recht hat ob er den Mangel beseitigen will, oder vom Vertrag zurücktreten will, dann allerdings gegen GELD ZURÜCK.

Aber wie schon gesagt, das muss in den Fall VW entscheiden.

Problematisch wird es bei Spätfolgen. z.B. das Fahrzeug dürfte mit den Eigenschaften des Kaufes in eine "Grüne Zone" aber mit der Nachbesserung nicht mehr.

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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16.03.2016 16:55 Uhr von CrazyCatD
 
+2 | -7
 
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@Truth_Hurts

"Der Wagen entspricht nun mal nicht dem womit geworben wurde. "

Genau deswegen wird der Mangel ja nachträglich, auf Kosten des Herstellers, beseitigt.
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16.03.2016 17:34 Uhr von Perisecor
 
+0 | -7
 
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@ bigpapa

Nein.
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16.03.2016 18:55 Uhr von flipperoffline
 
+2 | -0
 
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Na dann zahle ich auch nur noch halbe Leasingraten, das ist ja nur ein Mangel der kostengünstig behoben werden kann, und wehe die holen mir den Wagen weg.

Sobald dann meine Gelddruckmaschine fertig ist zahle ich auch wieder
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16.03.2016 19:27 Uhr von fraro
 
+7 | -0
 
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Na ja, man kann zwar den Mangel der zu hohen Abgaswerte beseitigen, wenn aber damit ein höherer Verbrauch (wie getestet wurde) verbunden ist, sieht die Sache anders aus.
Denn dann ist der Mangel auf Kosten des Autobesitzers behoben wurden (über den Mehrverbrauch).

Das VW für die Folgekosten nicht aufkommen will, ist doch der eigentliche Skandal.
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17.03.2016 10:39 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
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@ fraro

In dem Falle stehen dem Käufer weitere Rechte zu - aber eben höchstwahrscheinlich wieder keine Rückgabe des PKWs.

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