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Iran: UNO-Bericht über die Menschenrechtslage zurückgewiesen

Der aktuelle UNO-Bericht über die Menschenrechtslage im Iran wurde von der Islamischen Republik entrüstet dementiert.

Außenamtssprecher Hussein Dschaber Ansari teilte mit, der Bericht des UN-Sonderberichterstatters für den Iran, Ahmad Shaheed, sei "parteilich, diskriminierend und politisch motiviert", er stütze sich auf "nicht überprüfte Informationen".

Der Iran wahre die Menschenrechte in Übereinstimmung mit religiösen Werten. Laut UNO wurden in dem Land jedoch im letzten Jahr 966 Menschen hingerichtet, darunter auch Minderjährige.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Iran, Bericht, UNO
Quelle: n-tv.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2016 13:29 Uhr von Starstalker
 
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"Der Iran wahre die Menschenrechte in Übereinstimmung mit religiösen Werten"

Was wiederum bedeutet, dass die Menschenrechte den religiösen Werten untergeordnet werden. Ohne Grund kommt es wohl kaum, dass der Iran hinter China die meisten Todesurteile weltweit ausführt und ein Großteil davon vor allem religiös motiviert ist.

Die Sharia ist eben unmöglich mit Menschenrechten vereinbar, weswegen eine Achtung der Menschenrechte durch Länder wie den Iran oder Saudi-Arabien unmöglich ist.
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16.03.2016 14:24 Uhr von architeutes
 
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Mal ehrlich , will man im Nahen Osten seinen Nachbarn Schwierigkeiten machen, behauptet man einfach er hätte Gott verhöhnt o.ä.
Kann keiner überprüfen und wirkt sofort.
Solange die Religion die Gesetze im Griff hat gibt es keine Menschenrechte.
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16.03.2016 14:54 Uhr von Infidel
 
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Zählt man noch die 1205 Menschen die 2015 in denn USA von der Polizei ohne Gerichtsverhandlung direkt erschossen wurden zu den 28 bei denen es vorher zur Verurteilung kam dann stehen die USA da aber eindeutig an der Spitze.
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16.03.2016 23:53 Uhr von ElChefo
 
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Starstalker

Stichwort Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam. Vor allem spannend ist der Satz über die Einschätzung des iranischen Emissärs bei der UN über die allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Ist zwar schon ein paar Tage alt, erklärt aber auch diese News auf perfekte Art und Weise.


Infidel

Wenn du jetzt noch bitte zu jedem deiner 1205 Fälle den Grund für den Schusswaffeneinsatz auf, dann wird ein Bild daraus. Berücksichtigt man dabei, das die ganze aktuelle Debatte sich am berechtigten Schusswaffengebrauch Darren Wilsons gegen Michael Brown entzündete, reduziert sich diese Zahl sehr schnell sehr drastisch. Gegen "Null" geht sie, wenn man nach Fällen sucht, bei denen einer dieser Toten tatsächlich exekutiert wurde. Dazu bitte die Definition von Exekution hinzuziehen.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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17.03.2016 07:54 Uhr von Infidel
 
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@ ElChefo

In 90 % der Fälle war der grund " Er war Schwarz ". Hier hast du ein auflistung aller fälle, http://killedbypolice.net/
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17.03.2016 18:20 Uhr von ElChefo
 
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Infidel

Danke für den Link, kenne die Seite allerdings schon.
Einfaches Statistik-Spiel für dich:
Zu sehen sind in der Tabelle die Fälle 1206-679. Sucht man explizit nach "M/W" (case sensitive, um Link-Teile herauszuhalten, die "m/w" enthalten könnten), findet man über 100 Übereinstimmungen. Auf ungefähr etwa die Hälfte aller Fälle gerechnet ergibt sich schon per Wahrscheinlichkeit, das mehr als 120,6 der Toten "männlich" und "weiss" gewesen sind. Nicht berücksichtigt sind die Fälle "F/W", also weiblich, weiss. Also kommt deine Aussage nicht hin, das "Er war schwarz" bei sovielen Fällen genug Grund gewesen wäre. Und da haben wir noch nicht einmal "M/A", "F/A", "M/L" und "F/L" mit einkalkuliert.

Möchtest du das nochmal elaborieren?

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