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Der Bundestrojaner: Das Ende des anonymen Surfens

Der Bundestrojaner wurde in Kooperation von Bundesinnenministerium und Datenschützern entwickelt. Aufgabe des Trojaners ist, im Ernstfall Zugriff auf den Computer der verdächtigen Person zu gewährleisten. Doch wer definiert den Ernstfall?

Um die Funktionen des Bundestrojaners sind schnell Diskussionen aufgekommen. Grundlegend soll der Trojaner die Kommunikation der Zielperson untersuchen, jedoch kann auf Knopfdruck aufgerüstet werden. Der Chaos Computer Club (CCC) kritisiert hier die Transparenz des Programmes.

Letztendlich gefährdet der Bundestrojaner die Möglichkeit der deutschen Staatsbürger, anonym im Internet zu bleiben. Aber wie tiefgreifend der Trojaner rechtlich abgesichert ist, wird sich noch zeigen.


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WebReporter: Andisegat
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Ende, Surfen, Bundestrojaner
Quelle: blog.spyoff.com

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2016 10:34 Uhr von FCK.NZS
 
+8 | -58
 
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16.03.2016 10:38 Uhr von H-Star
 
+11 | -2
 
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das funktioniert doch niemals.
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16.03.2016 10:58 Uhr von Cyphox2
 
+2 | -5
 
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"who monitors the birds?"

space - above and beyond
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16.03.2016 11:05 Uhr von G-H-Gerger
 
+3 | -4
 
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Wird der jetzt kostenlos mit Windows 10 ausgeliefert? Was sagen Kaspersky und Co. dazu?
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16.03.2016 11:14 Uhr von yeah87
 
+1 | -18
 
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16.03.2016 11:14 Uhr von blackinmind
 
+5 | -2
 
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"Das Ende des anonymen Surfens" - nun ja, das gibt es schon lange. Google schreibt immer schön alles mit, Apple und Amazon auch sowie viele weitere Dienste (z.B. Werbetreibenden mit ihren Cookies).

Kurz: Anonym ist und war man noch nie im Internet. Außer man nutzt spezielle Software, was aber die meisten nicht tun.
Somit ist der Bundestrojaner nichts anderes wie Google 2.0
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16.03.2016 11:45 Uhr von ted1405
 
+18 | -0
 
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Ihr werft nun aber gerade zwei völlig verschiedene Dinge in einen Topf ... genauso, wie die News auch.

Den Bundestrojaner mit "anonymen Surfen" in Verbindung bringen zu wollen ist völliger Käse.

Derjenige, der staatlich angeordnet mit dem Ding überwacht werden soll ist ja bereits alles andere als Anonym. Es geht beim Bundestrojaner nicht darum, den Verfasser von irgend einem Beitrag zu ermitteln - dafür braucht der Staat definitiv keinen Trojaner, sondern nur Einsicht in die Verbindungsdaten der Provider.

Genau umgekehrt ist es:
es soll ausgespäht werden, welche Beiträge / Gespräche / Mails etc. ein bestimmter User verfasst. Da viele Daten bei der gesamten Übertragung vom PC bis hin zum Webserver verschlüsselt sind, gibt es keine vernünftige, andere Möglichkeit, als sie direkt am PC abzugreifen. Die Webserver (sowie Skype, etc.) sind ja im Ausland und entsprechend vom Bund nicht kompromittierbar.


Prinzipiell ist die Idee dahinter nicht schlecht - auffällig gewordene Personen werden physisch wie auch virtuell observiert.
Das große Problem ist dabei aber eben, ab wann jemand "auffällig" gilt und wer die Freigabe für die totale Observation erteilt. Das lässt derart viel Spielraum, dass es schlichtweg erschreckend und bedenklich ist. Von daher bin ich klar dagegen.
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16.03.2016 12:52 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+6 | -1
 
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Bin mal gespannt wie lang es dauert bis der Quellcode leakt und die Herren Politiker sich wünschen dieses unzähmbare Monster nie geschaffen zu haben.
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16.03.2016 13:02 Uhr von Indalagos
 
+2 | -0
 
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genauso sieht es aus @ted1405

Das hat mit der Anonymität rein gar nix zu tun...
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16.03.2016 13:20 Uhr von Fernfahrer-ohne-Job
 
+5 | -1
 
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Interessant wird es erst wenn ausversehen die Politiker überwacht werden ! Was war das für ein Aufschrei als Bekannt wurde das Mutti abgehört wurde ! Äh das Millionen Deutsche Abgehört wurden störte ja nicht aber bei Mutti ! Und da der BND nicht Kontrolliert wird warten wir ab --- Wie immer wir warten und handeln nicht .
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16.03.2016 14:30 Uhr von TimeyPizza
 
+3 | -2
 
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Und wie soll das Ding überhaupt unbemerkt auf den Rechner der Zielpersonen kommen? Durch Flash Sicherheitslücken? :D Personalisierte Phishingmails? :D
Das wird doch eh nur so eine Nullnummer :D
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16.03.2016 15:06 Uhr von ted1405
 
+2 | -1
 
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@Zuckerstange:
Keine Ahnung, möglich wäre es. Ebenso möglich wäre allerdings auch, dass sich das Ding kurzerhand im UEFI einnistet oder als Rootkit daher kommt. Dann wäre das Betriebssystem völlig bumms.
Wobei: so lange der Trojaner nicht explizit auf das Durchstoßen von Schwachstellen programmiert werden muss, ist eine Portierung in andere Betriebssysteme auch kein großes Hindernis.

@TimeyPizza:
Das hatte ich vor eins zwei Jahren mal gelesen. Der Trojaner soll völlig unspektakuär direkt vor Ort aufs System kommen. Sprich: Deine Wohnung wird unwissentlich geöffnet, das Ding installiert und die Wohnung spurlos wieder verschlossen.
Passt ganz gut zum Vorgehen bei Personenüberwachung.
Klar gibt´s bei dem Vorgehen ettliche, mögliche Probleme, von daher halte ich persönlich den Weg für wenig praktikabel.

Alternativ gibt´s noch eine Möglichkeit über den Provider. Dein Inter