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AfD-Wahlprogramm stellt sich gegen Arbeitslose und Arbeiter

Die AfD wird hauptsächlich von Arbeitslosen und Arbeitern gewählt, allerdings könnten genau diese eine böse Überraschung erleben. Denn das Wahlprogramm der Partei stellt sich gegen diese zwei Gruppen.

So lässt sich in ihrem Grundsatzprogramm nachlesen, dass die AfD das Arbeitslosengeld I privatisieren will. Arbeitnehmer müssten dann selbst privat für die Möglichkeit der Arbeitslosigkeit vorsorgen, durch z.B. Geld aus der Familie oder eine Privatversicherung.

Vor allem Personen ohne Ausbildung oder in unsicheren Berufen müssten dann mehr bezahlen, während Akademiker sehr wenig Geld abgeben müssten. Zudem will die AfD die Steuern für Wohlhabende senken und die Erneuerbare-Energien-Umlage (EEG) abschaffen.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Politik
Schlagworte: AfD, Arbeiter, Abschaffung, Arbeitslose, Reiche, Steuersenkung, Arbeitslosengeld, Wahlprogramm
Quelle: spiegel.de

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55 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2016 14:06 Uhr von G-H-Gerger
 
+39 | -85
 
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15.03.2016 14:06 Uhr von Felixa
 
+93 | -34
 
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Wenn die etablierten Parteien mal auch nur 10% ihrer Bemühungen, die sie in die Medienhetze gegen die AfD investieren, wirklich für das Volk einsetzen würden, dann müssten sie sich vor dieser neuen Partei gar nicht so fürchten.

Aber da CDU, SPD und Grün eben korrupt sind und lieber die eigenen Taschen vollstopfen, als den Bürgern entgegenzukommen, ist es verständlich, dass in einigen Gemeinden die AfD von 0% auf > 30% Wähleranteil hochgeschossen ist.
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15.03.2016 14:15 Uhr von G-H-Gerger
 
+28 | -71
 
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15.03.2016 14:19 Uhr von Katerle
 
+51 | -28
 
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Was ist denn damit das H4-Empfänger immer mehr schikaniert werden ? Da sieht die Zukunft mit den jetzigen Parteien auch nicht anders aus. Man schaue sich nur an, dass Sanktionen über Jahre hinweg möglich sind. Macht das die Sache besser ? Im Vergleich dazu, kann man sich bei der AfD sicher sein das dieser Flüchtlingswahnsinn bald ein Ende hat. Egal wie man es wendet, die Verlierer werden am Ende die gleichen sein und die Reichen werden trotzdem reicher. Führt das BGE ein und schmeisst die Wirtschaftsflüchtlinge raus. Es wird garantiert bald Ruhe im Land einkehren und die Menschen können nicht mehr so leicht versklavt werden.
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15.03.2016 14:20 Uhr von WalterWhite
 
+31 | -70
 
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15.03.2016 14:23 Uhr von Rongen
 
+55 | -24
 
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Gelogen, die Hauptwähler der AfD sind gebildete Menschen aus der Mittelschicht.
Die Wahlbeteiligung bei den Arbeitslosen ist schon seit Jahren extrem Niedrig.

nur mal so aus dem Parteiprogramm
"1. Arbeit: ALG I maßgeschneidert.
Wir wollen das Arbeitslosengeld I privatisieren. Arbeitnehmern steht dann der Weg offen, mit eigenen und individuell maßgeschneiderten Lösungen für den Fall der Arbeitslosigkeit vorzusorgen. Dabei können private Versicherungsangebote ebenso eine Rolle spielen wie die Familie oder der Verzicht auf Absicherung zugunsten des schnelleren Aufbaus von Ersparnissen.
22 2. Aktivierende Grundsicherung: Arbeit, die sich lohnt. Anstatt ALG II. Die AfD will eine „Aktivierende Grundsicherung“ als Alternative zum Arbeitslosengeld II (sogenanntes „Hartz IV“). Dabei schmilzt der staatliche Unterstützungsbetrag der Grundsicherung mit wachsendem Einkommen immer weiter ab, bis ab einem bestimmten Einkommen Einkommensteuer zu entrichten ist, statt einen staatlichen Unterstützungsbetrag zu erhalten. Der staatliche Unterstützungsbetrag wird nicht wie derzeit ganz oder nahezu vollständig auf den eigenen Verdienst angerechnet. Stattdessen verbleibt dem Erwerbstätigen stets ein spürbarer Anteil des eigenen Verdienstes. Dadurch entsteht Arbeitsanreiz. Wer arbeitet, wird auf jeden Fall mehr Geld zur Verfügung haben als derjenige, der nicht arbeitet, aber arbeitsfähig ist (Lohnabstandsgebot).Missbrauchsmöglichkeiten sind auszuschließen."

Auch das ist wider nur Propaganda der erste Satz wurde aus dem Kontext gerissen und alles was danach kommt ist schon wieder nebensächlich. Die Kernaussage ist das die AfD ALG I und ALG II abschaffen will und dafür eine gestaffelte Grundsicherung einführen.
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15.03.2016 14:26 Uhr von funi31
 
+12 | -51
 
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15.03.2016 14:30 Uhr von H-Star
 
+17 | -3
 
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gegen arbeiter und gegen nicht arbeiter. welche gruppe bleibt dann noch übrig?
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15.03.2016 14:32 Uhr von slick180
 
+16 | -37
 
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15.03.2016 14:44 Uhr von BoltThrower321
 
+33 | -13
 
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Und wo ist das Problem der ALG 1 Privatisierung?
Das wir von vielen Menschen seit vielen Jahren gefordert.

So bekämpft man die korrupte Gängelung der STAATSversicherung und der Kunde ist wieder König.

Auch kann sich dann endlich ein Versicherter länger als 12 Monate versichern, Schüler/Studenten sind nach der Ausbildung nicht auf Hartz4 angewiesen und unseriöse Versicherungen gehen pleite.

Die Agentur für Arbeit wäre seit Jahren weg vom Markt, wenn das wirklich eine private, kundenorientierte Einrichtung wäre.


Mindeslohn bleibt, Lohndumping wird bekämpft.
Kann man alles nachlesen und jeder interessierte kann mitsprechen.

Das Meinungsunterdrückende Kommunisten das nicht war haben wollen ist klar.

Zeigt doch eure "Beweise" ihr Hetzer.
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15.03.2016 15:00 Uhr von Starstalker
 
+17 | -22
 
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"Mindestlohn bleibt..."

Nicht wirklich. Die AfD ist bekanntlich gegen den Mindestlohn. Diese Position wurde seinerzeit schon von Lucke vertreten. Dazu findet sich mitunter auch ein entsprechender Passus im Europawahl-Programm der AfD (Seite 14). Nach Ansicht der AfD bringt der Mindestlohn nichts, weil viele Menschen in prekären Arbeitsverhältnis dadurch keinen Mehrgewinn hätten. Verschwiegen wird freilich, dass es im Gegenzug viele Menschen gibt, die davon partizipieren, wie es auch Stefan Körzell vom DGB jüngst erklärte.

Die AfD will zudem Hartz4 abschaffen und durch Bürgerarbeit ersetzen. Arbeitslose H4-Empfänger sollen dann für ihre Sozialhilfe arbeiten und Bürgerarbeit verrichten, wobei es keinen Zuschlag, wie bei heutigen 1-Euro-Jobs mehr gibt. (Einer der wenigen Punkte, wo ich der AfD sogar beipflichten würde.)

Wirklich spannend, dass die Menschen noch nicht gemerkt haben, dass die AfD eine rechtskonservative Wirtschaftspartei ist, die vor allem der deutschen Wirtschaft entspricht. Personen die mitunter das Sozialsystem belasten sind weiß Gott kein Zielpublikum der Partei. Diese wurden nur mit tollen Versprechungen und markigen Sprüchen geködert, weil man entsprechendes Wahlvieh braucht. Die AfD findet sich heute dort, wo einst der rechte Rand der CDU war. Dieser rechte Rand war aber immer ökonomisch ausgerichtet und ganz gewiss nicht sozial.

Die Leute werden es wahrscheinlich erst merken, wenn sie von der Hand im Mund leben. Mir soll das egal sein, denn am Ende ruft jeder seine ganz eigenen Dämonen.

Am Ende wird die AfD so oder so nichts von ihrem Programm umsetzen können. Sie hat keine Koalitionspartner und am Ende kommt sie auch "nur" auf 20 Prozent in einem Bundesland. Mit solchen Werten wird man auch zukünftig wenig bewegen können. Gesetze machen immer noch die Regierungsparteien und da sind in allen Bundesländern andere Parteien vorne.

[ nachträglich editiert von Starstalker ]
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15.03.2016 15:14 Uhr von trollverramscher
 
+17 | -29
 
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15.03.2016 15:23 Uhr von Krambambulli
 
+11 | -9
 
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Es geht um das AlG 1 das privatisiert werden soll und nicht um Hartz IV !
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15.03.2016 15:28 Uhr von Imogmi
 
+17 | -6
 
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die AfD hat doch selbst gesagt das sie nur eine Oppositionspartei sein will und auch nicht regieren will.

Und genau darum wird die AfD gewählt , um die Willkür und teilweise als Demokratie vorgetragene Diktatur von Merkel & Co. zu unterbinden ; inkl. der Machtgelüste der anderen etabl. Parteien.

Ich sags mal so , hätte die AfD konkret geäußert wir wollen die regierung, in S-A wär ihnen das auf Anhieb gelungen.

Die BRD braucht unbedingt frischen Wind oder die etabl. Parteien überdenken sich und schlagen neue Wege ein.
Denn so wie Merkel & Co. verfahren kann es nicht besser werden.
Wer jetzt auf dem ALG und HartzIV rumreitet und es angeblich Nachteile durch die AfD geben soll hat wenig bis gar keine Ahnung von der Wirtschaft u.s.w.
Sicher würde es zu Einschneidungen kommen , aber die würden sich längst nicht so negativ auf die Zukunft auswirken.
Wartet doch einmal ab bis die "Altersarmut" , hervorgebracht durch das merkelsche Hartz IV, einschlägt.
Dann wird es zu neuen sozialen Unruhen kommen,
aber die Verursachen leben weiterhin in Saus und Braus auf deren Kosten.
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15.03.2016 15:33 Uhr von _Beholder
 
+26 | -9
 
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"Die AfD wird hauptsächlich von Arbeitslosen und Arbeitern gewählt."

Wie lustig.

Die Mehrheit der Wähler kommt aus der frustrierten Mitte des Gesellschaft. Es sind vornehmlich die Leute, die von morgens bis abends für ihren bescheidenen Wohlstand sehr hart arbeiten. Und die haben keine Lust mehr nicht gehört zu werden und ebenso keine Lust mehr darauf, dass ihr hart erarbeitetes Steuergeld überall verteilt wird, wo es nicht hingehört.

Von daher geht der Artikel des Spiegels einmal mehr weit an den Realitäten vorbei. Wunschdenken eben.

Und mal ganz abgesehen davon: Die Abschaffung der EEG-Umlage würde gerade sozial schwachen Haushalten helfen, denn für die sind die hohen Stromkosten häufig nicht mehr bezahlbar.

Und dass der, der arbeitet, mehr haben soll, als der, der nicht arbeiten WILL (das hat mit dem, der nicht mehr arbeiten KANN nichts zu tun), das unterschreibe ich als arbeitendes Mitglied der Mittelschicht sehr gerne.

Tja, war wohl wieder nichts mit den linken "Entzauberungsversuchen" von Leuten, die noch nicht einmal den Unterschied zwischen ALG I und Hartz IV verstanden haben.

[ nachträglich editiert von _Beholder ]
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15.03.2016 15:48 Uhr von Zuckerstange.
 
+14 | -26
 
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15.03.2016 15:59 Uhr von Der_Zweite
 
+14 | -7
 
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Naja, sollte ja niemanden überraschen, da ja jeder der intelligenten Wähler vorher das Wahlprogramm gelesen hat und nicht einfach nur auf den "Böser Flüchtling"-Zug aufgesprungen ist...

ach Moment...
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15.03.2016 15:59 Uhr von CoffeMaker
 
+15 | -7
 
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Spielt im Grunde keine Rolle, wird die Einwanderung von hochqualifizierten Kräften so weiter fortgeführt wie bisher geht das Sozialsystem eh krachen.

Davon mal abgesehen bin ich lieber arm in einem Land wo man sicher und sich wohlfühlt als arm und in einem hingehunzten Land wo man sich weder wohlfühlt noch sicher ist.
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15.03.2016 16:00 Uhr von magnificus
 
+10 | -10
 
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Das die AfD hauptsächlich von Arbeitslosen und Arbeitern gewählt wird, ist die exklusive Meinung des Spiegel.

Andere sehen das ganz anders und sagen deshalb auch, dass man sie enrster nehmen sollte.

edit

Aha. Die News ist nur schlecht. Da ging es um Sachsen-Anhalt

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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15.03.2016 16:29 Uhr von Samosa999