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Jülich: Malvenpflanze Sida könnte für Energiezwecke nutzbar werden

Am Forschungszentrum in Jülich melden Biologen Erfolge in Sachen nachwachsender Energiegewinnung durch Pflanzen. Unter dem Studiennamen "Aufwertung von Sida-Biomasse für verschiedene Energiezwecke", kontrollierten die Forscher ein Jahr lang die mit Sida angebauten Pflanzenfelder.

Sida hermaphrodita, eine im zweiten Jahr vier Meter hoch wachsende Malvenpflanze, die aus Nordamerika stammt, kann 15 - 20 Jahre jeden Herbst abgeerntet werden. Sida begnüge sich mit kargen Böden, benötigt keinen Dünger und kommt ohne Pflanzenschutzmittel aus.

Bei der Ernte können die gleichen Maschinen eingesetzt werden, wie bei Mais. Der Brennwert der Pflanze ist auf dem selben Level von Kiefer und Fichte. Pflanzenreste können wie bei Mais auch in Biogasanlagen vergoren werden. Nebenbei ist Sida zur Verfütterung und Zellstoffherstellung verwendbar.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Energie, Jülich, Sida
Quelle: green.wiwo.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2016 08:23 Uhr von kspott
 
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Wer will das schon in Deutschland. Solange mit Öl viel Gels verdient wird und die sogenannte alternative Energie die Wirtschaft kräftig ankurbelt, hat doch keiner Interesse an so was.
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15.03.2016 08:48 Uhr von psycoman
 
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@kspott:
Aber Öl muss meist aus dem Ausland importiert werden, die paar deutschen Ölfelder sind zu vernachlässigen. Das könnte man hier vor Ort anbauen und würde so besser die heimische, statt etwa die arabische, Wirtschaft fördern.

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