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Mazedonischer Präsident: 20 Millionen weitere Migranten wollen nach Europa

Gjorge Ivanov, der Präsident Mazedoniens, sagte in einem Interview, dass die europäische Flüchtlingspolitik sich dringend ändern müsse. Sein Land habe bereits 25 Millionen Euro an Steuergeldern investiert, Europas Grenzen zu schützen - obwohl man weder EU-Mitglied, noch im Schengen-Abkommen sei.

Er unterstrich zwar, dass Deutschland aus humanitärer Sicht vorbildlich gehandelt habe, jedoch vom sicherheitstechnischen Standpunkt her völlig versagt. So hatten sie Daten über mutmaßliche Dschihadisten angeboten, doch niemand habe sie gewollt. Ebenso wenig habe man sie mit Ressourcen unterstützt.

"Hätten wir Brüssel vertraut", so Ivanov, "wären wir längst mit Dschihadisten überspült worden". Er sagte außerdem, dass der Strom an Migranten auch in naher Zukunft nicht abreißen werde. Alleine zwischen dem Sudan und Ägypten würden 20 Millionen Migranten darauf warten, nach Europa zu gelangen.


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WebReporter: Secutor
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Europa, Präsident, Migranten, Mazedonien
Quelle: bild.de

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