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Italien: 2.800 Jahre alte Grabstätte etruskischer Prinzessin entdeckt

In der antiken Stadt Vulci haben Archäologen per Zufall die Grabstätte einer etruskischen Prinzessin entdeckt. Da Grabräuber an der Stelle aktiv waren, entschlossen sich die Forscher zu einer Notgrabung. Per Zufall stießen sie dabei auf das Grab mit zahlreichen Beigaben.

In einer Tiefe von gut drei Metern befand sich die Grabstätte eines jungen Mädchens, welches mit zahlreichen wertvolle Grabbeigaben ausgestattet war. Unter anderem wurden zwei goldene Skarabäen aus Ägypten und eine phönizische Halskette aus Bernstein sowie wertvolle Keramiken gefunden.

Aufgrund der Artefakte glauben die Archäologen, dass es sich hier um das Grab einer Prinzessin, beziehungsweise einer gesellschaftlich sehr bedeutenden Person handelt. Datiert wurde das Grab auf gut 800 vor Christus. Im April 2016 sollen weitere Grabungen durchgeführt werden.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Italien, Prinzessin, Grabstätte
Quelle: archaeologynewsnetwork.blogspot.de

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13.03.2016 21:05 Uhr von elokheizer
 
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-2.800 Jahre alte Grabstätte etruskischer Prinzessin entdeckt-
Ich vermute diese Archäologen wurden falsch zitiert.
Bisher wurden ja fast alle als Würdenträgerinnen irgendwelcher Glaubensgemeinschaften bezeichnet.
Egal was gefunden wird, wird als Kultgegenstand, oder einer Glaubensrichtung zugehörig bezeichnet.
Statt dieses Grab , so es das einer Frau war, als ein Frauengrab mit reichhaltigen Beigaben zu bezeichnen, wollen diese Spezis ein angebliches Prinzessinengrab gefunden haben. Sagt doch einfach wie es ist und versucht nicht die Leute zu belatschern.
Wäre es das Grab einer Pristerin, oder das einer Konkurbine, wäre es auch reichlich mit Grabbeilagen versehen.
Aber ich habe ganz vergessen, eine Prinzessin bringt mehr Geld für die Forschung.

[ nachträglich editiert von elokheizer ]
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13.03.2016 23:01 Uhr von Silla
 
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@ elokheizer

Du hast dir ja vielleicht einen fantasievollen Nick ausgedacht!
Wessen Wiederanmeldung bist du denn?

Und nun machst du hier auf Atheisten?

Prinzessin ist keine religiöse, sondern eine soziale Stellung.

Hast aber ganz schön viel Text geschrieben!
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14.03.2016 12:24 Uhr von elokheizer
 
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Silla, Ich bin tatsächlich erst neu hier und kein Wandervogel, der durchs Internet zieht um immer mal irgendwie versucht Foren aufzumischen.
Stimmt, Prinzessin ist eine soziale Stellung, doch an meiner Vermutung ist etwas dran. Befasse dich mal mit der Geschichte und du wirst sehen , das die Archäologen zu gern ihre Funde irgend welchen Kulten zurechnen.
Mag ja mitunter angebracht sein, da das genaue Wissen zum Zeitpunkt des Fundes fehlt, aber nicht immer.
Viele Funde werden auch ganz verschwiegen, da deren Herkunft und deren Verwendung nicht erklärt werden kann.
Ganz spannend wird es in Ägypten, die Herkunft, bzw der Zweck und die Erbauer der Pyramiden wurden bis heute nicht 100%ig geklärt. Sicher ist nur, durch Napoleons Befehl wurden sie als Grabstätten erklärt und die Schule lehrt das jetzt noch.
Doch waren es keine Grabstätten.Diese befinden sich in sogenannten Tal der Könige. Was sie sind bzw waren, ist mir auch nicht bekannt. Jedoch wird vieles verschwiegen , selbst die Funde von Bauwerken , die noch unterm Wüstensand schlummern,aber nur einige bekannt sind werden verschwiegen.
Warum???

[ nachträglich editiert von elokheizer ]
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14.03.2016 22:22 Uhr von Silla
 
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@ elokheizer

Du hast schon recht, nicht selten werden Funde fantasievoll "vermarktet".
Leider spielt auch in der Archäologie Geld eine große Rolle. Und da wirbt man mit einem "Prizessinnengrab" mehr Aufmerksamkeit und Geld ein als mit einen "reich ausgestatteten Frauengrab".

Auch wird manch ein Fund, den man nicht eindeutig erklären kann, mit Fantasie ergänzt. Das liegt in der Natur der Sache.

Ich habe selber mal an einer Grabungskampagne teilgenommen und weiß, wie mühselig solche Arbeit sein kann. Und nur selten findet man auch etwas Spektakuläres, was auch die Laien interessiert. Vieles von dem, was geborgen wird, ist ohnehin nur für die Fachwelt von Interesse.

Warum Bauwerke im Wüstensand belassen werden? Wenn kein Geld da ist, die Funde zu bergen, lässt man sie lieber unentdeckt, damit nicht Grabräuber alles plündern und zerstören.

[ nachträglich editiert von Silla ]
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15.03.2016 00:05 Uhr von elokheizer
 
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Silla

Diese Bauwerke in der Wüste sind einigen bekannt und es werden auch wirklich nur interressierte Leute heimlich dahin geführt, doch sind diese Besuche nicht legal, da diese Bauwerke den gängigen Lehrmeinungen zum Teil wiedersprechen.
Übrigens, eine Armbrustspitze, Tonscherben und eine oder auch mehrere Fibeln lassen oft auf eine Siedlung in der Nähe schliessen. Auch hier in Deutschland kommt das vor und ich kenne da einige Fundorte, die aus Geldmangel nicht untersucht werden.Nur schade, das diese Fundorte oft geplündert werden , da die Plünderer der Ansicht sind, der Staat habe ja eh keine Interesse daran.
Solange unsere Steuergelder für Unsinn verschwendet werden, fehlt es natürlich an Geld.

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