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Künstliche Intelligenz: Computer besiegt Profi im Go-Brettspiel

Ein viel beachteter Kräftevergleich zwischen Mensch und Maschine: Das Computerprogramm AlphaGo spielt gegen den Spitzenspieler Lee Sedol das alte asiatische Strategiespiel Go.

Das Ergebnis: AlphaGo besiegt zum dritten Mal den Südkoreaner und sichert sich damit am Samstag vorzeitig den Gesamtsieg in dem Fünf-Spiele-Match.

Schon der erste Computer-Sieg am Mittwoch war ein Meilenstein bei der Entwicklung selbstlernender Maschinen. Das Go-Spiel mit seinen vielen möglichen Spielzügen galt bis zuletzt als zu komplex für Computer.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Computer, Profi, Intelligenz, Go, Brettspiel, Künstliche Intelligenz
Quelle: sueddeutsche.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.03.2016 11:14 Uhr von Sabrina84
 
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Skynet is coming :-)
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13.03.2016 13:42 Uhr von MRaupach
 
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holy...

Als amateur Go spieler habe ich sowas immer für unmöglich gehalten...

Und Lee Sedol ist auch nicht unbedingt ein schwacher Spieler, er gilt eher als einer der stärksten...

Schade das Go Seigen nicht mehr lebt, der war wohl der beste Go-Spieler des 20 Jahrhunderts (und gilt als einer der besten aller Zeiten), evtl hätte der noch was richten können, vor allem weil der unkonventioneller gespielt hatte...

wahnsinn...

Und das traurige ist:

Mein Argument warum ich Go gegenüber Schach bevorzuge kann ich nun nicht mehr verwenden, offensichtlich ist go nun auch "gelöst" ;((
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13.03.2016 14:45 Uhr von Paganini
 
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Das vierte Spiel hat AlphaGo verloren.
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13.03.2016 15:43 Uhr von d0ink
 
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Wieso kommt hier eine News über die Partie, die schon einige zeit vorüber ist, statt über das bereits ausgetragene vierte Match zu berichten?

Dumm?
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13.03.2016 20:04 Uhr von Jonchaos
 
+3 | -0
 
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"Mein Argument warum ich Go gegenüber Schach bevorzuge kann ich nun nicht mehr verwenden, offensichtlich ist go nun auch "gelöst" ;(( "

Nein - der Ansatz den Google hier geht ist ein völlig anderer als bei klassischen Schach KIs.

Klassische Schachcomputer berechnen eine bestimmte Anzahl an Zügen und wählen für ihren Zug denjenigen aus der mit der höchsten Wahrscheinlichkeit zum Sieg oder zu einem Vorteil führt.

Da kann man als Mensch noch versuchen gegenzuhalten.

Das klappt aber nur bei Spielen für die man einen Algorhytmus erstellen kann. Bei GO ist das noch immer nicht gemacht worden.

Dieser Ansatz basiert auf einem neuronalen Netz das genauso spielt wie ein menschlicher Spieler. Nur mit einer riesigen Erfahrung da es schon millionen Spiele gespielt und gelernt hat. Und es macht auch keine Flüchtigkeitsfehler mehr.

Wenn man jetzt diesen Ansatz mit einem Brute Force Ansatz kombinieren würde, hätte man als Mensch garkeine Chance mehr da die KI nicht nur fast perfekt spielt sondern auch jede Taktik im Vorfeld dadurch eliminiert dass sie sie schon vorausberechnet hat und falls sie gefährlich werden könnte gar nicht erst zulässt.

Das was Google hier geleistet hat geht weit über etwas wie ein Schachprogramm hinaus. Das ist richtig Groß.
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14.03.2016 20:38 Uhr von Winkle
 
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eigentlich ein guter Kommentar...

nur der "Algorhythmus" hats irgendwie kaputt gemacht.

Allerdings gibt es das Konzept der neuronalen Netze schon länger, jedoch sind erst jetzt die Computer leistungsfähig genug, um dieses Konzept effektiv umzusetzen.

Die neuronalen Netze erleben jetzt sozusagen ihre Renaissance.

Fast wie bei der Virtual Reality.

[ nachträglich editiert von Winkle ]
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20.03.2016 17:00 Uhr von AMB
 
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@MRaupach

Also ich spiele Schach und finde Go trotzdem immer noch um vieles Besser, weil man eben unabhängig von der Stärke des Gegners immer ein Spiel spielen kann, das den echten Wettstreit mit diesem ermöglicht, so daß beide sich anstrengen müssen.

Beim Schach benötigt man wirklich ähnlich starke Gegner. Beim Go ist dieser Unterschied immer ausgleichbar und somit nicht von belang.

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