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Nach fünf Jahren in Fukushima: Roboter "schmelzen" - Abwassertanks sind voll

Fünf Jahre nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima kann immer noch niemand in die drei Reaktoren vordringen, in denen eine Kernschmelze stattgefunden hat. 1.500 Gebinde mit jeweils 60 Plutonium Brennelementen sollen sich darin befinden.

Speziell angefertigte und in die betroffenen Reaktoren entsandte Roboter sollten die geschmolzenen Kernbrennstäbe lokalisieren und eventuell bergen. Doch bisher versagten alle nach kurzer Zeit an den Schäden, die durch die dort noch herrschende hohe radioaktive Strahlung verursacht wurden.

Knapp eine Million Tonnen radioaktiv verseuchtes Kühlwasser fiel inzwischen an. Die bisher aufgestellten Speichertanks dafür sind voll, so dass ständig größere Mengen von nur notdürftig dekontaminiertem Abwasser ins Meer abgeleitet werden müssen.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Wasser, Roboter, Fukushima
Quelle: heise.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2016 09:22 Uhr von Warpilein2
 
+7 | -3
 
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Fukushima wird die Welt noch Jahre in Atem halten, wie Tschernobyl dessen Beton Sarkopharg auch Saniert werden müsste
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12.03.2016 09:37 Uhr von VincentCostello
 
+3 | -4
 
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Godzilla !
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12.03.2016 09:55 Uhr von Ming-Ming
 
+4 | -3
 
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In einer Million Jahren spricht da keiner mehr drüber - also nur weiter so, immer schön die Erde verseuchen...
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12.03.2016 10:19 Uhr von Fiffty-Sven
 
+3 | -5
 
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Während man sich bei Tschernobyl der Gefahren durchaus bewusst war, beschränkt man sich bei Fukushima auf wegsehen und "läuft bei euch"
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12.03.2016 10:23 Uhr von FutureC
 
+5 | -2
 
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Hauptsache billiger Strom.
Äh...billig?
Wenn die riesigen Plutonium Mengen frei werden, dann ist die Erde endlich von ihrer Seuche befreit...

[ nachträglich editiert von FutureC ]
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12.03.2016 10:40 Uhr von det_var_icke_mig
 
+1 | -3
 
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@FutureC: ja billig nur falsch gemacht

jeder Meiler pro verkaufte KWh 2 cent mehr

1 "Havariecent"
1 "Entsorgungscent"

das von Anfang an, was meinst wieviel Kohle du hättest um die Schäden bei einer Kernschmelze zu beheben oder den Meiler zu entsorgen wenn er verbraucht ist?

und soviel teurer wäre der Strom mit den 2 Cent auch nicht geworden

da man das nicht gemacht hat muss man das Geld hat jetzt auf einmal zusammenbringen und wundert sich warum es so viel ist
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12.03.2016 11:28 Uhr von raptil75
 
+3 | -1
 
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Wo schmelzen Roboter? Schmelzen tut gar nichts, wird so sein wie in Tschernobyl das die Schaltkreise wegen der hohen Strahlung versagen.

Und Atomstrom rechnet sich nie.

Uran 238U hat einen Halbwertszeit von 4,468 Mrd. Jahre (unser Sonnensystem ist eine Spur älter, fast 4,6 Mrd Jahre), solange muss es gelagert, ständig umgelagert und bewacht werden. Wenn man es dauerhaft verscharrt sieht man ja was rauskommt (Asse).

Der Rückbau von Greifswald allein kostete fast 5 Mrd. und es ist noch immer nicht alles weg. Der Atommüll steht noch immer auf dem Gelände.
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12.03.2016 12:26 Uhr von _kaphoon_
 
+1 | -0
 
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Jaja, Atomenergie und "aufgeklärte" Menschheit....
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12.03.2016 12:30 Uhr von Rammar
 
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gibt es hier jemanden der FÜR Atomenergie ist?
Ernst gemeinte Frage!
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12.03.2016 14:12 Uhr von det_var_icke_mig
 
+1 | -3
 
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@Rammar: ich hab in einem Meiler gearbeitet, also ja

kein anderes Kraftwerksystem ist so sicher gebaut und so mit Sicherheitsvorschriften zugepflaster und so dermaßen geprüft wie ein Atomkraftwerk

die Entwicklung die derzeit eingeschlagen wird ist in meinen Augen völlig falsch

die letzten Forschungsreaktoren die gebaut wurden sollten dazu dienen die Brennelemente besser abzubrennen und dies zur Wirtschaftlichkeit zu bringen

das Ergebnis wäre gewesen, dass man alle Brennelemente in die neuere Reaktoren gesetzt hätte und wenn sie da wieder raus kommen muss man sie nicht mehr 100.000 Jahre lagern sondern "nur" noch 10.000

grobe Schätzungen haben für Schweden gezeigt, dass die zu gewinnende Energie gereicht hätte um mit den derzeit vorhandenen Brennelementen und dem heutigen Bedarf das Land für rund 400 Jahre mit Strom versorgen könnte

das ist eine so lange Zeit, dass man davon ausgehen kann, dass wenn diese Technik weiter verfolgt worden wäre man die Brennelemente komplett hätte auslutschen können

sprich bis zu einem Stabilen Element was man irgendwo in eine Grube kippen kann, weil es nicht mehr strahlt

aber das wurde jetzt alles für den übereilten Ausstieg eingestellt womit das Abfallproblem nicht gelöst wurde ...
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13.03.2016 10:28 Uhr von Rammar
 
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@det

super das die für 400 jahre genug strom produzieren, wenn die meiler dann auch solange stehen, voll toll, all die anderen vorteile von atomenergie sieht man ja anhand von Tschernobyl und Fukushima + all die kleineren ausfälle weltweit!

http://tinyurl.com/...

http://tinyurl.com/...

http://tinyurl.com/...
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13.03.2016 10:59 Uhr von det_var_icke_mig
 
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@Rammar: ja und jetzt b