11.03.16 17:58 Uhr
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Haar/München: 17-jähriger Flüchtling tot nach einem Sprung aus Zug

Ein junger Ägypter ist während einer Polizeikontrolle aus einem fahrenden Zug gesprungen und ums Leben gekommen.

Fahnder hatten den 17-jährigen Flüchtling am Freitagmorgen nahe München kontrolliert. Als sich die Beamten die Ausweispapiere anschauten, sei er in ein anderes Abteil entkommen, gab die Polizei an. Er öffnete das Zugfenster und sprang hinaus. Sein Leichnam wurde nahe der Ortschaft Haar gefunden.

Der junge Flüchtling befand sich auf dem Weg von Italien nach München. Medien berichten, dass er eine österreichische Ausweisungsverfügung bei sich hatte.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Flüchtling, Zug, tot, Sprung, Haar
Quelle: spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2016 18:27 Uhr von Knoffhoff
 
+14 | -8
 
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Ägypter? Asyl?
Zumindest einer weniger.
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11.03.2016 21:09 Uhr von erw
 
+5 | -9
 
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Alle, die das hier für gutheißen, sei gesagt:

Der Zynismus ist unangebracht. Ich habe ebenfalls ein Problem wie viele hier mit der Krise, Merkel und dem ganzen korrupten Haufen in Berlin... aber dieser Jugendliche ist ein Mensch und es war anscheinend pure Verzweiflung. Er hätte nicht sterben sollen, ausweisen reicht völlig. Bleibt mal menschlich hier.
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11.03.2016 21:23 Uhr von Rechtschreiber
 
+4 | -6
 
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> Zumindest einer weniger.

Mensch würde ich das gerne über Dich sagen können!
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12.03.2016 08:12 Uhr von Guertel
 
+2 | -0
 
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"Er öffnete das Zugfenster"
geht das denn? ich dachte die lassen sich nur einen spalt breit öffnen. und da passt kein mensch durch.
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12.03.2016 10:42 Uhr von Karlchenfan
 
+2 | -1
 
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@erw
Ausgewiesen war der schon. Unbelehrbar, beratungsresistent, suizidiert.So kann das gehen,wenn man so bescheuert ist.Aus `nem fahrenden Zug springen ist absolut hohl,soviel Angst kann man vor deutschen Polizisten gar nicht haben.Was hätte ihm schlimmstenfalls passieren können?Kurze Inhaftierung, Abschiebung und neuen Versuch starten,so wie alle anderen Bambusen das auch machen.Da jeder von denen stolzer Smartphonebesitzer ist,einmal Google fragen.
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12.03.2016 11:06 Uhr von alex070
 
+0 | -4
 
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@hochwasserpeter

Für dich hilft nichts mehr, da ist alles zu spät
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12.03.2016 14:13 Uhr von tvpit
 
+1 | -0
 
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Vieleicht dachte er beim Sprung aus dem Fenster,er wird mit offenen Armen empfangen.
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13.03.2016 08:54 Uhr von alex070
 
+0 | -3
 
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@hochwasserpeter

"kannst du deine Aussage auch irgendwie erkläre"

Natürlich kann ich das! Dem jungen Mann werden keine Kerzen oder Lichterketten helfen, denn der Zustand Tot ist in solch einem Fall unumkehrbar und einem totem Menschen kann man eben nicht mehr helfen.

Und ganz sicher gibt es dafür kein Bundesverdienstkreuz.

Wer sich allerdings über solch ein Schicksal zynisch amüsiert, dem ist bezgl. seinem Mitgefühl, Empathie und seinem soziale Verhalten eben nicht mehr zu helfen, sondern lässt hingegen soziopathische Merkmale erkennen.

Den derjenige lässt nicht den eigenen Wunsch erkennen oder die Erkenntnis gewinnen, dass die eigene Denkweise grundsätzlich falsch ist. Ohne Selbsterkenntnis nunmal keine Heilung in der Psychologie.

Freut mich geholfen zu haben.

[ nachträglich editiert von alex070 ]
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13.03.2016 14:13 Uhr von alex070
 
+0 | -2
 
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@ hochwasserpeter

"Und weshalb machen die Gutmenschen das bei sogut wie jeder gelegenheit um solche Personen aufs Tiefste zu Betrauern."

Um an jemanden zu erinnern, nicht um jemanden zu helfen.

"Vielleicht erinnerst du dich an Tugce als die leute wie blöd das Bundesverdienstkreuz gefordert haben,
ohne überhaupt zu wissen was Passiert ist und wer Tugce war. Aber du verstehst den zusammenhang wohl nicht."

Ich weiss wer Tugce war, aber ich bin nicht "die Leute" und hier hat auch niemand von einen Bundesverdienstkreuz gesprochen, bis auf du. Zudem liegt der Fall Tugce auch am Anfang völlig anders. Dir ist anscheinend auch nicht richtig klar was ein Bundesverdienstkreuz ist oder wofür man es bekommt.

"Der Junge würde noch Leben und hätte sicher keine Probleme, wenn er garnicht erst nach Europa gekommen wäre."

Möglich, vielleicht wäre er aber auch längst von einer der Kriegspartien erschossen oder gezwungen worden für sie zu kämpfe. Die Ursache seines Todes hier hat nichts damit zu tun weshalb er nach Europa gekommen.

"ich für mein Geld Arbeiten muss und es nicht einsehe Schmarotzer damit zu Unterstützen."

Oh, mal kein H4ler wie die meisten hier. Nun ich arbeite auch im Spitzensteuersatz und mit einem Gehalt einiges über dem Durchschnitt. Ich verdiene genug Geld, meine Steuern zahle ich eh und wenn diese zum Teil dafür ausgegeben werden anderen Menschen zu helfen finde ich das gut angelegt. Jedenfalls besser als in so manchen schwachsinne Steuerverschwendungsprojekte.

Ich sehe Leute die nicht arbeiten wollen als Schmarotzer, aber nicht Menschen die in ein anderes Land fliehen um dort zu leben und zu arbeiten, weil dies in ihrem Heimatland nicht mehr möglich ist.

Ich hab es schon mehrmals gesagt, aber die Leute hier verstehen zu wenig von Wirtschaft um das zu begreifen. Die Gelder der Flüchtlingshilfe sind einfach ein Konjunkturprogramm für die lokale Wirtschaft in Deutschland.

Von jedem Euro den ein Flüchtling erhält gehen 100% in die lokale Wirtschaft, 19% davon direkt als Steuer wieder an den Staat. Die meisten Sachgegestand der produziert wird (Unterkünftige, etc.) wird in Deutschland produziert. Alle Arbeiten in der Flüchtlingshilfe, ob es nun direkt mit den Menschen oder z.b. Handwerksbetriebe die Unterkünfte herrichten schaffen und erhalten Arbeitskräfte.

Abwrackprämie fanden alle geil, aber das hier versteht niemand.

[ nachträglich editiert von alex070 ]
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13.03.2016 19:16 Uhr von alex070
 
+0 | -1
 
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Nun, welchen Flüchtlingsstatus er hatte ist eigentlich egal.
Er war minderjährig und hier greift die besondere Regelung das Minderjährige per se nicht abgeschoben werden. Der Junge hatte berechtigten Anspruch auf Unterstützung.

Jedenfalls finde ich es bedauernswert, dass er solche Angst vor den Beamten hatte das er aus dem Zug springt. Natürlich ging er nicht davon aus direkt zu sterben, aber mit Verletzungen wird er wohl gerechnet haben. Da gehört schon einiges an Panik zu.

Ich finde zudem das diese Diskussion über Steuergelder immer nur vorgeschoben wird. Einem persönlich fehlt doch nicht ein Euro mehr in der Tasche, man zahlt die gleichen Steuern wie immer. Und Einfluss auf die Art der Ausgaben des Staates hat man in immer nur minimal. Das ist auch nicht die Aufgabe des Einzelnen sich darüber Gedanken zu machen.

Wie so meinst du mein Beispiel wäre ein "Theorie" oder eine "Kindergartenrechnung"? Anerkannte Flüchtlinge erhalten 150€ im Monat wenn ich mich nicht irre. Davon kaufen sie in lokalen Geschäften ihren Bedarf ein. Ich habe nichts davon gesagt das sie sich selber tragen, sondern das das Geld was in sie investiert wird auf direktem Wege zu 81% ein Konjunkturpaket für die lokale Wirtschaft ist. Und 19% kriegt der Staat über die Umsatzsteuer direkt zurück.

Von den 81% gehen ggf. ja sogar noch weitere Steuern direkt ab, Anteilig bezahlt der Supermarkt davon seine Angestellten, die zahlen Einkommensteuer. Das Gehalt der Angestellten bezahlt wiederrum beim Ausgeben 19% Umsatzsteuer.

Das ist doch keine Theorie, so ist der Geldfluss.

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