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Haar: Angst vor Fahndung - Flüchtling springt aus dem Fenster eines Zuges

Ein Ägypter war an einer noch unbekannten Station in einen Nightliner-Zug eingestiegen, der in München gegen sieben Uhr ankommen sollte. Als in Rosenheim Schleier-Fahnder zur Kontrolle der Fahrgäste zustiegen, bekam der 17-Jährige panische Angst.

Vermutlich hatte der Ägypter die Kontrolleure langsam auf sich zukommen gesehen, was ihn dann zum schrecklichen Entschluss brachte, aus dem fahrenden Zug zu springen.

Der junge Mann öffnete das Fenster und sprang. Auf den Gleisen schlug er auf und war sofort tot.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte / Unfälle
Schlagworte: Angst, Flüchtling, Fenster, Fahndung, Haar
Quelle: abendzeitung-muenchen.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2016 12:44 Uhr von Politessendutzer
 
+6 | -1
 
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Krass, wenn es stimmt .

Ich fahre seeehr selten Zug - an Fenster dort kann ich mich nicht erinnern. (Fahre immer ICE)

Schleierfahnder musste ich googlen .
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11.03.2016 13:32 Uhr von ted1405
 
+23 | -2
 
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Ähm ... die Quelle erzählt aber eine dezent andere Geschichte.

Der Junge wurde bereits vor einigen Monaten schon einmal erwischt, wie er illegaler Weise über Österreich einreisen wollte. Er wurde nach Österreich zurückgeschickt.

Er sprang nicht vor der Kontrolle aus dem Fenster, sondern ergriff erst nachdem die Fahnder ihn in seinem Versteck unter einer Sitzbank aufgespürt hatten und während sie seine Papiere gegenprüften die Flucht. In einem anderen Abteil sprang er dann aus dem Fenster.

Hier wird es so dargestellt, als hätte der Junge nichts unrechtes getan und allein aus Furcht vor einer Kontrolle zu seinem Sprung angesetzt. Fakt ist aber, dass er bereits das zweite mal gegen das Gesetz verstieß, ihm das wohl auch durchaus bewusst war, er deshalb Angst vor den Konsequenzen hatte und aus dem Fenster sprang.

Das ist traurig und es tut mir auch um das junge Leben leid, denn soweit hätte es nicht kommen müssen. Dennoch ist mein Mitleid für ihn beschränkt, weil er wissentlich eine Straftat begang, vor den drohenden Konsequenzen zurückschreckte und selbst da noch versuchte, ungeschoren davon zu kommen.

Leider mit tödlichem Ausgang, aber das war seine Entscheidung und seine Verantwortung.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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11.03.2016 13:35 Uhr von GreatApollon
 
+10 | -2
 
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Ja und was soll uns mit dieser Geschichte eigentlich suggeriert werden...gebt allen ägyptischen Touristen ohne gültige Visas doch Asyl, damit Sie nicht mehr aus unseren fahrenden Zügen springen ?!

[ nachträglich editiert von GreatApollon ]
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11.03.2016 13:52 Uhr von LuckyBull
 
+4 | -0
 
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@ted,
wenn die selbige Quelle jetzt den Fall etwas ausführlicher
beschreibt, dann wurde dieser Artikel nun durch ein update mit neuen Detalis ergänzt.

Man sieht das auch an dem Zeitpunkt in der AZ: 13.03 Uhr,
wogegen meine News um 12.44 Uhr hier bei SN erschien, d.h. ich hatte meine News viel früher eingereicht...

So müsste man öfters erst auf neue Details warten, um möglichst genauestens den Iststand des Vorfalls herzustellen...

[ nachträglich editiert von LuckyBull ]
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11.03.2016 14:11 Uhr von ted1405
 
+5 | -1
 
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@LuckyBull:
Okay, sowas passiert - auf die Zeiten hatte ich nun nicht geachtet. Dann warten wir einfach mal, ob´s hier noch aktualisiert wird.
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11.03.2016 15:33 Uhr von Der_Rabe
 
+7 | -0
 
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Also in Actionfilmen klappt sowas immer.

Rausspringen, abrollen, kurz schütteln und weiter geht´s...
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11.03.2016 16:42 Uhr von heinzinger
 
+2 | -1
 
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Eine neutrale Berichterstattung sieht anders aus. Lest euch die Quelle durch.

Außerdem streicht bitte das Wort Flüchtling.

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