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Kaufprämie für Elektroautos zeigt keine Wirkung

Der Braunschweiger Wirtschaftswissenschaftler Professor Thomas Spengler gibt an, dass die Kaufprämie bei Elektroautos nichts bringt.

Bei einer Prämie von 5 000 Euro bei Privatkunden würden möglicherweise nur 23 000 Autos mehr verkauft werden. Die Kosten für die Aktion würden jedoch bei 832 Millionen Euro liegen.

Spengler schlägt vor, das Geld besser in die Infrastruktur für Ladestationen und in die Entwicklung der Batterien zu investieren, damit die Autos eine größere Reichweite haben.


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WebReporter: daniel2080
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Elektroauto, Wirkung, Reichweite, Ladestation
Quelle: auto-presse.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2016 12:41 Uhr von Rechtschreiber
 
+8 | -2
 
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Guter Mann.

Wie bescheuert die Abfuckprämie war, hat man ja ein Jahr später gesehen, als Opel vor der Pleite stand.

Subventionierungen sind reine Problemverlagerer. Und entweder subventioniert man so, dass es für ALLE interessant ist (z.B. eine KfW-Förderung) oder man lässt es komplett bleiben.

Aber den betuchten unter uns noch mehr Geld zu geben - das kann wahrlich nicht die Lösung sein.
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11.03.2016 13:20 Uhr von KungFury
 
+8 | -1
 
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Richtig,
die simple Wahrheit ist: 27 Millionen Steuerpflichtige haben zwei Millionen Autokäufern 2500 Euro geschenkt.

http://www.wiwo.de/...
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11.03.2016 13:26 Uhr von Seb916
 
+5 | -0
 
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Auch mit Prämie sind Elektroautos einfach nicht praktikabel: Zu teuer, zu schlechte Infrastruktur, zu schlechte Batterietechnik etc
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11.03.2016 13:39 Uhr von CrazyCatD
 
+2 | -2
 
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Die sollten Akkus für die Fahrzeuge entwickeln die man auswechseln kann, jedesmal das komplette Fahrzeug nicht benutzen zu können weil der Akku leer ist ist eine absolute Fehlentwicklung, bei allen anderen Fahreugen kann man ja die Batterie auch wechseln.
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11.03.2016 13:40 Uhr von kuno14
 
+0 | -3
 
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für 5000€ gibts aber wenigstens einen reichweitenverlängerer,auf ner trommel............
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11.03.2016 14:15 Uhr von JackMcMurdok
 
+2 | -1
 
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Ich würde mir ja ein Elektoauto kaufen, wenn ich das Geld dafür hätte. Aber damit siehts halt schlecht aus als Student...
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11.03.2016 15:25 Uhr von mkraus71
 
+1 | -1
 
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Klar bringt die Kaufprämie derzeit nichts. Da müssen erstmal die Benzinpreise wieder steigen oder die Strompreise fallen.
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11.03.2016 15:59 Uhr von kuno14
 
+0 | -0
 
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@browny.is wieder gut?
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11.03.2016 17:07 Uhr von ljjogi
 
+0 | -0
 
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Das Problem sollte an der Wurzel gepackt werden:

Den Herstellern. Vom Grundpreis sind die Kisten doch schon viel zu teuer....
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11.03.2016 17:44 Uhr von Durchschnittsdeutsch
 
+2 | -1
 
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5.000 x 23.000 = 115.000.000

Nehmen wir das mal 2, denn Verwaltung kostet auch Geld = 230.000.000 Euro.

Aha, also E-Auto Kaufanreiz nein, weil willkürlich hohe Beträge genannt werden.
Abwrackprämie jedoch schon, weil toll.

Wer da wohl wieder nicht zugeben kann, dass wir diesen Zug verpasst haben und jetzt mit aller Gewalt an einer veralteten Industrie hängen bleiben wollen...

@ CrazyCatD
Das gibt es. In Israel. Du fährst auf eine Fläche, ein Roboter greift sich von unten den Akku und tauscht ihn gegen einen frischen aus, der dazu noch mit regenerativer Energie geladen wird.
So kann man auch in den Zeiten den Strom nutzen, an dem normale Verbraucher einen niedrigeren Bedarf haben.

Ja, ich weiß, man muss noch viel forschen, gerade um die Batterien haltbarer zu machen und so mehr Zyklen zu ermöglichen.

Aber was unsere Autoindustrie macht ist... NICHTS! Und das wird unser Untergang.

Ist das Selbe Szenario wie bei Atomkraftwerken: Halten wir sie so lange am Netz wie es nur geht. Abgeschrieben sind sie schon und die Kosten für Risiken tragen eh die Anderen.
Cashcow!

Und am Ende haben wir sehr teuer dafür bezahlt, dass wir nicht früher sinnvoll investiert haben.
(Vor allem durch Maßnahmen, die aus den EE eine Renditemöglichkeit gemacht haben, aber hey, Kapitalismus, das muss so!)

[ nachträglich editiert von Durchschnittsdeutsch ]
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11.03.2016 19:20 Uhr von CrazyCatD
 
+0 | -0
 
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Danke für die Info @Durchschnittsdeutsch
Ja, was die Forschung hier betrifft liegt echt noch einiges im Argen aber solange man alte Kühe melken kann....
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19.09.2016 08:09 Uhr von mike1111
 
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Elektroautos sind im vergleich zum konventionellen Auto zu teuer und dies ohne Grund. Der Aufwand für die Produktion allein des Viertakt-Motors ist höher als bei einem Elektromotor. Ja, die Autobauer wollen die Kosten für Entwicklung decken aber was haben sie bisher entwickelt im Vergleich zu namhaften Elektroautos. Einfach lächerlich. Und dann reden sie schon über autonome Autos ohne eine Infrastruktur dafür zu haben.

Es scheint schwer sich vom Erdöl zu trennen, was in Betracht der gemachten Gewinne damit schon fast verständlich wirkt. Wer allerdings nur auf Gewinne und nicht auf Fortschritt setzt oder diesen sogar noch unterdrückt hat keine Zukunft.
Da helfen auch Steuergelder der Bürger nicht die wahrliche besseren Zwecken dienen könnten.

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