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Meinung über Menschenrechte: Ein Vergleich zwischen Frankreich und der Türkei

Während heutzutage die Menschlichkeit, angesichts der Flüchtlingskrise,in manchen europäischen Ländern offenbar nur noch auf dem Papier existiert, beklagen Flüchtlinge wie zuletzt in Frankreich Menschenrechtsverletzungen an ihnen. Hierzu ein Vergleich zwischen Frankreich und der Türkei.

Abseits der französischen Stadt Calais sind in einem Flüchtlingslager rund 5.000 Flüchtlinge untergebracht, die unter unwürdigen Verhältnissen, wie zum Beispiel in selbst gebastelten Zelten aus Plastik oder Holz leben müssen. Sie Berichten von Übergriffen der Polizei und einem Brandanschlag auf das Lager.

Demgegenüber wurden in der türkischen 90.000-Einwohner-Stadt Kilis, nahe der syrischen Grenze, rund 130.000 Flüchtlinge aufgenommen. 75 Prozent der Kinder können eine Schule besuchen. Für den Besuch von Kursen zahlt die Stadt den Frauen monatlich 250 türkische Lira, damit sie einen Beruf erlernen.


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WebReporter: PolatAlemdar
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Frankreich, Vergleich, Meinung
Quelle: trt.net.tr

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2016 10:47 Uhr von Laus_Leber
 
+8 | -1
 
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Wenn es in der Türkei so menschlich zuginge, wieso fliehen sie dann weiter?
Dann gibts entweder nur Wirtschaftsflüchtlinge, die nach Frankreich weiter wollen oder der Bericht ist eine Ente. Eins von beiden. Wenn es mir super geht, da wo ich bin, dann reise ich nicht weiter.
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11.03.2016 10:51 Uhr von PolatAlemdar
 
+0 | -22
 
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11.03.2016 11:13 Uhr von Starstalker
 
+8 | -1
 
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Das ist letztendlich der berühmte Vergleich von Äpfeln und Birnen. Denn natürlich gibt es auch in Frankreich eine vernünftige und geordnete Unterbringung von Flüchtlingen, nach internationaler Normierung.

Flüchtlinge, die unter diesen Umständen in Calais leben, machen das freiwillig. Niemand zwingt sie dort in der Form zu leben. Die könnten problemlos in eine vernünftige Flüchtlingsunterkunft ziehen, was ihnen von der französischen Regierung auch immer wieder offeriert wird.

Dass sie dennoch unter solchen Umständen leben hat nichts mit Frankreich zu tun, sondern allein mit dem Umstand, dass diese Flüchtlinge gar nicht in Frankreich bleiben wollen. Sie kampieren in Calais, weil sie eigentlich nach Großbritannien wollen. Das wird ihnen aber versagt.

Niemand zwingt diese Flüchtlinge so zu leben! Auch in Frankreich nicht.

Dieser Beitrag der türkischen System-Quelle, welche dem türkischen Diktator seit jeher als Propaganda-Quelle dient, dient letztendlich nur der Hetze. Auch in der Türkei gibt es Flüchtlinge, die unter extremen Bedingungen leben, weil sie sich statt in geordnete Flüchtlingslager zu begeben, lieber weiterziehen wollen, um z.B. nach Griechenland überzusetzen. Nichts anderes ist das in Frankreich.

Am Ende ist das hier auch keine Meinung, sondern pure, böswillige und niederträchtige Hetze. Der Beitrag ist weder sachlich, noch ist er objektiv. Er dient einzig dazu Vorurteile zu schüren und die Türkei in einem guten Licht darzustellen. Allerdings ist der Versuch derart naiv und dilettantisch, dass das selbst der dümmste Esel noch verstehen dürfte.
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11.03.2016 11:16 Uhr von slaveZERO81
 
+9 | -1
 
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@ Polat:
Du bist echt der Hammer. Woher hast du denn all die schönen detaillierten Information, die du so offenkundig verbreitest. Aus einer türkischen Zeitung? Und das ist natürlich alles richtig und wahr. Bei der Pressefreiheit.... schon klar.

Und zu deinem weiteren Kommentar: Die Krätze kriegen die Flüchtlinge nicht hier in Deutschland, die bringen die mit.

Asyl mag ein Menschenrecht sein, aber man kann sich nicht einfach aussuchen, wo man denn am liebsten unterkommen möchte.

Und solange die Türkei die Frauen unterdrückt und keine Gleichberechtigung angestrebt wird, solange gehört die Türkei auch nicht zu Europa.
Mal von der strengen Glaubensauslebung abgesehen. So etwas ist leider nicht mit den westlichen Werten zu vereinbaren.

Und wie Screwdriver schon meinte. Warum werden die Flüchtlinge nicht von muslimischen Staaten übernommen und betreut. Die Türkei nutze die derzeitige Situation auch nur für ihre eigenen Zwecke aus und macht dies nicht aus humitären Gründen. Das hat der Erdogan mit seinen Erpressungsversuchen bereits mehrfach bewiesen.

[ nachträglich editiert von slaveZERO81 ]
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11.03.2016 11:19 Uhr von G-H-Gerger
 
+6 | -2
 
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Polat

Ihre Position ist scheinheilig! Das militärische und politische Interesse der Türkei ist Mitverursacher der Flüchtlingskatastrophe. Sich nun hinzustellen und dies auch noch als besondere humanitäre Leistung darzustellen ist genauso Obszön wie die russische Position bezüglich der Flüchtlinge aus dem Donbass nach Russland.

Erst Flüchlinge produzieren und sich dann selbst auf die Schulter klopfen wenn man diese mit Almosen abspeist ist sowas von krank!

[ nachträglich editiert von G-H-Gerger ]
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11.03.2016 11:27 Uhr von Atze2
 
+2 | -1
 
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ist in der Waage...

es ist perfide.. die Türkei hat (EU)-Brüssel (allen voran Merkel) komplett in der Hand

vor ein paar Wochen wollte Erdogan 3 Millarden Euro (3.000.000.000) jetzt 6....und der treibt es (man mag es ihm nicht verdenken) noch ne 0 hinten ran, bei 60 Milliarden Euro macht er die Grenzen dicht...

@Polat
nehms mir nicht übel, aber genau so ticken Diktatoren, schade um die Türkei... wie heisst es so schön... wer hoch klettert kann tief fallen
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11.03.2016 11:38 Uhr von PolatAlemdar
 
+0 | -15
 
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11.03.2016 13:00 Uhr von Atze2
 
+3 | -1
 
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Der Libanon will mit der Flüchtlingsthematik keine Kohle machen

Humanitäre Hilfe ist nicht abhängig ob Brüssel oder Berlin Gelder überweist....kleiner aber feiner Unterschied
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11.03.2016 14:29 Uhr von Infidel
 
+2 | -1
 
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Die Gott verdammten Franzosen sollen sich endlich ein Beispiel an denn Türken nehmen und die Leute für ein paar Tausender in Gummibooten über denn Kanal fahren lassen, denn das ist was gute Menschen tun. Oh, warte wie viele Flüchtlinge sind im Ärmelkanal versoffen weil sie von Schleppern in nicht seetauglichen Nussschalen los geschickt werden, keiner sagst du, aber die Franzosen sind doch so schlechte Menschen die alle Musel hassen und das wäre doch eine einfach Lösung um zumindest 5000 von ihnen loszuwerden. Sieht fast so aus als wären die Verhältnisse in Frankreich doch nicht so schlimm wie in der Türkei, denn kaum einer riskiert sein Leben um Frankreich zu verlassen.
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11.03.2016 17:54 Uhr von Der_Rabe
 
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Die "News" + der Autor + diese Quelle

= Tripple LOL

...ernsthaft?

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