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Mazedoniens Präsident beklagt mangelnde Kooperation mit der EU

Mazedoniens Präsident Gjorge Ivanov hat in einem Interview das "im Stich gelassen sein" durch die Europäische Union beim Kampf mit der Flüchtlingskrise beklagt.

"Ich habe verstanden, dass wir Europa egal sind", wird Ivanov in der "Bild"-Zeitung zitiert. Mazedonien schützt die Grenzen der EU. Denn Griechenland will die Flüchtlinge nicht im eigenen Land haben und schickt sie weiter in Richtung Westeuropa, so der mazedonische Präsident weiter.

Mazedonien profitiere von dem Flüchtlingsstrom nicht. Im Gegenteil zu Griechenland, dass von der EU 700 Millionen Euro erhalte, bekommt Mazedonien nicht einen Cent. Seit über zehn Jahren kämpft das Land für einen Beitritt in der EU.


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WebReporter: Supi200
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Präsident, Kooperation
Quelle: spiegel.de

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