11.03.16 10:27 Uhr
 182
 

Mazedoniens Präsident beklagt mangelnde Kooperation mit der EU

Mazedoniens Präsident Gjorge Ivanov hat in einem Interview das "im Stich gelassen sein" durch die Europäische Union beim Kampf mit der Flüchtlingskrise beklagt.

"Ich habe verstanden, dass wir Europa egal sind", wird Ivanov in der "Bild"-Zeitung zitiert. Mazedonien schützt die Grenzen der EU. Denn Griechenland will die Flüchtlinge nicht im eigenen Land haben und schickt sie weiter in Richtung Westeuropa, so der mazedonische Präsident weiter.

Mazedonien profitiere von dem Flüchtlingsstrom nicht. Im Gegenteil zu Griechenland, dass von der EU 700 Millionen Euro erhalte, bekommt Mazedonien nicht einen Cent. Seit über zehn Jahren kämpft das Land für einen Beitritt in der EU.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Supi200
Rubrik:   Politik / Europa
Schlagworte: EU, Präsident, Kooperation
Quelle: spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
11.03.2016 10:44 Uhr von Skarsnik
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Es ist doch peinlich, das wir scheinbar nicht in der lage sind alle europäischen länder unter einen EU-hut zu bekommen, aber zeitgleich seit jahren viel geld in die türkei pumpen, in der hoffnung dass die dadurch demokratisch und weltoffen werden :)
Die gelder sollte man erstmal in europa verwenden, den die länder hier haben wenigstens den selben kulturellen und moralischen standard, bevor wir versuchen irgendwelche mittelalter-religionsstaaten zum eintritt in die moderne zu bewegen.
Kommentar ansehen
11.03.2016 11:05 Uhr von Suffocatio
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
So wie es aussieht, scheint die EU und unsere Regierung sehr daran interessiert zu sein, Kriminelle anzusiedeln!
Kommentar ansehen
11.03.2016 11:08 Uhr von Priva
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
@ Screwdrivers

hoffentlich haben die türken keine reisefreiheit für mazedonien, denn dann wären die trotzdem alle hier.

was sagt denn eigentlich die cheffin der eu von eigenen gnaden dazu?
Kommentar ansehen
11.03.2016 11:38 Uhr von atze.friedrich
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Österreich hilft Mazedonien etwas, aber Deutschland fällt Mazedonien noch in den Rücken.
Da wird die Grenze zwischen Mazedonien/Griechenland von Mazedonien dicht gemacht, was den illegalen Massenzustrom auch in Deutschland drosselt.
Aber anstatt Mazedonien dafür zu loben, kritsiert dies Merkel noch scharf.
Gleichzeitig ist die Bundesregierung so dreist und verkauft die momentane Drosselung des "Flüchtlings"zustroms noch als ihren Erfolg.
Dummdreister geht es wirklich nicht !
Ohne den Stopp der Balkanroute hätte wir in diesem noch recht neuen Jahr schon wieder über 200 000 illegale Zuwanderer.
Mal sehen, ob die Balkanroute bald wieder geöffnet wird oder ob es bald neue Routen gibt.
Merkels "Einladung" gilt ja noch nach wie vor.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?