12.03.16 08:40 Uhr
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Täter sollen in Nachrichten laut deutschem Presserat nicht diskriminiert werden

Wann darf in Medien die Nationalität von Straftätern benannt werden? Bisher hat sich der Deutsche Presserat an die Richtlinie gehalten, dass Medien auch künftig nur dann Religion oder Nationalität von Straftätern nennen dürfen, wenn es einen "begründeten Sachbezug" zur Tat gibt.

Der Chefredakteur der "Rhein-Zeitung", Christian Lindner, erklärte: "Wir werden uns an die Richtlinie 12.1 nicht mehr gebunden fühlen." Wie die "Sächsische Zeitung" mitteilt, will sie die Herkunft von Straftätern in der Berichterstattung künftig generell angeben.

Der Geschätsführer des Deutschen Presserats Lutz Tillmann geht davon aus, dass die Diskussion über das Thema nicht beendet ist.


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WebReporter: saxo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nachrichten, Täter, Presserat
Quelle: www.n-tv.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2016 08:54 Uhr von furreal
 
+18 | -1
 
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Drauf geschissen, dieses "Ein Mann" sagt doch eh alles.
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12.03.2016 09:08 Uhr von Karlchenfan
 
+24 | -1
 
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Frage,ist der Presserat den Medien gegenüber weisungsbefugt?
Hab ich keine Ahnung,aber wenn ja?
Dann ist er ein diktatorisches Plätteisen,mit dem die Pressefreiheit unterdrückt werden kann und sollte in seinen Befugnissen aber heftigst beschnitten werden.
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12.03.2016 09:25 Uhr von Guertel
 
+23 | -0
 
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das ist genau der richtige weg. statt den opfern zu helfen werden die täter geschützt.
danke sikmar und ferkel!
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12.03.2016 10:10 Uhr von swanson
 
+15 | -0
 
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Aber Name und Bild des Germanwings Piloten wurde durch die Presse geprügelt !!!

Wie geht das denn auf?????
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12.03.2016 10:18 Uhr von Neu555
 
+12 | -0
 
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Ohne genaue Herkunftsbezeichnung werden pauschal alle Ausländer und Flüchtlinge diskriminiert.
Die Betroffenen Opfer wissen wers war und genügend Bürger sehen doch wer wo auf der Straße rumhängt.
Die einzige Chance zwischen traumatisierten syrischen Familien und kriminellen männl. Marokkanern zu differenzieren ist es das auch so in den Medien weiterzugeben.

Das mag ja erst mal schlecht sein für die Marokkaner. Aber das Volk ist gar nicht so blöd. Das kann seit Jahrzehnten über die italienische Mafia lesen und geht trotzdem in die Pizzeria um die Ecke- ohne Vorurteile.

Wer anonymisiert und pauschalisiert fördert auch pauschale Ausländerfeindlichkeit und damit die AfD. Die Politiker die gegen die AfD hetzen sollten langsam mal überlegen welchen Beitrag sie selbst zu den 10+x% der AfD geleistet haben.
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12.03.2016 11:22 Uhr von Kostello
 
+6 | -0
 
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Die vertuschen die Idemtität von ausländischen Straftätern, damit kein Unmut gegen die aufkommt. Das tut nue jemand, der Sorgen diesbezüglich hat und dem es wichtig ist, Ausländer unter die Bevölkerung zu mischen. Bei anderen sind die nicht so zimperlich. Ich kann mich an einen Fall erinnern, wo immer wiedr erwähnt wurde, dass ein Supermarkterpresser Rumäniendeutscher sein. Die Grünen hatten propagiert, dass Aussiedler Arbeitsplätze wegnehmen, obwohl die es einmal waren, welche hier das Wirtschaftswunder vollbracht hatten. Da wurden Aussiedler zu Ausländer umgedichtet.
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12.03.2016 11:31 Uhr von blaupunkt123
 
+8 | -0
 
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Genau... Immer schön vertuschen das 80 Prozent der Straftäter Ausländer sind..

Irgendwo kommt es ja dann doch wieder raus.


Und am besten noch die Sendung Aktenzeichen XY verbieten, weil da sind ja 100 Prozent Ausländer die gesucht werden.
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12.03.2016 11:48 Uhr von Pavlov
 
+1 | -13
 
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12.03.2016 12:32 Uhr von DEvB
 
+0 | -7
 
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Darf ich euch mal eine ganze platte Frage stellen? Was genau wollt ihr mit der Information?

Mal angenommen die Nationalität würde erfasst werden. Am Ende kommt raus x% aller Straftaten werden von Deutschen verübt, x% von Türken, x% von Marokkanern, x% von Neu-Seeländern, usw...

Und nun? Welche Konsequenzen wollt ihr daraus ziehen?
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12.03.2016 12:37 Uhr von 2hawiko
 
+2 | -0
 
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Solange man nur die Heimatadresse kennt.
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12.03.2016 12:53 Uhr von andersdenker
 
+5 | -1
 
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Deutsche Täter werden mit Bild und Namen genannt:

http://www.bild.de/...

Und bei Ausländern ist das falsch? Was soll dieser Bullshit? Ich habe das Recht es genau so zu erfahren, als wenn Deutsche die Tat begangen haben. Alles andere ist Verschleierung, Verheimlichung, Unterlassung. Mit einem Wort : Lügenpresse !!!
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12.03.2016 13:16 Uhr von Karlchenfan
 
+4 | -0
 
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@ DEvB

Ganz easy Olga,wenn man alle Infos über Täterherkünfte bekommt,ist es dem Interessierten möglich,für sich persönlich zu entscheiden,ob er mit einem politischem Führung,welche derartige Zustände duldet,weiterhin konform gehen will,oder ob er aber lieber eine Führung haben möchte,das diesem Täterbild die Existenzgrundlage in diesem seinem Land entziehen würde,zumindest lt. Parteiprogramm und Ansage
Ob das gelingt und machbar ist?Kommt auf einen Versuch an,wenn man es nicht ausprobiert,wird man weiter von nichtdeutschen Straftätern bearbeitet.

Man,die Brüder geben einheimischen Gannoven auf Grund der Masse von Tätern ja gar keine Chance,selber tätig zu werden (Ironie).

[ nachträglich editiert von Karlchenfan ]
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12.03.2016 13:26 Uhr von _Beholder
 
+3 | -0
 
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Morgen sind Landtagswahlen.

Mehr muss man zu dieser Meldung eigentlich gar nicht schreiben.
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12.03.2016 13:31 Uhr von Widder02
 
+4 | -0
 
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so viel zur pressefreiheit, sich aber über andere staaten aufregen. ist das ein jammer. der eigene staat verratet seine eigenen bürger
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12.03.2016 13:35 Uhr von Laus_Leber
 
+2 | -0
 
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Gerade, wenn es der Erfassung des Straftäters aufgrund seiner Optik dienlich ist, sollte die Herkunft angegeben werden.
Pressefreiheit hört bei mir auf, wenn der volle Name und der genaue Wohnort eines Zeugen oder eines Verdächtigen genannt wird. Egal welche Herkunft er hat. Das gilt für alle gleich.
Sofern noch keine Verurteilung vorliegt, kann man dem Menschen keine Meute vor das Haus setzen. Damit wird sein Ruf, sein Job, seine Familie etc. gefährdet, auch wenn er es schließlich gar nicht war.
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12.03.2016 14:40 Uhr von nevermind-1
 
+1 | -0
 
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Was bringt eine Nachricht wenn diese nicht neutral ist?!

Mittlerweile muss man schon 3-5 Quellen lesen um sich überhaupt ein Bild machen zu können. Und selbst dann...
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12.03.2016 15:55 Uhr von DEvB
 
+1 | -3
 
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@Screwdrivers, Bastb

Mit genau den Antworten habe ich gerechnet. Ihr wisst aber schon, dass das was ihr wollt gegen Menschenrechte und unser Grundgesetz verstößt? Menschen sind nun mal keine Autos!

Mit eurer Argumentation könnte man auch vorsorglich alle Männer einsperren, da Männer prozentual viel krimineller sind als Frauen.

In einem Rechtsstaat darf man nur Individuen bestrafen und keine Volksgruppen.

Härtere Strafen, könnt ihr auch ohne info über die Nationalität einführen. Eine schnellere Abschiebung auch. Aber auch da gilt, dass Täter bestraft werden müssen und nicht Menschen die zufällig die gleiche Nationalität wie andere Täter haben. D.h. in unserem Staat mit unserem Grundgesetz, ist die Info über die Nationalität eines Täter total wertlos, da daraus keine Konsequenzen für andere Menschen mit der gleichen Nationalität gezogen werden dürfen. Das muss euch nicht gefallen, ist aber so...
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12.03.2016 17:27 Uhr von Neu555
 
+2 | -0
 
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@DEvB
Was nützen massive finanzielle Unterstützung zur Integration syrischer Flüchtlingsfamilien, wenn die Probleme von nordafrikanischen Halbstarken ausgehen.
Natürlich ist es einfacher, erfolgreicher und vorzeigbarer sich um gebildete integrationswillige Familien zu kümmern, als um schwer erziehbare männl. Jugendliche.
Aber ob die Probleme dadurch gelöst werden, dass man sie verschweigt?
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12.03.2016 17:41 Uhr von DEvB
 
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@Neu555

Ich möchte keine Probleme verschweigen. Ich möchte nur keine neuen schaffen...

Jeder Täter muss bestraft werden, vollkommen egal welche Nationalität er hat. Jeder unschuldige Mensch hingern darf nicht für Taten anderer Menschen verantwortlich gemacht werden. Wenn du allerdings anfängst nach Verbrechen nach Nationalitäten aufzuschlüsseln, kommt am Ende vielleicht raus, das Marokkaner im Schnitt 10 mal krimineller sind als Deutsche. Dann sind aber vielleicht immernoch 95% aller Marokkaner in Deutschland nicht kriminell. Also... was ist die Konsequenz im Bezug auf Marokkaner?

Machen wir mal weiter... du hast dann nämlich immernoch nicht bewiesen, dass es an der Nationalität der Menschen liegt. Vielleicht sind Marokkaner in Deutschland besonders benachteiligt. Vielleicht sind sie am Ende genauso kriminell wie andere Menschen (Vielleicht sogar Deutsche) die genauso wenig Perspektiven im Leben haben...

Die Justiz in Deutschland darf die Nationalität von Tätern nicht berücksichtigen. Ihr könnt ja gerne dagegen sein, dann hört aber bitte auch auf von Ausländern zu verlangen, dass sie sich an unser Grundgesetz halten und unsere Werte teilen sollen... ihr macht es ja schließlich auch nicht...
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12.03.2016 20:27 Uhr von DEvB
 
+1 | -0
 
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@Screwdrivers

Wenn du die Nationalität von Tätern deswegen feststellen willst, weil du daraus ableiten möchtest, wie du andere Menschen derselben Nationalität behandeln möchtest, verstößt du gegen Artikel 3 unseres Grundgesetzes.

Da gibt es kein wenn und aber...

Deswegen macht es auch keinen Sinn die Nationalität von Tätern festzustellen. Jeder Mensch muss vor Gericht gleich behandelt werden.
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12.03.2016 20:55 Uhr von DEvB
 
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@Screwdrivers

Wie könnte denn bitte so eine Präventationsmaßnahme aussehen?

Gib mir bitte doch mal 1-2 konkrete Beispiele...
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13.03.2016 00:52 Uhr von DEvB
 
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@Screwdriver

Doch ich akzeptiere das. Durchaus... sehr gute Beispiele. Klingt toll... und wurde anscheinend alles eingeführt ohne dass Nationalitäten der Täter gesondert in der Presse ausgewiesen wurden.

Die Sache ist die: Bei deinen Beispielen wurde reagiert, weil die Kriminalfälle lokal konzentriert waren. In dem Fall hat die Polizei eine Spur der sie nachgehen kann ohne eine ganze Volksgruppe unter Generalverdacht zu stellen.

Ändern wir das mal: Nehmen wir an die Untersuchung ergibt, dass z.B. Türken im Schnitt 3x krimineller sind als Deutsche... und das überall in Deutschland. Was ist jetzt deine Präventations?

[ nachträglich editiert von DEvB ]
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13.03.2016 01:03 Uhr von DEvB
 
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Ich meine natürlich Prävention ;)

[ nachträglich editiert von DEvB ]
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13.03.2016 01:12 Uhr von DEvB
 
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@Screwdriver

Mir ist übrigens noch etwas aufgefallen. Bei beiden deiner Beispiele gab es einen begründeten Sachbezug. Aufgrund der lokalen Konzentrierung ließ sich eine Verbindung zur Nationalität herstelle-> polnische Grenze, Maghreb-Viertel. D.h. in diesen Fällen durfte die Presse über die Nationalität berichten und hat es auch.

Ihr fordert hier aber die Nationalität zu veröffentlichen, wenn es keinen Bezug zur Tat gibt... Bei solchen Fällen läuft aber jede Präventionsmaßnahme auf eine Diskriminerung einer Volksgruppe hinaus -> Verstoß gegen das Grundgesetz.

Falls du das anders siehst, gibt mir doch bitte ein Beispiel für den oben beschriebenen Fall... oder einem Ähnlichem.
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13.03.2016 02:08 Uhr von AMB
 
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Das schlimme ist, Diskriminierung erfolgt nicht, wenn man etwas beim Namen nennt. Wenn man ein wenig bei der Beschreibung übertreibt schon, denn dann schiebt man ja dem Täter etwas in die Schuhe, daß er so selbst nicht getan hat.

Wenn man jedoch genau das wieder gibt, was passiert ist, dann wird weder dessen Würde noch Ehre angetastet und er somit nicht Diskriminiert auch dann nicht, wenn andere die Gruppenzugehörigkeit als Beleidigung sehen würden oder die Religionszugehörigkeit, bzw die Gruppen sich durch die Mitgliedschaft des betroffenen Beleidigt fühlen könnte, nur daß eben auf Grund des Wahrheitsgehaltes keine Diskriminierung entsteht.

Viel mehr ist es eine Diskriminierung, wenn man behauptet, daß man nicht schreiben kann, daß jemand zum Bsp. ein Schwarzer oder Neger oder ein Indianer etc ist, denn damit setzt man ein Statement, daß ganz klar aufzeigt, daß die Gruppe was schlechtes an sich hat oder sein muß. Die akurate Benennung hingegen von Tatsachen ist dies nicht.

Selbst wenn man schreibt Herr B hat gestohlen, wird dabei Herr B nicht Diskriminiert oder in seiner Würde gemindert, so fern es stimmt, denn Herr B besitzt diese Würde, die er vorzugeben scheint nicht. Folglich kann man sie ihm nicht mit der Offenlegung der Tatsache nehmen.

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