09.03.16 16:48 Uhr
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Entgegen Pressekodex: "Sächsische Zeitung" möchte Herkunft von Straftätern nennen

Im Pressekodex wurde vereinbart, dass die Herkunft von Kriminellen in der Presse nicht zu nennen ist.

Die "Sächsische Zeitung" schert hier nun aus und will immer die Herkunft von Kriminellen nennen, egal ob es sich dabei um Deutsche oder Ausländer handelt, so der Chefredakteur Uwe Vetterick.

Laut dem Institut für Kommunikationswissenschaften der TU Dresden würden die meisten Leser vermuten, es handele sich um Ausländer oder Asylbewerber, wenn keine Nationalität angegeben ist. Nur mit der konsequenten Nennung könnten solche Probleme vermieden werden.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Zeitung, Sachsen, Herkunft, Pressekodex
Quelle: n-tv.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2016 16:50 Uhr von Klopfholz
 
+2 | -38
 
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09.03.2016 16:54 Uhr von kuno14
 
+4 | -16
 
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09.03.2016 17:04 Uhr von architeutes
 
+25 | -1
 
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Ist doch ein genialer Zug, das mit der konsequenten Nennung der Hintergründe , die Lösung für all die Missverständnisse.
Merkel wird begeistert sein , ein Verhalten das jede Zeitung übernehmen sollte.
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09.03.2016 17:08 Uhr von ABB1979
 
+27 | -1
 
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@Klopfholz und Kuno

Die Sächsiche Zeitung ist eine der 10 auflagenstärksten Zeitungen (Rang 8) in Deutschland.

Nur damit ihr zwei Klappstühle mal ein wenig Nachhilfe bekommt.
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09.03.2016 17:23 Uhr von hochwasserpeter
 
+11 | -0
 
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Nun gibt es eben die Bestätigung über das was eh schon jeder weiss.

Das sollten alle Zeitungen machen, um den Bahnhofsklatschern die Konsequenz ihres Handelns zu zeigen.
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09.03.2016 17:29 Uhr von derlausitzer
 
+9 | -0
 
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Ja und - dann berichten se halt nicht mehr über Straftaten, welche von ausländischen Bürgern verübt werden.
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09.03.2016 17:29 Uhr von Sblendid
 
+8 | -0
 
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In der Regel kann man es herauslesen, ob es deutsche Täter waren oder nicht... wenns Deutsche waren, steht es auch dabei, bei ausländischen steht nix zur nationalität.
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09.03.2016 17:36 Uhr von det_var_icke_mig
 
+2 | -9
 
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mh, dann sollten sie aber auch mit den unsäglichen Namensänderungen aufhören

es reicht doch zu schreiben der Täter mit xxxx Pass hat so und so getan

bzw. der Zeuge y hat dieses gesehen

es ist egal ob da ein Name steht, egal ob echter oder geänderter ...
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09.03.2016 17:37 Uhr von Denk-Mal
 
+11 | -0
 
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Eine gelungene Argumentation.

Den Pressekodex, Herkunft nicht zunennen, halte ich eh für anmmaßend und falsch.

Ist immerhin eine Information. So dumm und verallgemeinernd ist wir auch nicht.

Aber lese ich z.B. 30x Afghanen im Bad sexuell....
weiß ich a) dass wir da ein Problem haben und b) Landsleute regulierend hilfreich werden können.

Lügen, Verschweigen und Verheimlichen verschärfen Probleme, lösen sie aber nicht.



Siehe Kriminalität und Sozialmißbrauch kurdisch-libanesischer Großfamilien. Wäre das gekannt gewesen, hätte es ein öffentliches Interesse gegeben, diese Mißstände frühzeitig zuregeln.
So bleibt der Verdacht, dass es POLITISCH? nicht gewünscht war. Auch das wäre somit aufgefallen.

[ nachträglich editiert von Denk-Mal ]
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09.03.2016 17:41 Uhr von architeutes
 
+11 | -1
 
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In der Schule hieß es mal das wir die Vorzüge der "Pressefreiheit" genießen , "die gibt es nicht überall".

Das die sächsische Zeitung hier einen geschickten Winkelzug vollführen muss, um letztlich frei berichten zu dürfen, ist schon traurig.

Muss schon was dran sein wenn n-tv das aufgreift.
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09.03.2016 18:03 Uhr von Rechthaberei
 
+6 | -0
 
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Jetzt weiß sowieso die halbe Republik von der Zensur. Also wird sie abgeschafft.
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09.03.2016 18:29 Uhr von det_var_icke_mig
 
+1 | -8
 
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@architeutes: die Sache mit dem frei berichten hat aber auch Nachteile

in Schweden wurde eine Hatzjagd in den Medien nach einem Asylanten veranstaltet mit Foto Namen u.s.w. wegen Terrorverdacht also alles so wie hier gewünscht, aber am Ende stellte sich herraus, dass er ganz offiziell unter seinem richtigen Namen an der angegebenen Adresse gewohnt hat und die Verdachtsmomente die man hatte sich alle in Luft auflösten

danach gab es in den schwedischen Medien auch eine Seblstkritische Diskussion ob man da nicht vielleicht zuviel Schaden angerichtet hat mit der "freien Berichterstattung"

so ein Kodex macht schon Sinn, auch der "Täterschutz" ist nicht ganz sinnlos, wenn sich am Ende herausstellt, dass der Verdächtige gar nicht der Täter war und er dann wieder in sein normales Leben zurück will ohne dass sich alle drauf stürzen

von daher ist gegen eine anonymisierende Berichterstattung als erstes nichts einzuwenden,

allerdings sind Merkmale wie Nationalität, Geschlecht, Alter u.ä. nicht eindeutig genug um eine Identifizierung des Verdächtigen zu ermöglichen, an der Stelle ist also der Pressekodex mal wieder über das Ziel hinaus geschossen
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09.03.2016 19:18 Uhr von architeutes
 
+3 | -0
 
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@det_var_icke_mig
Da hast du nicht ganz unrecht , aber hier geht es um Straftäter ,was voraussetzt das sie verurteilt sind.
Und Hinweise auf flüchtige Täter , Aussehen , Sprache etc , sind absolut wichtig , ansonsten brauch man erst gar nicht ermitteln.
Aber Täterschutz , z.B nach Abbüßung einer Straftat ist natürlich auch ein Aspekt.
Im Vordergrund einer Ermittlung sollte aber nicht aus politischen Gründen eine Behinderung stehen.
Die Polizei sollte mehr Spielraum bekommen , und weniger unter Beobachtung stehen , natürlich im angemessenen Rahmen.
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09.03.2016 20:42 Uhr von Fiffty-Sven
 
+1 | -7
 
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Dann können sie gleich mal mit freien Kräften Neonazis, rechtsextremen Brandstiftern, NSU Terroristen und dem Verfassungsschutz anfangen.
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09.03.2016 21:38 Uhr von internetdestroyer
 
+1 | -2
 
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Da stellt sich für mich die Frage warum es überhaupt zum Kodex gehört die Nationalität NICHT zu nennen. Könnte da der gemeine Mob in seiner nationalsozialistischen Meinung Bestätigung finden? ;-)
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09.03.2016 21:38 Uhr von det_var_icke_mig
 
+1 | -3
 
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@Reindeutsch: und wieviele Generationen dürfen es sein, bis der Name anerkannt wird?

kannst ja mal einen kleinen Test machen ^^

ich geb dir mal einen schönen deutschen Nachnamen: Rehbinder

und dann schau mal bei Wikipedia wo dieses Geschlecht herkommt und wo es heutzutage so verteilt ist ^^

https://de .wikipedia. org/wiki/ Rehbinder_(Adelsgeschlecht)

sind jetzt die Rehbinders die heutzutage aus dem Baltikum kommen dann Deutsche oder nicht?

nach deiner Wahrnehmung ja sicherlich, denn schließlich tragen sie ja einen deutschen Namen :P

sorry, aber der Name bringt dir gar nichts, alles was zählt ist die Nationalität die im Pass steht, nichts anderes
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10.03.2016 17:43 Uhr von det_var_icke_mig
 
+0 | -1
 
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@Bierschinken: und welche Ethnie hättest du gerne bestimmt?

woran willst du das festmachen und nach wieviel Generationen darf man sich dann etnisch deutsch nennen?

das ist Schwachsinn und dann sind wir wieder bei der Rassenlehre Stammbäumen und Halbdeutschen und Vierteldeutschen oder was?

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