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13 Monate auf Bewährung nach fahrlässiger Tötung auf dem Weg zur Disco

Das Amtsgericht Dinslaken verurteilte einen 28-jährigen Oberhausener zu einer 13-monatigen Bewährungsstrafe, nachdem er im März 2012 einen 19-Jährigen tödlich mit seinem Fahrzeug erfasste und seinen Freund mit zahlreichen Knochenbrüchen schwer verletzte.

Der Fahrer setzte sich nach einer Grill-Party alkoholisiert ans Steuer, um noch eine Mülheimer Disco zu besuchen. Auf dem Weg dorthin kam er mit überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und erfasste zwei junge Männer auf dem Gehweg.

Das Verfahren wird in zweiter Instanz verhandelt, da der Täter das Urteil nicht akzeptiert und einen Freispruch erreichen möchte.


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WebReporter: biologe86
Rubrik:   Brennpunkte / Rechtsstreit
Schlagworte: Weg, Disco, Bewährung, Tötung, Alkohol am Steuer
Quelle: derwesten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2016 15:41 Uhr von magnificus
 
+14 | -0
 
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Der tötet einen Menschen und ist mit Bewährung nicht zufrieden?
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09.03.2016 15:44 Uhr von BRILLOCK2003
 
+6 | -0
 
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Der gehört weggesperrt,für Jahre.............
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09.03.2016 16:18 Uhr von ted1405
 
+6 | -0
 
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puuh ... schwierig. Ich habe mich auch gefragt, mit welcher Begründung der Fahrer da einen Freispruch erwirken möchte - die Quelle gibt da Aufschluss:

Der Fahrer behauptet, die beiden Opfer wären auf der Straße und nicht auf dem Gehweg gelaufen. Die Behauptung wird zudem von einem Unfallsachverständigen gestützt, welcher den Aufprall der Fußgänger auf der Straße anstatt dem Gehweg dem Unfallbild entsprechend für wahrscheinlicher hält. Direkte Zeugen mit stichfesten Aussagen gibt es wohl keine.

Wie auch immer ...
Ich denke allerdings, dass man sich mit einem Promille definitiv nicht mehr ans Steuer setzen und nach einem Unfall auch ebenso definitiv nicht panisch zu Fuß abhauen / Unfallflucht begehen sollte. Ebenso besagt die StVO, dass die Geschwindigkeit immer so zu wählen ist, dass man vor einem Hindernis zum Halten kommen können muss und zwei auf der Straße laufende Menschen sind üblicherweise kein völlig übersehbares Hindernis.

Punkte, welche für mich ganz eindeutig gegen einen Freispruch sprechen - egal ob die Opfer nun auf oder neben der Straße liefen.
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09.03.2016 16:44 Uhr von magnificus
 
+4 | -0
 
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Nun ted

Wenn die tatsächlich auf der Straße gegangen sind, muß man wiederum klären, ob der Unfall vermeidbar wäre ohne Alkohol und überhöhter Geschwindigkeit.

Schwierig, wie war.

"Alkohol, zu schnell, Unfallflucht" gegen "auf der Straße laufende Menschen."

Bewährung ist da weniger als nötig.

[ nachträglich editiert von magnificus ]

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