09.03.16 13:59 Uhr
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WHO-Fazit: Zika-Virus weitaus gefährlicher als zunächst gedacht

Laut WHO soll die geografische Verbreitung des Zika-Virus weiter sein und die Risikogruppe größer. Zudem könnte der Zika-Erreger nicht nur Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen (Mikrozephalie) hervorrufen.

Weitere neurologische Störungen seien durchaus möglich. Der Erreger könnte das Gehirn der ungeborenen Kinder angreifen. Darüber hinaus kann eine Übertragung mit dem Zika-Virus neben einem Mückenstich auch durch ungeschützten Sex erfolgen. Die WHO rät deshalb zu Kondomen.

Auch kann das Virus das Guillain-Barré-Syndrom (GBS) auslösen, das lebensbedrohliche Lähmungen hervorruft. Bisher haben acht Länder eine Zunahme von Zika-Infektionen bei GBS-Patienten gemeldet. Zur Bekämpfung des Zika-Virus werden 65 Millionen Dollar benötigt, von denen erst drei Millionen bereit stehen.