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Böckler-Studie: Deutsche Unternehmen halten Frauenquote nicht ein

Seit Januar dieses Jahres muss es in deutschen Konzernen, die an der Börse handeln, eine Frauenquote von 30 Prozent in Aufsichtsräten geben. Wie eine Böckler-Studie nun aber ermittelt hat, wird diese nicht eingehalten.

Denn bis jetzt sind nur 22 Prozent dieser Stellen weiblich besetzt. Momentan wisse man noch nicht, wie lange es dauern wird, bis die Vorgabe umgesetzt wird. "Viele Hauptversammlungen, auf denen Neu- und Nachbesetzungen beschlossen werden, stehen noch aus.", so die Studienautorin Marion Weckes.

Ein Lichtpunkt ist, dass sich seit dem Jahr 2005 der Frauenanteil in Kontrollgremien fast verdoppelt hat. Dort sind ca. 24 Prozent der Räte nun weiblich.


WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Wirtschaft / Arbeitsmarkt
Schlagworte: Studie, Deutsche, Unternehmen, Frauenquote, Gleichberechtigung
Quelle: spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2016 13:44 Uhr von DoomZ
 
+4 | -0
 
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Gibt es die Frauenquote schon bei der Müllabfuhr oder ähnlichen Berufen?

Oder pickt man sich nur das Beste heraus?
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09.03.2016 15:31 Uhr von doncazadore
 
+0 | -1
 
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ist ja nur eine gesetzliche, also rechtsverbindliche quote.seit wann halten sich deutsche unternehmen an so was.wo bleibt die sanktion, oder ist keine vorgesehen.wozu dann das gesetz ?


[ nachträglich editiert von doncazadore ]
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09.03.2016 15:36 Uhr von doncazadore
 
+0 | -2
 
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@doomz
erst lesen, es geht um aufsichtsräte.

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