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Singapur straft Besitzer von Tesla Model S für zu hohe Emissionswerte ab

Die Kfz.-Zulassungsbehörde von Singapur strafte den Besitzer eines Tesla Model S für zu hohe Emissionswerte ab. Von den Behörden des Insel- und Stadtstaats wurde bei dem Fahrzeug ein theoretischer Stromverbrauch von 444 Wattstunden pro gefahrenen Kilometer ermittelt.

Damit fällt das Fahrzeug dort unter die "Stromfresser", die bei der Erzeugung der Energie für einen hohen Kohlendioxid-Ausstoß verantwortlich sind. Der Besitzer hatte eigentlich mit einer Gutschrift für sein Zero Emission Vehicle (ZEV) gerechnet.

Stattdessen wurde er jetzt mit einer Geldstrafe von umgerechnet knapp 10.000 Euro konfrontiert. Der Verbrauch soll laut US-Spezifikation aber tatsächlich nur bei 210 Wattstunden pro Kilometer liegen. Elon Musk soll den Ministerpräsidenten von Singapur bereits persönlich kontaktiert haben.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Model, Besitzer, Singapur, Tesla, Tesla Model S
Quelle: autoblog.com

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2016 09:05 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+27 | -16
 
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Strom kommt aus der Steckdose.
Das verbraucht doch keine Ressourcen./ironie
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09.03.2016 09:41 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+23 | -14
 
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Ja. Das schlimmste daran ist ja, das die "Deppen der Nation" das auch glauben.
Sei es wegen mangelnder Bildung, mangelnder Hirnkapazität in der Konsequenz gepaart mit der Unfähigkeit ein eigenes denken zu entwickeln oder weil sie Menschen wie Merkel einfach ungefragt glauben, denn Sie ist ja "Mutti".
Eine Mutter will doch nichts böses...

Erinnert mich an den Amerikaner, der auf einer Demo gegen den Krieg um Öl ein Schild hoch hielt, auf dem stand:

Ich brauche kein Öl. Ich fahre Bus.

Kopf->Tischkante
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09.03.2016 09:41 Uhr von Peter323
 
+21 | -6
 
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Wir haben derzeit eine solche Überproduktion an Strom bei Solar und Windkraftwerke, dass wir den Strom regelmäßig an unsere Nachbarn verschenken müssen.

Die Elektroautos könnte man problemlos fast schon kostenfrei laden, in der Zeit, wo keiner den Strom abnehmen würde.
Das wollen aber die Unternehmen und der Staat nicht!

In einer perfekten Welt, wäre das obige kein Thema... jeder würde sein Auto nachts laden können und würde umweltschonend fahren. Wenn er tagsüber zu spitzenzeiten laden möchte, muss er halt den regulären Satz zahlen.
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09.03.2016 09:51 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+5 | -19
 
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09.03.2016 10:00 Uhr von Mappenflicker
 
+10 | -2
 
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Es wird Strom verschenkt von der Regierung.. aber wenns mal eng wird, wird er zurückGEKAUFT.

Und wir bezahlen horrende Stromkosten, irgendwas stimmt da doch nicht mit den Vollpfosten da oben.
Aber wartet mal ab, 5000 Euro bekommt man ja, wenn man so ein Spielzeugauto (Stromer) kauft.

Wenn dann genug von diesen Rutschern gekauft wurden, dann wird auf einmal horrende Steuern fällig, weil die ja Stromfresser sind, ist wie damal, bei Umrüstung von Katalysatoren, wenn man keinen hatte, und man hatte nachgerüstet, wurden die Steuern weniger, SO---
JETZT wird man bestraft und bezahlt horrende Steuern, wenn man nur Euro1 hat, geschweige denn man hat gar keinen Kat!
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09.03.2016 10:07 Uhr von TendenzRot
 
+4 | -16
 
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09.03.2016 10:19 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+11 | -9
 
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@ Rote Brut

Was interessiert es den Baum, wenn die Sau sich an Ihm wetzt?
Aber danke:)
Ich werte das mal als Kompliment, auch wenn ich weiß das Du es nicht so meinst :P.


[ nachträglich editiert von Wurstwasserpfeiffe ]
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09.03.2016 10:23 Uhr von T¡ppfehler
 
+6 | -6
 
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Sind 100% Elektroautos in Deutschland möglich_ Ja - fast ohne Einschränkungen.
Eine leicht verständliche Erklärung gibt es hier (35 min):
https://www.youtube.com/...
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09.03.2016 12:16 Uhr von Rechtschreiber
 
+6 | -8
 
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@Peter: Na klar, wir könnten ja den Solarstrom nehmen, von dem wir nachts so viel haben.

Sagt mal liebe Öko-Fetischisten: Denkt Ihr eigentlich jemals WIRKLICH darüber nach, oder ist das nur das unreflektierte Wiedergeben von den gebetsmühlenartigen ideologischen Verblendungen der Grünen?

Mir ist klar, dass die E-Mobilität zumindest einer von vielen Schritten auf dem Weg der Unabhängigkeit vom Öl ist.

Aber diese E-Auto-Augenwischerei ist totaler Unfug, weil Strom NICHT aus der Steckdose kommt, wir tagsüber in der Arbeit sind, und unsere Autos da auf dem Firmenparkplatz stehen, auf denen es ohnehin keine Steckdosen zum Laden gibt.

Was Singapur hier gemacht hat, ist absolut richtig. Der Tesla ist ein Sportwagen. Und wie der Strom in das Fahrzeug kommt ist bei der Bewertung der Umweltverträglichkeit komplett uninteressant. Eine Verlagerung ist niemals gleichzusetzen mit einer Aufhebung.

Zu behaupten, ein Auto hätte keine Emission, weil es ein E-Auto ist, ist genauso, wie wenn Hartz 4 Empfänger keine Arbeitslosen sind, wenn sie eine der total unsinnigen Fortbildungsmaßnahmen machen!
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09.03.2016 12:24 Uhr von Peter323
 
+5 | -8
 
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@Rechtschreiber

Nachts drehen sich die unzähligen Windparks trotzdem weiter, obwohl die Haushalte und größtenteils die Industrie stillsteht.
Richtig Strom produzieren eher die Windkraftwerke.

Du bist ganz schön beleidigend. Unzufrieden mit deinem Leben? Komm ma wieder runter!
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09.03.2016 15:48 Uhr von G-H-Gerger
 
+0 | -8
 
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Ich sags ja schon immer: In der heutigen Zeit sind Elektroautos größere Dreckschleudern als Dieselautos.
Der einzige Unterschied ist, dass der Dreck in der Nähe der Kohlekraftwerke bleibt, bzw. von dort dann in die Stratosphäre geblasen wird und zu einem größeren Treibhauseffekt führt, als konventionelle Antriebe es bewirken. Warum das? Wegen des viel schlechteren Wirkungsgrades.

Die Strafzahlung ist also wohl begründet.

[ nachträglich editiert von G-H-Gerger ]
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09.03.2016 18:02 Uhr von IRONnick
 
+5 | -1
 
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Selbst wenn der Strom aus Gas oder Kohle Kraftwerken hergestellt wird, ist es immer noch günstigér als Öl/Kraftstoff zu verbrauchen. Moderne Kraftwerke haben gute Filteranlagen.
Ein weiteres Plus für E-Autos wären gesündere Innenstädte, was Emmissionen (Abgase, Feinstaub, Lärm) angeht.
Ökostrom müßte zwischengespeichert werden, auch dazu wären u.a. E-Autos in der Lage.
Elon Musk will ja demnächst bezahlbare E-Autos auf den Markt bringen, das dürfte den Durchbruch einleiten.
Mittlefristig führt kein Weg daran vorbei !
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09.03.2016 19:28 Uhr von G-H-Gerger
 
+0 | -7
 
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Sie irren! Wegen des wesentlic geringeren Gesamtwirkungsgrades des Systems Elektroauto ist elektromobilität klimaschädlicher als DieselPKW. Rechnen Sie einfach mal nach!
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09.03.2016 22:36 Uhr von Peter323
 
+4 | -1
 
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@G-H-Gerger

vergiss nicht, das Öl auch erstmal gefördert, um die halbe Welt geschafft werden muss, um raffiniert zu werden und dann sehr umständlich zu allen Tankstellen vor Ort.

Die Schiffe, die das Öl transportieren, sind die schlimmsten Umweltverpester überhaupt mit dem Schweröl. Habe erst heute gelesen, dass die aufgrund des günstigen Öls nicht mehr die Kanäle benutzen, sondern jetzt Afrika umfahren und zwar fast alle.
Von den Raffinerien und von den Transporten zu den Tankstellen fang ich erst gar nicht an.

Wenn man die Gesamtbilanz betrachtet, ist die lokale Herstellung von Strom sicher umweltfreundlicher, sofern die Batterien irgendwie recyclt werden kann.
Wenn der Strom über Windkraft und Solaranlagen erzeugt wird, dann ohne Frage.
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10.03.2016 05:24 Uhr von mace_windu
 
+1 | -2
 
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"Von den Behörden des Insel- und Stadtstaats wurde bei dem Fahrzeug ein theoretischer Stromverbrauch von 444 Wattstunden pro gefahrenen Kilometer ermittelt.
Der Verbrauch soll laut US-Spezifikation aber tatsächlich nur bei 210 Wattstunden pro Kilometer liegen"


Werden die Amis jetzt auch TESLA verklagen ?

Oder werden sie Singapor unter Druck setzen ?
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10.03.2016 12:03 Uhr von Ragner
 
+3 | -1
 
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Die Betankung eines Tesla kostet nach heutigen kosten 4 Euro und dauerrt maxilal 20 Minuten. Alle paar Kilometer sind in Europa Zapfstellen, an denen man einen Tesla kostenfrei auftanken kann. Das was hier passiert ist Politik gegen das Unternehmen. Elon Musk hat sich keine Freunde gemacht idem er alle Pantente für jedermann freigegeben hat. Nebenbei - die Autos sind ein Traum.
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10.03.2016 14:59 Uhr von G-H-Gerger
 
+0 | -3
 
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@Peter

Meine Wirkungsgradberechnung schliesst das alles ein.

Die Frage ist jedoch nicht, was alles in Zukunft sein wird, sondern was konkret hier und heute machbar ist.

Erst ab ca. 70 % erneuerbarer Energien wird der "break even" erreicht.

Infolgedessen sind Elektroautos heute größere Dreckschleudern als Dieselautos, mit dem feinen Unterschied, dass nicht die Städter sondern die Kraftwerksanwohner den Dreck schlucken.
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26.04.2016 14:55 Uhr von GroundHound
 
+2 | -0
 
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An Dummheit kaum zu überbieten.
Was kann der Tesla dafür, dass der Strom nicht regenerativ gewonnen wird?
Elektroautos schaffen doch überhaupt erst die Voraussetzungen dafür, dass wir emissionsfrei mobil werden.
Die Automobilhersteller können nur ihren Teil dazu beitragen. Sie sind nicht für die Herstellung der Energie verantwortlich.

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