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MH370-Fall: UN-Luftfahrtbehörde verschärft Regeln für zivile Luftfahrt

Zwei Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden der Malaysia-Airlines-Maschine von Flug MH370 will die UN-Luftfahrtbehörde ähnliche Vorfälle mit strengeren Regeln verhindern.

Dazu gehört, dass Passagierflugzeuge ein Ortungsgerät an Bord mitführen müssen. So kann die Lage einer Maschine im Notfall im Minutentakt übermittelt werden. Ferner sollen Stimmen im Cockpit des Flugzeuges bis zu 25 Stunden aufgezeichnet werden.

Die neuen Vorschriften gelten ab sofort und sollen bis spätestens 2021 umgesetzt werden.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Fall, UN, Luftfahrt, MH370
Quelle: heute.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2016 18:22 Uhr von G-H-Gerger
 
+6 | -0
 
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Technisch kein großer Aufwand.
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08.03.2016 18:43 Uhr von fraro
 
+10 | -1
 
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"Die neuen Vorschriften gelten ab sofort und sollen bis spätestens 2021 umgesetzt werden."

Den Satz verstehe ich nicht, entweder gilt es sofort oder bis spätestens 2021.
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08.03.2016 19:26 Uhr von Kelrycor
 
+4 | -0
 
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@fraro: Ich vermute es ist gemeint wie es in anderen Rechtsdingen üblich angewendet wird in der Bürokratie. "ab sofort" bedeutet, es muss bei neuen Flugzeugen gleich mit einkalkuliert/eingebaut werden. Bis 2012 müssen alle anderen Flugzeuge nachgerüstet werden. Wird dies nicht eingehalten, kann es ggfls. Strafen oder Lizenzenzüge kosten.
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08.03.2016 19:36 Uhr von fraro
 
+6 | -2
 
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@ Kelrycor

Danke, so wie Du das beschreibst, hört sich das logischer an.
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08.03.2016 23:54 Uhr von Tuvok_
 
+1 | -0
 
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Sollte nicht allzu schwer zu realisieren sein. Muss nur so implmentiert werden das der Pilot es nicht abschalten kann. Das sowas immer erst gemacht wird wenn was passiert.
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09.03.2016 10:55 Uhr von Friedens-Junkie
 
+2 | -2
 
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Lächerlich. Als wenn es das nicht schon gebe. Wo die USA ein Programm aufgelegt haben, um Flugzeugsteuerungen übernehmen zu können. Allein die Passagierliste von MH370 ist mega-interessant. Auch in der Ukraine war es ein malayisches Flugzeug. Die sollten Lotto spielen!
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10.03.2016 01:20 Uhr von Kelrycor
 
+1 | -0
 
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@Karlchenfan:
Sie zu zwingen ist unter Umständen garnicht notwendig. Nur weil es eine UN-Luftfahrsbehörde ist bedeutet es nicht, dass sie keien Auswirkung hat auf die Welt ausserhalb von Amerika.

Ist wahrscheinlich wie beim Tauchen. Es gibt meist keine Regelungen von der Regierung. Im Grunde genommen kannst du dir einen Taucherausrüstung kaufen und hier in fast jeden Tümpel springen. Da das aber sehr leichtsinnig ist ohne geregelte Ausbildung/Erfahrung/Regeln haben sich diverse Organisationen gebildet die sich auf Tauchregeln spezialisiert haben. PADI ist die größte davon und wurde in Amerika gegründet. Deren Regeln werden weltweit fast überall angewandt von den Tauchbasen - völlig freiwillig. Alleine um im Gegenzug das Zertifikat von PADI zu erhalten. Das hat Vorteile. Es sorgt dafür, dass es weniger Tauchunfälle gibt (Ausbildung der Taucher, Betrieb der Basis), Leihausrüstung ordentlich verwendet wird (Ausbildung der Taucher, Wartung der Ausrüstung) und ist marketingtechnisch auch interessant, da damit für potentielle Kunden sichtbar ist, es handelt sich um ein vernünftiges Tauchcenter.
Dazu braucht es keine Regierung/Gesetz.