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Weltfrauentag: Deutschland schneidet beim Thema Gleichberechtigung im Job nicht gut ab

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat zum heutigen Weltfrauentag zusammengetragen, wie Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern beim Thema Gleichberechtigung abschneidet. Die Ergebnisse sind ernüchternd.

Was unbezahlte Arbeit angeht, sind Frauen in allen OECD-Ländern benachteiligt. In Deutschland verbringen Frauen 269 Minuten am Tag mit unbezahlter Arbeit, Männer dagegen nur 164 Minuten. In Norwegen zum Beispiel ist die unbezahlte Arbeit zwischen Männern und Frauen mehr ausgeglichen.

In Norwegen sind auch 75 Prozent der Frauen berufstätig, in der Türkei arbeiten hingegen nur 30 Prozent der Frauen. In Deutschland hat vor allem die Teilzeitbeschäftigung von Frauen zugenommen, was ein Rückschritt ist. Väter, die hier Elternzeit nehmen, machen nur 27 Prozent aus.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Frau, Job, Gleichberechtigung, Weltfrauentag
Quelle: sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2016 15:48 Uhr von slaveZERO81
 
+3 | -3
 
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Es ist doch kein Rückschritt, wenn Frauen aufgrund der Kinder nur Teilzeit arbeiten und mehr für die Familie da sind. Das ist sogar ein Fortschritt, denn es ist immer noch wichtiger seine Kinder eigenständig zu betreuen, als von irgendwelchen "fremden" Erziehern.

Ausserdem müssen verheiratete Frauen nicht immer zwingend Vollzeit arbeiten. Sollte sie es aber wollen, so gibt es doch genügend Möglichkeiten diesen Traum zu verwirklichen.

Und Haus- und Erziehungsarbeit als unbezahlte Arbeit zu definieren ist totaler Blödsinn und ich finde es immer noch wichtiger, dass die Frau überwiegend für die Betreuung der Kinder da ist. Das wird schon von der Natur her so gesteuert.
Ausserdem kann man Gleichberechtigung nicht auf dieser Grundlage auslegen. Das hat auch jedes Paar für sich selber zu entscheiden, wer welche Rolle übernimmt. Und ich kenne genug Frauen, die zwar arbeiten gehen, aber trotzdem für die Kinderbetreuung da sein wollen.



[ nachträglich editiert von slaveZERO81 ]
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08.03.2016 15:52 Uhr von WalterWhite
 
+3 | -7
 
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An meine Vorredner: Warum sollte es von der "Natur" aus geregelt sein, dass Frauen alles machen müssen? Sie bringen die Kinder zur Welt, ja, aber es ist doch nicht von der Natur bestimmt, dass Frauen zu Hause bleiben und Männer arbeiten gehen, sobald das Kind geboren wurde. Geht es noch sexistischer? Frauen, nur die Gebährmaschinen, aha.
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08.03.2016 16:02 Uhr von slaveZERO81
 
+2 | -0
 
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@WalterWhite
Das hat rein gar nichts mit "sexitisch" zu tun oder mit Gebährmaschinen. Die Beziehung zwischen Müttern und Kindern ist eben genau auf der Grundlage der Geburt enger miteinander verknüpft. Das hat automatisch zur Folge, dass Mütter gefühlsbetonter auf ihre Sprösslinge eingehen. Und DOCH, das ist von der Natur her so gesteuert. Denn auch wenn wir Menschen sind, so folgen wir immer noch gewissen "Trieben".

Ausserdem geht es nicht darum, dass Frauen ALLES MACHEN MÜSSEN. Ich denke in der heutigen Zeit hat jeder sein Päckchen zu tragen. Und entweder gehen beide Elternteile arbeiten oder die Frau halt Teilzeit (bzw. gar nicht). Das ist kein ZWANG, sondern lediglich eine Entscheidung des Paares. Trotzdem obliegt die Betreuung der Kinder immer noch überwiegend der Frau. Versuch mal ihr das streitig zu machen. Viel Erfolg!

[ nachträglich editiert von slaveZERO81 ]
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09.03.2016 01:38 Uhr von alaskapop
 
+1 | -1
 
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also ich sage nur das eine .ich mann bin zuhause und meine frau geht arbeiten weil sie mehr verdient als ich. ich fühle mich wohl zuhause beim kochen und putzen. obwohl ich auch damals nicht wenig verdient habe. meiner frau gefählt es gut. mit meinen chef habe ich probleme gehabt, der hatte kein verständist dafür. darum habe ich auch gleich gekündingt. und nur nach 2 monaten hat er mich wieder angerufen ob ich wieder anfangen könnte.natürlich nicht so einen chef will keiner.habe mich selbständig gemacht bin zu hause verdiene fast das doppelte und meine frau geht auch arbeiten, unser baby teilen wir uns .

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