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Ausländische Experten sind entsetzt über soziale Ungerechtigkeit in Deutschland

Obwohl es Deutschland wirtschaftlich so gut wie lange nicht mehr geht, befinden sich auch Bürger auf der Verliererseite, die mehrere Jobs ausüben müssen, um über die Runden zu kommen. Mit dieser Problematik haben sich Experten aus dem Ausland befasst und waren entsetzt über die soziale Ungerechtigkeit.

Denn in den letzten Jahren wurde das Geld immer mehr von den ärmeren zu den reicheren Bürgern verteilt. Dieser Effekt war in Deutschland am dramatischsten - untersucht wurden die Daten von 34 Ländern. Und obwohl das Phänomen lange bekannt ist, reagiert die Politik nicht darauf.

Bereits jedes fünfte Kind in Deutschland lebt unter der Armutsgrenze - mehr als in Ungarn oder Tschechien. Das Rentenniveau von Geringverdienern ist in Deutschland niedriger als in allen anderen Ländern, die untersucht wurden. Auch die Steuerbelastung von Geringverdienern ist überproportional hoch.


WebReporter: that yellow Bastard
Rubrik:   Wirtschaft / Arbeitsmarkt
Schlagworte: Vergleich, Arbeitslosigkeit, Kinderarmut, Ungerechtigkeit, Armutsgefährdung
Quelle: huffingtonpost.de
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50 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.03.2016 17:40 Uhr von Jlaebbischer
 
+100 | -5
 
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Die Politik reagiert da nicht drauf, weil es ja genau so gewollt ist. Sonst wären Zeitarbeitsfirmen und 400€-Jobs nicht zu einem unkontrollierbaren Krebsgeschwür per Gesetz geworden.
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06.03.2016 17:41 Uhr von Xamb
 
+83 | -9
 
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Kanzler Schröder hat die Steuer für Reiche gesenkt, und die Sozialhilfe nahezu halbiert.
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06.03.2016 17:46 Uhr von bernd9584
 
+12 | -5
 
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06.03.2016 17:48 Uhr von TheRoadrunner
 
+15 | -48
 
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06.03.2016 17:55 Uhr von Petaa
 
+28 | -6
 
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@ TheRoadrunner

Ja einige Punkte in dem Artikel muss man relativieren. Aber bitte trotzdem nicht vergessen, dass die Lebenshaltungskosten hier auch höher sind. Hier wurden vielmehr prozentuale Verhältnisse verglichen und da steht Deutschland seit Agenda 2010 und den folgenden Ungerechtigkeiten der letzten Jahre und Jahrzehnte wirklich schlecht da.
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06.03.2016 18:14 Uhr von mace_windu
 
+35 | -4
 
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Das Deutschland nach außen ein reiches Land ist weiß die ganze Welt. Das der einzelne Deutsche aber ein geringeres Privatvermögen als die Bewohner der meisten anderen Staaten hat wissen im Ausland die wenigsten.
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06.03.2016 18:15 Uhr von Patriot_DE
 
+27 | -11
 
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da bin ich jetzt mal gespannt, was die linken hier dazu meinen.

das ist nämlich mit ein grund, warum viele leute die altparteien hassen und die flüchtlinge. hier geht seit jahren alles schief, nur haben es die meisten nicht gesehen. aber es werden millionen asylanten rein geholt.

ich vertrete die ansicht, scheiß auf die anderen, selbst wenn die sich gegenseitig auffressen. es geht um uns und um europa. was gehts mich an, wenn in afrika 10 menschen sterben.

um die probleme zu erkennen muß, man ein gespür für details haben (das gespür hatten die meisten nicht, nur die leute im osten, weil sie schon mehrere kriesen durchgemacht hatten). spätestens seit der flüchtlingskriese hätte man aufmachen müssen (obwohl es dazu schon zu spät ist), aber es gibt immer noch genug die an der linken politik festhalten.

[ nachträglich editiert von Patriot_DE ]
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06.03.2016 18:27 Uhr von trollverramscher
 
+11 | -7
 
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Aber "das Volk" (lol) tritt halt lieber nach unten statt sich um echte Probleme zu kümmern.
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06.03.2016 18:54 Uhr von GreatApollon
 
+10 | -6
 
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@TheRoadrunner

"Armut wird so definiert, dass man weniger als 60% des Durchschnitts hat."

2015 lag das Durchschnittseinkommen in D bei gut 41.000 Euro p.a. https://www.absolventa.de/... bzw. 3.416 Euro im Monat, jeder der also weniger als 2.050 Euro im Monat verdient (alles Brutto-Angaben) ist in die Armut gerutscht !
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06.03.2016 18:55 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -28
 
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06.03.2016 19:15 Uhr von Humpelstilzchen
 
+4 | -14
 
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06.03.2016 19:24 Uhr von Imogmi
 
+16 | -2
 
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"Und obwohl das Phänomen lange bekannt ist, reagiert die Politik nicht darauf."

wieso sollen die auf etwas reagieren was von denen gewollt ist, Kohl hat langsam angefangen bis hin zu Merkel die jetzt den perfiden Plan zu Ende bringt ;
ganz nach dem Motto : wählt Schwarz damit die Reichen
noch reicher werden !!

Die ärmeren Bürger sind nur zu Wahlen interessant , ansonsten ist denen da oben das einfache Volk sh...egal,
denen ist es egal ob der einfache Mann/Frau jeden Monat ums Überleben kämpfen muss oder nicht ;
Hauptsache die verprassen bzw. verspeisen am Tag womit ein HartzIV-Empfänger den ganzen Monat auskommen muss - jetzt nur auf die Lebensmittel bezogen.

Weiterhin sollte sich mal jeder selbst nachrechnen wie die Einheimischen gegenüber den Zuwanderen finanziell schlechter gestellt sind.
Ich vergönne es jedem, aber wenn dann für beide Seiten gleich.
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06.03.2016 19:38 Uhr von Christian83
 
+13 | -2
 
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... ja was glaubt ihr den womit das vermeintliche Wirtschaftswachstum hier Deutschland erkauft wird. Die Exporte Boomen, den großen Firmen geht es Prima - natürlich weil die Arbeiter mit biliglöhnen abgespeist werden und dafür auch Danke sagen müssen.

Die großen Fetten erkaufen sich ihren Reichtum auf dem Rücken des kleinen Mannes!
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06.03.2016 20:04 Uhr von Pavlov
 
+9 | -16
 
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@Patriot_DE
"da bin ich jetzt mal gespannt, was die linken hier dazu meinen."

"...aber es gibt immer noch genug die an der linken politik festhalten."


lol

Wie rechts muss man eigentlich sein, dass man die Politik als links bezeichnet?

Die SPD ist schon lange nicht mehr links und die CDU/CSU ist rechts-konservativ.

OMG, es wird Flüchtlingen geholfen, also ist die ganze Politik in Deutschland links gerichtet!

Seriously?! Sowas sagt man doch nur, wenn man von Politik keine Ahnung hat.

Die ganzen Kürzungen, Agenda 2010, Zeitarbeitsausbau.

Ja, alles typisch links...NOT!


Tut mir Leid, aber die Linken setzen sich genau dafür ein, worüber ihr die ganze Zeit heult: Soziale Gerechtigkeit und ein Abbau der gesellschaftlichen Diskrepanz.


Aber o.k., da hat wohl jemand definitv verstanden, was linke Politik ist.

...oder auch nicht.
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06.03.2016 20:13 Uhr von Jojo_One
 
+2 | -21
 
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06.03.2016 20:18 Uhr von Erik.Hey
 
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Und das tolle, dass ist so gewollt. Man liest sich nur mal die Sozialgesetze durch, schaut sich an wie jemand 30+ Bewerbungen schreibt, aber nur absagen erhält, Sinnlos maßnahmen, hungern muss.

Das ist seit zig Jahren bekannt, und nichts geschiet. Doch, die "Schere" geht weiter aus einander, unaufhaltsam.
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06.03.2016 20:49 Uhr von det_var_icke_mig
 
+5 | -11
 
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@:Jojo_One: lass ma deine Ossi-Hetze stecken, wenn du keine Ahnung hast ...

zur News und den meisten Kommentaren: definiert erstmal die Sache mit der Armut, ist man arm weil man kein Auto hat oder ist man arm, weil man nicht weiß wovon man das Essen am Monatsende bezahlen soll?

ist man arm, weil man nur einen alten Rechner hat und sich keinen neuen leisten kann?

ihr seid alle so verwöhnt (ich auch) dass ihr jedwede Relation zur Armut verloren habt ....
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06.03.2016 21:09 Uhr von Fishkopp
 
+5 | -2
 
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Tja und darin ist auch der Auftrag der CDU zu sehen, man hortet gerade neue Sklaven aus dem Ausland mitunter kann man mit denen die Löhne noch mehr drücken. Und da behauptet noch jemand das es die Aristokraten nicht mehr geben würde.
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06.03.2016 21:43 Uhr von Slicknews
 
+1 | -6
 
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Ach ja, meine geliebten "Experten". Was juckts die eigentlich wie in Deutschland läuft, aber so lange man rummeckern kann ....
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06.03.2016 23:08 Uhr von Widder02
 
+4 | -1
 
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ja, das ist deutschland, dank der cdu und der spd.
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06.03.2016 23:40 Uhr von Pavlov
 
+2 | -8
 
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@Beobachter

Dein Einwand ist ja schön und gut, aber du hättest dir den Text ersparen können, wenn du meinen Text gelesen hättest.

Ja, bzgl. Flüchtlingspolitik wird die linke Schiene gefahren, das war´s dann aber auch!

Und rate mal, wie viel Anteil die Flüchtlingspolitik an der Gesamtpolitik, insbesondere für die Bedeutung der Allgemeinheit, hat?

Außer Flüchtlinge ist ABSOLUT GAR NICHTS an unserer Politik wirklich links, sondern eher rechts. Sonst würde die Diskrepanz auch nicht so stark wachsen, Zeitarbeitsfirmen florieren und die Armut vieler Menschen unbeachtet gelassen werden.
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07.03.2016 01:57 Uhr von SubKontinent
 
+0 | -5
 
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Der Neid ist nimmer vorhanden,,,
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07.03.2016 02:08 Uhr von SubKontinent
 
+1 | -7
 
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immer, nicht nimmer,
so die rechten , faulen Säcke.
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07.03.2016 03:00 Uhr von Pavlov
 
+2 | -5
 
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@beobachter
"Aber immo nimmt die Flüchtlingspolitik sehr wohl einen sehr großen Teil der Politik ein."

Nein.

Sie nimmt einen Großteil der Medien ein, aber ganz sicher nicht der Flüchtlinge. Der Staat würde den Bach runter gehen, wenn die den ganzen Tag nur über Flüchtlinge reden würden. Es ist ein polarisierendes Thema, insbesondere der Bevölkerung, und optimal für Wahlkampf, aber im Tagesgeschäft hat es nur einen winzigen Anteil.


Und zur Stigmatisierung: Es ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Die Flüchtlingspolitik ist links gerichtet, aber beinahe alles andere in der Regierung rechts konservativ.
Die teils fremdenfeindlichen Diffamierungen von Flüchtlingen seitens "besorgter Bürger" tendiert von rechtspopulistisch bis rechtsextrem. Aber deren restliche Meinung ist ebenso wenig links, noch liberal. Es wird gegen freie gesellschaftliche Entfaltung, Unterstützung von Schlechtgestellten etc. gepöbelt. Ja, es gibt z.T. einen Sozialfaktor, aber der ist nationalsozialistisch geprägt.

Und insbesondere nimmt man nun mal die besonders radikalen und lauten besonders gut war. Ist so in der CSU, Horst Seehofer, Grüne, Claudia Roth, oder eben Afd, Björn Höcke.

Oder habt ihr jemals behauptet, so schlimm wären die Grünen doch nicht, wenn ihr euch wieder auf Roth stürzt? Ihr macht genau das Selbe, also könnt ihr euch nicht beschweren. Und es ist ja eigentlich in gewisser Weise auch natürlich, da durch so viele Umwelteinflüsse unsere Aufmerksamkeit vor allem durch starke Reize gesteuert wird.
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07.03.2016 08:14 Uhr von funi31
 
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Jlaebbischer nicht nur die Politik reagert da nicht drauf sondern auch die Bürger. Die fighten dafür gegen noch ärmere die ihnen angeblich alles wegnehmen und lassen die Reichen in Ruhe. Und huldigen sogar noch Steuerbetrüger wie U. Hoeneß. Unfassbar

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