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Schleswig-Holstein: Immer mehr Apotheken müssen schließen

In Schleswig-Holstein muss alle fünf Wochen eine Apotheke schließen. Ein Grund ist, dass Apotheken bei den Medikamentenherstellern auch für sehr teure Arzneien in Vorleistung treten müssen. Eine sechsmonatige Therapie gegen Hepatitis C kostet zum Beispiel 100.000 Euro.

Die Krankenkassen erstatten die Kosten zwar, jedoch können bis zur Ankunft des Geldes bei den Apothekern Wochen vergehen. "Apotheken, die vor 15 Jahren als gut gehend galten, sind es nicht mehr", so Thomas Friedrich.

Das Apotheken-Sterben ist allerdings nicht nur auf den hohen Norden Deutschlands beschränkt. Bundesweit gab es 2008 noch 21.602 Apotheken. Aktuell gibt es noch 20.249 Apotheken.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Therapie, Schleswig-Holstein, Schließung, Apotheke, Hepatitis C
Quelle: shz.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.03.2016 16:39 Uhr von JackMcMurdok
 
+9 | -11
 
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Gut, wenn diese Preistreiber endlich aussterben. Bei DocMorris gibt es die Medikamente für einen Bruchteil des Preises, aber die Apotheken versuchen alles, um die aus dem Geschäft zu drängen.
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06.03.2016 16:45 Uhr von kuno14
 
+10 | -1
 
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dachte schon fachkräfte fehlen....
dabei gehts nur um geld...........
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06.03.2016 17:00 Uhr von det_var_icke_mig
 
+8 | -2
 
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naja, vielleicht ist es auch die Überversorgung, in Berlin hatte ich 3 Apotheken in Laufweite (unter 5 Minuten) ...

hier im Ort mit 5000 Einwohnern gibt es gerade mal eine, die reicht aber auch völlig zu
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06.03.2016 17:04 Uhr von VincentCostello
 
+2 | -7
 
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06.03.2016 17:29 Uhr von pervagor
 
+5 | -0
 
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Bei mir im Ort ( ca. 12000 Einwohne) gibt es etwa
10 Apotheken, die sind auch fast in Sichtweite voneinader, die Hälfte wäre noch zuviel.
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06.03.2016 17:32 Uhr von Jlaebbischer
 
+4 | -0
 
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Es gibt Regionen in D, da gibts selbst in den Dörfern 2 Apotheken.

Das sind definitiv zu viele.
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06.03.2016 18:43 Uhr von llo
 
+1 | -4
 
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Muss in der Apotheke meistens den doppelten oder dreifachen Preis bezahlen, weil sie immer nur die "günstigen" Sachen von Ratiopharm vorrätig haben, im Gegensatz zu anderen Generika. Und wenn die was nicht vorrätig haben, müssen die auch bestellen. Dann besser gleich eine Online Apotheke nutzen, die es direkt vor die Tür liefert, für einen Teil des Preises. Selber Schuld, wenn sie Filialen schließen müssen!
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06.03.2016 18:57 Uhr von Humpelstilzchen
 
+3 | -2
 
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Habe gerade heut morgen eine Sendung gesehen, in der die Unterversorgung mit Ärzten und Apotheken der ländlichen Bezirke behandelt wurde.
Da sind die Ärzte schon teilweise im Ruhestandsalter, machen aber erstmal weiter, weil sie keine Nachfolger haben und ihre Patienten nicht im Stich lassen wollen. Apotheken schließen, werden nicht weitergeführt, sodass viele Leute 10 Kilometer oder mehr zur nächsten Apotheke fahren müssen.
In den größeren Städten dagegen sind in einem Radius von 1 Kilometer teilweise bis zu 20 Ärzte und Apotheken zu finden!
Tolle Entwicklung, da kann man sich doch an drei Fingern ausrechnen, wo das enden könnte!
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06.03.2016 21:32 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -0
 
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Ja is klar!
Der Patient benötigt dringend ein Medikament, das er dann online bestellt, und direkt nach dem Wochenende 4 Tage später geliefert bekommt, oder auch nicht!
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06.03.2016 21:32 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -1
 
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Ja is klar!
Der Patient benötigt dringend ein Medikament, das er dann online bestellt, und direkt nach dem Wochenende 4 Tage später geliefert bekommt, oder auch nicht!
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06.03.2016 21:37 Uhr von MatrixOne
 
+1 | -0
 
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So ein Schmarn, Bei Doc Morris ist nichts billiger wenn es Verschreibungspflichtig ist die müssen die das gleiche berechnen wie jede andere Apotheke auch und den Kleinkram wie Ass und co. Bekomm ich überall. Davon abgesehen das Apotheken an von Rezepten allein schon lange nicht mehr leben könnten.
Die bekommen eine pauschale pro rezept egal ob das was du bekommst 20 € oder 20.000 € kostet.

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