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Türkischer Geheimdienst soll hohen russischen Diplomaten ermordet haben

In einer libanesischen Zeitung, die der Hisbollah nahe steht, wurde berichtet, dass der türkische Geheimdienst MIT den Chef des russischen Militärgeheimdiensts GRU, Igor Sergun, im Libanon ermordet haben soll. Die türkische Regierung hält sich bedeckt zu den Vorwürfen.

Ein offzielle Stellungnahme des Kreml gibt es bis jetzt noch nicht. Igor Sergun sei an einem Herzinfarkt verstorben, und der Todesort sei Moskau gewesen. Laut Aussage der libanesischen Zeitung soll Sergun auf dem Weg zum syrischen Diktator Assad gewesen sein.

In einer diplomatischen Aktion wollte er angeblich den Machthaber zum Rücktritt bewegen, was dieser aber ablehnte.


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WebReporter: that yellow Bastard
Rubrik:   Politik / Schlagzeilen
Schlagworte: Geheimdienst, Assad, Machthaber
Quelle: deutsch-tuerkische-nachrichten.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.03.2016 14:03 Uhr von Barzani
 
+4 | -6
 
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Quelle:
"Der türkische Geheimdienst soll den russischen Geheimdienst-Chef Igor Sergun im Libanon getötet haben. Ein entsprechender Medienbericht wird vom Kreml weder bestätigt noch dementiert."

SN:
"Ein Sprecher des Kreml widersprach jedoch dem Zeitungsbericht."

Ja, was denn nun?? Wieso wird diese News verdreht?
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06.03.2016 14:17 Uhr von G-H-Gerger
 
+2 | -3
 
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"Ja, was denn nun?? Wieso wird diese News verdreht? "

Ist doch Klar. Weil es geheim ist. Handelt sich schließlich um Geheimdienste.
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06.03.2016 14:25 Uhr von Barzani
 
+8 | -5
 
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Es ging um die Wiedergabe der News, G-H-Gerger. Der Autor hatte die Quelle etwas verdreht. Jetzt steht es zumindest so hier, wie es auch in der Quelle steht.

Wobei die Quelle zu DWN gehört und sich auf eine terrornahe Zeitung bezieht, aber das ist wieder ein anderes Thema.
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06.03.2016 14:51 Uhr von G-H-Gerger
 
+3 | -6
 
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Die Quelle fordert eben Sarkasmus heraus - wie auch der Autor.
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06.03.2016 15:29 Uhr von Pavlov
 
+4 | -3
 
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@NitroPenta

Die Sache ist aber die: Man muss es beweisen können, und das ist in solchen Fällen extrem schwer. Jeder weiß, dass der FSB Alexander Litwinenko mit Polonium verstrahlt hat, aber keiner konnte es wirklich eindeutig beweisen.

Sowas sorgt also entsprechend intern für eine Kriegserklärung, aber militärisch wird sich da nicht viel abspielen, maximal auf Ebene der Nachrichtendienste.
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06.03.2016 17:24 Uhr von Schlechtmensch
 
+4 | -4
 
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"Ich denke, dass nicht mal die Türken so blöd wären so etwas zu riskieren"

Da überschätzt du dir Türken aber. Die riskieren auch ein russisches Kampfjet abzuschießen und staatskritische Journalisten zu inhaftieren und mit Artillerie über die Landesgrenze zu schießen. Vor einigen Tagen wurde die größte türkische Zeitung gegen deren Willen von der Regierung übernommen. Von der Schwarzgeldaffäre ganz zu schweigen. Da geht einiges nicht mit rechten Dingen zu in der Türkei.

[ nachträglich editiert von Schlechtmensch ]
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06.03.2016 18:54 Uhr von AMB
 
+1 | -2
 
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Bei so was geht es nie um zu blöd sind das zu riskieren, sondern, darum, daß jemand zu viel weiß und man ihn deshalb um die Ecke bringt.
Je nach dem wer den besseren Dienst hat, kann sich natürlich manches, daß man unternimmt als Bummerang erweisen. Vor allem, dann, wenn es raus kommt. Ob und wie es wirklich gelaufen ist.
Solch eine Meldung jedoch sagt gar nichts aus, denn wenn die Hisbolla zum Bsp. den Mann umgebracht hätte könnte sie genauso die Türken anschwärzen bzw. eine Dritte Partei könnte die Hisbolla benutzen um die Türken anzuschwärzen, ob sie es waren oder nicht. Wenn der Dienst gut ist, wird er selbst es heraus finden und ich glaube, daß die Leute, die da arbeiten genau wissen wie sie sich revanchieren können, ohne großes Aufsehen zu erregen. Das kann kein Geheimdienst brauchen.

Nur wegen einer Pressemeldung wird wohl keiner die Türken oder die Russen oder sonst wen vom Dienst aus anders angehen. Allerdings kann ich mir vorstellen, daß falls so was stimmt, dann anderweitig agiert wird und es immer unschön wird. Wenn die Türken es wirklich waren, dann würde schon alleine die Tatsache, daß es in der Zeitung steht darauf hinweisen, daß Ihr Dienst unsauber arbeitet. Dies jedoch führt früher oder später dazu, daß sie dann wirklich eine ausgewischt bekommen. Nur die Meldung an sich ist nicht die Diskussion wert, die wir hier führen. Wir wissen schlicht weg nichts darüber. Wenn die Türken es wirklich so vermasselt hätten, dann denke ich würde da die Hilfe von Dritter Seite dabei gewesen sein. Die Russen werden nicht nur gegen den Ausführenden los gehen, sondern sich alle vorknöpfen, die da mit gespielt haben. Vielleicht etwas subtiler aber ich bin davon überzeugt, daß sie eine solche Aktion gebührend belohnen werden. Wenn sie zuschlagen, wird vermutlich der Auftraggeber zuerst fallen, bevor nur eines seiner Zwischenglieder angetastet wird, denn sie haben daran kein Interesse, daß über Jahre hin weg so hin zu nehmen. Erst wenn die Ursache fällt, wird man den Weg, den es genommen hat darunter bearbeiten. So zumindest würde ich annehmen, daß es bei ihnen laufen wird.

[ nachträglich editiert von AMB ]
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06.03.2016 19:06 Uhr von Humpelstilzchen
 
+3 | -3
 
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Nichts gegen die Türkischen Bürger und Zivilisten, aber irgendwie scheint sich in der "Führungselite" der Größenwahn breit zu machen, oder nehmen die auch alle Crystal Meth?

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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06.03.2016 20:36 Uhr von Januskopf
 
+1 | -0
 
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@ Barzani

"Der Autor hatte die Quelle etwas verdreht."

Wir reden von der Quelle "deutsch-tuerkische-nachrichten.de", die der ungekrönte Experte im Verdrehen von Fakten ist. Verglichen mit denen sind sogar BILD und Spiegel seriös.
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06.03.2016 20:54 Uhr von SubKontinent
 
+0 | -3
 
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"Der Autor ist etwas verdreht."

passt.
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07.03.2016 04:17 Uhr von AMB
 
+0 | -0
 
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Wenns so wäre, dann könnte das Vorgehen gegen die internationale Finanzierung der Terroristen damit zu tun haben. Immerhin hat die Türkei da sehr viel Geld mit verdient und bei Geld ist für manche Menschen alles andere unwichtiger.

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