06.03.16 09:08 Uhr
 3.700
 

Ziele geräuschlos zerstören: Bundeswehr und Rheinmetall testen Hochenergie-Laser

Die Bundeswehr hat gemeinsam mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall auf einem Schiff der Deutschen Marine eine Laserwaffe getestet.

Der sogenannte Hochenergie-Laser (HEL) wurde auf hoher See an einem Geschütz des Marineschiffes befestigt. Er besteht aus einer Laserquelle, einem Teleskop, welches die Fokussierung des Laserstrahls übernimmt sowie einer Strahl-Korrektur. Damit werden äußere Einflüsse ausgeglichen.

Laut dem Verteidigungsministerium sei HEL "eine vielversprechende Alternative zu eingeführten Waffensystemen." Die Waffe ist nicht nur in der Lage gegnerisches Material zu zerstören. Sie kann auch Töten. Ob die Bundeswehr die Laserwaffe jemals wirklich erhält, ist aber noch unklar.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Waffe, Bundeswehr, Laser, Rheinmetall
Quelle: focus.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Apple: iMessage weniger sicher als gedacht - Metadaten werden gespeichert
Künstliche Intelligenz: Facebook, Google und Amazon gründen Interessenverband
Hacker setzen 10.000 Dollar Belohnung für Steuererklärung von Donald Trump aus

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
06.03.2016 10:02 Uhr von Ming-Ming
 
+13 | -1
 
ANZEIGEN
@ Nitropenta

Wahrscheinlich sind das sogenannte Excimer-Laser. Das sind chemische Laser, die ihre Energie aus der Reaktion von Fluor und einem Edelgas (Xenon, Argon, Krypton) beziehen.

Diese Laser werden - mit geringeren Leistungen - sehr erfolgreich in der Industrie eingesetzt, zum Beispiel zum belichten der Masken in der Halbleiterfertigung.
Kommentar ansehen
06.03.2016 10:13 Uhr von stoske
 
+14 | -10
 
ANZEIGEN
- ...nach Informationen der "BILD"
- Wie "BILD" weiter berichtet...

Also von "BILD" über "Focus" durch leerpe.

Also vom Regen unter Umgehung der Traufe direkt in die Scheiße (H-D. Hüsch).
Kommentar ansehen
06.03.2016 10:20 Uhr von Johnny Cache
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn ich mich nicht täusche hab ich irgendwo gelesen daß das System einen 30kW Laser besutzt, was eigentlich keine größere Herausforderung auf Seiten der Energieversorgung darstellen sollte.
Die wirklich spannende Frage ist ja wie sich ein solches System gegenüber konventionellen Flugabwehrsystemen schlägt.
Kommentar ansehen
06.03.2016 10:56 Uhr von lenard1
 
+9 | -9
 
ANZEIGEN
@stoske

wenn du nichts konstkuktives beizutragen hast, dann verpiss dich hier einfach. außer beleidigungen scheinst du ja nichts weiter auf den kasten zu haben. leerpe schreibt interessante beiträge hier, was man von dir nicht behaupten kann.
Kommentar ansehen
06.03.2016 11:01 Uhr von speculator
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Das hat Zukunft! Da dürften sich auch die Grünen für einsetzen!
Wenn´s soweit ist, dass das nicht nur auf Schiffen, sondern auch in Satelliten im erdnahen Orbit und auf Panzern/Landfahrzeugen montiert werden kann, dann werden diese Laser einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten, indem sie geräuschlos, und damit ganz im Sinne der Emissionsschutzgesetze, unnötigen krankmachenden Lärm im Einsatz vermeiden, was in Wohngebieten und Biotopen ein schlagendes Argument für den Einsatz ist!

*Humor ist wenn man trotzdem lacht*
(edit: Rechtschreibung)

[ nachträglich editiert von speculator ]
Kommentar ansehen
06.03.2016 11:58 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+16 | -3
 
ANZEIGEN
"Die Waffe ist nicht nur in der Lage gegnerisches Material zu zerstören. Sie kann auch Töten."

Neeeee...Echt jetzt?
Wofür werden Waffen sonst gebaut? Bestimmt nicht zum Blumen gießen.*Kopf->Tischkante*
Kommentar ansehen
06.03.2016 12:21 Uhr von korutina123
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
Wurstwasserpfeiffe

Es gibt auch Waffen, die nicht töten, sondern beispielsweise die Infastruktur lahm legen.
Kommentar ansehen
06.03.2016 13:39 Uhr von Teutonicus_Maximus
 
+15 | -1
 
ANZEIGEN
Mal "doof" gefragt...was passiert eigentlich, wenn das durch den Laser zu zerstörende Ziel ganz simpel verspiegelt ist?
Wird die Lichtenergie abgelenkt und zum unkalkulierbaren "Querschläger" für alle in Lichtreichweite befindlichen Objekte?
Kommentar ansehen
06.03.2016 13:46 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Laser und "nur" Infrastruktur lahmlegen.

Ja neee...ist klar.

Natürlich gibt es "Nichttödliche Waffen".
Aber ein Laser gehört bestimmt nicht dazu.

[ nachträglich editiert von Wurstwasserpfeiffe ]
Kommentar ansehen
06.03.2016 13:57 Uhr von fraro
 
+6 | -3
 
ANZEIGEN
Endlich kann sich Deutschland auch zu Wasser gegen illegale Eindringlinge schützen. Bisher war die Merkel doch davon ausgegangen, das ginge nicht.

Aber bald wird es sich an Bord unserer Schiffe etwa so anhören:
"Da vorn ist ein feindliches Boot"
Pfffft, zzsscchh
"Wo denn? Sehe nur eine kleine Rauchwolke"

Problem gelöst und ganz ohne Schusswaffen!
Damit sollte auch der letzte Gutmensch zufrieden sein.
Kommentar ansehen
06.03.2016 14:09 Uhr von kuno14
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
@teutonicus.da es dann (tagsüber) prima sichtbar ist wird ne rakete draufgeballert.........
wenn über dem spiegel noch ne tarnung ist,beides anwenden..........
Kommentar ansehen
06.03.2016 14:14 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
@ Teutonicus_Maximus
Theoretisch wäre das natürlich schon eine Möglichkeit, aber bei einem Laser dieser Leistung reichen schon relativ kleine Verunreinigungen auf der Oberfläche aus um die Energie aufzunehmen und die Verspiegelung zu verdampfen.
Ich gehe mal nicht davon aus daß irgendeine Armee ihre Raketen und Granaten hochglanzverspiegeln wird und diese vor jedem Einsatz poliert. Wobei... während meiner Zeit beim Trachtenverein hab ich schon ziemlich lange das G3 wienern dürfen. ;)
Kommentar ansehen
06.03.2016 14:26 Uhr von Renshy
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Die wirklich spannende Frage ist ja wie sich ein solches System gegenüber konventionellen Flugabwehrsystemen schlägt.

Unsere Zivilisten sind immer dran interessiert sowas zu haben!
und der laser macht keinen müll wie die Racketen und andere Blindgänger
Kommentar ansehen
06.03.2016 14:37 Uhr von G-H-Gerger
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Hier Macht Rheinmetall Reklame für deren Laserwaffen:
https://www.youtube.com/...
Hier die Amis:
https://www.youtube.com/...

Die Entwicklung, die 80 Millionen gekostet haben soll, ist ohne Beschluss des Bundestages vorgenommen worden:
http://www.heise.de/...

@Ming-Ming

Nein!
https://de.wikipedia.org/...
Es handelt sich höchstwahrscheinlich um diodengepumpte Festkörperlaser.
Kommentar ansehen
06.03.2016 14:40 Uhr von Xamb
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Man sollte sich nichts vormachen;
Krieg hat nur einen Sinn, und zwar den Gegner schwächen (das bedeutet töten).
Kommentar ansehen
06.03.2016 15:24 Uhr von stoske
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@lenard1: Ich muss hier nichts konstruktives beitragen, ich bin nämlich kein WebReporter. Ich kann, genau wie du, einfach nur meine Meinung sagen, ist das nicht herrlich?

Und leerpe sucht in der Regel leider nur Bockmist aus, um ihn hier für uns zu kopieren, UFOs und Ausserirdische sehr gerne. Ist der Titel schon Schwachsinn, ist es meist von leerpe. Als wenn das so schwer wäre, als wenn es keine besseren Quellen gäbe, als wenn hier sich nicht andere WebReporter mehr Mühe geben.

Konstruktiv genug?
Kommentar ansehen
06.03.2016 20:20 Uhr von Ming-Ming
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ G-H-Gerger

Stimmt - diodengepumpte Fasergekoppelte NdYAG-Laser sind auch möglich.
Kommentar ansehen
07.03.2016 04:33 Uhr von AMB
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Peterpan,

generell braucht man Waffen, um selbst eine Gewisse Sicherheit zu haben. Oder war die Frage so zu verstehen, daß die Waffe zu wenig Schaden anrichten kann.

Interessant wird es erst, wenn man den Laserstrahl so schnell ablenken und betreiben kann, daß eine herkömliche Annäherung an das Objekt nicht mehr möglich ist, weil dann ist es eine perfekte Raketenabwehr bzw. Abwehr gegen alles, das auf einen zu kommt.
Kommentar ansehen
07.03.2016 10:47 Uhr von omar
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@tsunami13:
Ich vermute auch, dadurch wird die Zielgenauigkeit/Reichweite beeinfusst.
Aber wenn es ein so heftiger Strahl ist, verdampft dann das Regenwasser nicht einfach?
Kommentar ansehen
07.03.2016 12:44 Uhr von McClear
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich hätte da mal ne Frage. Ist das wieder ein Spielzeug, bei dem die Soldaten beim Schießen den passenden Soundeffekt selbermachen müssen oder funktioniert dieser Laser wirklich?!
Kommentar ansehen
07.03.2016 14:57 Uhr von Ming-Ming
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@McClear:

Stell dich davor und ich lasse einen Schuß langsam kommen...
Kommentar ansehen
07.03.2016 15:04 Uhr von McClear
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ming-Ming:
Ich geh kaputt, gehste mit?
Kommentar ansehen
07.03.2016 17:59 Uhr von G-H-Gerger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Langsam schießen ist wie langsam fallen lassen. beides geht nicht.

Höchstleistungslaser für die Trägheitsfusionsexperimente habe eine Pulsleistung von hunderten Terawatt.
https://www.dpg-physik.de/...
Da sind 30 Kilowatt der Rheinmetalllaser eher handliche Kompaktgeräte. Nichtsdestotrotz kann der Laserstrahl die Hülle z.B. einer Rakete durchbohren und funktionsunfähig machen, selbst wenn die außenhaut verspiegelt ist, da eine Verspiegelung bestenfalls 95 % der Energie reflektiert. Ist wie beim Laserschneiden von Edelstahl. Ist die Oberfläche erstmal angeschmolzen, ist die Reflexion weg und der Strahl schmilzt das Material weg.
https://de.wikipedia.org/...
Gegen Personen sind die derzeitigen Waffen jedoch nicht ausgerichtet. Da wären z.B. Ultraschall-Energiewaffen viel effektvoller.
Kommentar ansehen
09.03.2016 10:48 Uhr von Friedens-Junkie
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Vielen Dank! Jetzt noch einen Chip für jeden und wir können von der Regierung via Knopfdruck weggelöscht werden.

Refresh |<-- <-   1-24/24   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

TV-Auftritt: Argentinischem Popstar hüpfte Brust aus Shirt - Sie wurde knallrot
UK: Polizei empört - Frau hatte Sex mit kleinem Dinosaurier - Personalien ermittelt
Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Spitzenkandidat in Not - Wohnte er wirklich im Land?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?