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Erdogan will "Flüchtlingsstadt" in Nord-Syrien errichten lassen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat vorgeschlagen, eine Flüchtlingsstadt im Norden Syriens zu bauen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. Demnach sagte Erdogan, eine derartige Stadt könne nahe der Grenze mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft errichtet werden.

Die so genannte Flüchtlingssstadt könnte demnach 4.500 Quadratkilometer groß werden und weitere Flüchtlinge in Richtung Europa aufhalten. In der Türkei halten sich Schätzungen zufolge etwa 2,7 Millionen Syrer auf.

Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" fördert die EU derzeit Abschiebungen von Flüchtlingen aus der Türkei.


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WebReporter: MR.Minus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Stadt, Syrien, Flüchtling, Bau, Erdogan, Nord
Quelle: krone.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2016 19:21 Uhr von Schlechtmensch
 
+13 | -6
 
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1. Das ist nicht sein Land also hat er nichts dort zu entscheiden
2. Will er nur verhindern dass Kurdistan dort entstehen kann.
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05.03.2016 19:30 Uhr von kuno14
 
+6 | -4
 
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@gutmensch.du möchtest doch nicht dem grossen führer osmaniens was unterstellen?
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05.03.2016 19:40 Uhr von Guertel
 
+5 | -4
 
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und die eu verhandelt auch noch mit so einem diktator, der sein eigenes volk niederknüppelt.
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05.03.2016 19:43 Uhr von kuno14
 
+4 | -3
 
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@grosser apollo.nein nein du hast 1-2 nullen bei deiner zahl vergessen.macht aber nix,denn eine null ist ja nix wert...........
oder hab ich was beim ökonomiestudium vepasst?
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05.03.2016 19:47 Uhr von Pavlov
 
+5 | -3
 
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@Schlechtmensch

1. Assad würde dagegen sicherlich nichts einzusetzen haben, da die Flüchtlinge für sein Land auch einen erschwerten Wiederaufbaue bedeuten, wenn sie alle das Land verlassen. Aber ein international finanzierter Hilfsplan mit Schutz vor Terroristen und Milizen ist im Moment noch das Effektivste. Dann erspart man vielen Flüchtlingen auch die anstrengende Reise. Studenten und anderen Menschen, die sich weiterbilden lassen wollen, kann man in ein Programm aufnehmen, dann kriegt ihr auch eure wahren Kulturbereicherer im Überschuss, da ihr doch immer nur am Meckern seid.

2. Was hat Nordsyrien mit Kurdistan zu tun? Du hast doch gerade gesagt, es wäre nicht seine Entscheidung, da es ein fremdes Land ist, und jetzt plötzlich hat er wieder Einfluss?
Du widersprichst dir selbst.

Es ist aber immer noch der vernünftigste Schritt: Europa kann damit nicht fertig werden, die Türkei und Griechenland ebenso wenig.

Ausnahmsweise mal ein vernünftiger Vorschlag, aber er ist ja schlecht, weil er von Erdogan kommt. Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass genau sowas viele hier gefordert haben.

Und der Kurdenstaat wird nicht mit Gewalt ausgerufen, das kann man schön diplomatisch nach Ende der Syrienkrise lösen.

[ nachträglich editiert von Pavlov ]
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05.03.2016 20:35 Uhr von KungFury
 
+1 | -2
 
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Cem Özdemir

Er verglich Erdogan mit dem russischen Präsidenten Wladmir Putin. Beide hätten eine ähnliche Haltung zum Land und ein ähnliches Verständnis von Macht – und das habe mit Demokratie wenig zu.
http://www.deutschlandfunk.de/...
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05.03.2016 20:51 Uhr von Beserker8000
 
+4 | -2
 
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Na und in Deutschland herscht auch keine Demokratie özdemir zeigt immer auf andere, die merkel tut auch das was sie will ohne das volk vorher zu befragen.
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05.03.2016 21:18 Uhr von Kanni_Maltz
 
+4 | -1
 
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Finde ich jetzt nicht so schlecht, die Idee.
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05.03.2016 22:31 Uhr von Karlchenfan
 
+1 | -1
 
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Auf syrischem Boden ist das eine blöde Idee,da es sich dann in unmittelbarem Einzugsgebiet der Bleiverteiler auf beiden Seiten befindet und gegebenenfalls als hervoragendes Ziel zur Massengeiselnahme anbietet,ohne das es von NATO oder sonstwem direkt geschützt werden kann,es sei denn,man annektiert dieses Gebiet und latscht einer der dort beteiligten Parteien so richtig auf die Füße.Wenn,gehört so ein Gebilde hinter die Grenze,dann hat man eine rechtliche Handhabe,Bösbuben mit seltsamen Vorstellungen von grenzüberschreitenden Gewaltphantasien und Opferkonzentration die Birnen mit 7,62 mm massiv aufzufüllen.
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06.03.2016 06:59 Uhr von gemini78
 
+4 | -2
 
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Für Ihn ein Palast in einem Naturschutzgebiet,
für die Flüchtlinge ein Lager auf fremden Boden,
für Journalisten ein kontrolliertes Habitat der "Meinungsfreiheit".

Möge der Kopf des Sultans und seines Mafia Sohnes rollen!
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06.03.2016 11:20 Uhr von alex070
 
+1 | -1
 
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Wenn man wirklich eine Stadt als Ziel hat und kein "Aufbewahrungslager" finde ich die Idee durchaus diskussionswürdig.

Eine Stadt, mit Geschäften, Krankenhäuser und Schule durchaus alles in Leicht-/Schnellbauweise, so wie ja z.b. die militärischen Stützpunkte z.b. in Afghanistan und anderswo komplette autarke Städte sind.

Der richtige Ort muss natürlich gefunden werden, aber sowas kann die lange gefährliche Flucht verhindern.

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