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Neumünster: Häftlinge werfen JVA schlechte Gesundheitsfürsorge vor

Insgesamt etwa 40 Insassen der Justizvollzugsanstalt Neumünster haben schwere Vorwürfe wegen der schlechten Gesundheitsfürsorge in der Haftanstalt erhoben. Dabei lassen sich die betroffenen Häftlinge von Till-Alexander Hoppe, einem Rechtsanwalt aus Kiel, vertreten.

Einer der Insassen äußerte, dass ihm fünf Zähne gezogen worden seien. Dabei sei die Zahnwurzel einer der Zähne im Kiefer verblieben, die sich dann entzündete. Ein anderer Häftlinge berichtete, dass ein Arzt sichtbar verunreinigte Handschuhe getragen habe.

Ein weiterer Häftlinge äußerte, dass der Zahnarzt Instrumente bei mehreren Gefangenen genutzt habe, ohne diese zu desinfizieren oder zu wechseln. Das Justizministerium äußerte, keine Kenntnis über die Vorkommnisse gehabt zu haben. Es habe keine Anhaltspunkte für Fehler der Ärzte gegeben.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Behandlung, JVA, Neumünster, Häftlinge
Quelle: shz.de

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05.03.2016 16:22 Uhr von BoltThrower321
 
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