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Österreich: Sozialhilfebetrug - Arbeitsloser erhält monatlich 3.000 Euro netto

Ein 25-jähriger Arbeitsloser, der mit seinen pflegebedürftigen Eltern in einer Wiener Wohnung lebte, hat unter Ausnutzung aller Sozialhilfeleistungen ein monatliches Haushaltseinkommen von knapp 3.000 Euro erhalten.

Dennoch konnten die Mieten, trotz Förderung eines Wohnkostenanteils, nur teilweise oder gar nicht bezahlt werden. Auf eine erwirkte Räumungsklage wurde verzichtet, nachdem die Volkshilfe der Stadt Wien die rückständigen Beiträge nachzahlte.

Daraufhin setzte sich der Enkel von den über 80 Jahre alten Großeltern nach Serbien ab. Dort baute er von den Sozialhilfeleistungen der Stadt Wien ein Haus.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Österreich, Arbeitsloser
Quelle: krone.at

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2016 09:09 Uhr von dagi
 
+6 | -9
 
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Mister-L stimmt, min. 5millionen die sich mit sozialhilfe ihre häuser bauen ! bei nachfrage gehören sie immer dem "onkel"
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05.03.2016 10:03 Uhr von VitoJackson
 
+18 | -3
 
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Wer glaubt das dies ein Einzelfall ist, der irrt leider!
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05.03.2016 10:26 Uhr von 0n0
 
+3 | -2
 
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Der Staat macht´s möglich.
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05.03.2016 10:38 Uhr von det_var_icke_mig
 
+6 | -6
 
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also abgesehen mal dovn, dass da was deutlich schief gelaufen ist (Hausbau in Serbien statt der Miete in Wien)

die 3000€ Netto hat NICHT der Arbeitslose bekommen !!!

die 3000€ Netto waren vielmehr das Haushaltseinkommen für alle 3 ...

"Und so setzt sich das Haushaltseinkommen konkret zusammen:
Großeltern (Personen in Lebensgemeinschaft): Mindestsicherung 1256,64 Euro
Zweimal Pflegestufe 3 zu je 451,80 Euro = 903,60 Euro
Enkelsohn: Mindestsicherung ohne Arbeitsbereitschaftsverpflichtung 628,32 Euro Grundbetrag und 209,44 Euro Wohnkostenanteil pro Monat = 837,76 Euro

Gesamtsumme pro Monat: stolze 2998 Euro netto!"

aus der Quelle

woraus sich auch wieder ableitet, dass tsunami13 mit seiner Rechnung wieder daneben liegt, denn nicht du musst die 3k verdienen, sondern dein gesamter Haushalt und um das wirklich gleich zu stellen mit 3 Einkommen nicht mit 2.
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05.03.2016 11:14 Uhr von shadow#
 
+6 | -3
 
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Sozialhilfebetrug gab es da technisch keinen.
Nur einen Enkel, der das komplette Geld der Großeltern unterschlagen hat. Die "Pflege" wird dabei leider genauso ausgesehen haben, wie die Bereitschaft die Miete zu bezahlen.

Das beweist nur mal wieder dass es eine sehr schlechte Idee ist, Sozialleistungen für Pflegebedürftige oder Kinder an ihre (selbst Sozialleistungen beziehenden) "betreuenden" Familienangehörigen auszuzahlen. Das geht fast immer schief.
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05.03.2016 11:35 Uhr von MRaupach
 
+3 | -2
 
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Ja bei sowas handelt es sich um keinen Einzelfall, ABER

es handelt sich trotzdem um einen geringen prozentualen Anteil von Sozialhilfeempfängern die tatsächlich das system gnadenlos ausnutzen.

Die große Mehrheit hat wiederum arge Probleme mit dem bischen das sie erhalten über die Runden zu kommen.

Das Problem bei solchen Nachrichten ist leider das es die Falschen am Ende trifft!

Die Sozialschmarotzer werden weiterhin einen weg finden das System auszunutzen und die vielen richtigen Sozialhilfeempfänger werden durch den öffentlichen Druck der durch solche Nachrichten entsteht und die tollen neuen Gegenmaßnahmen die darauf beschlossen werden, noch weiter in die Armut getrieben.

[ nachträglich editiert von MRaupach ]
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05.03.2016 11:49 Uhr von LordTrolldemord
 
+0 | -5
 
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ich will das auch! Wie hat er das genau gemacht?
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05.03.2016 12:01 Uhr von TheRoadrunner
 
+5 | -1
 
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Die Großeltern haben Pflegestufe 3. Was das bedeutet:
http://www.pflegestufe.info/...
Falls diese Einstufung gerechtfertigt ist, dann ist die Pflege der Großeltern ein Vollzeitjob bzw. sogar mehr, da man eigentlich den ganzen Tag und die Nacht bereit sein muss.
Wenn der Enkel seine Großeltern vernünftig betreut hat (und gerade in Südeuropa wird auf Familie häufig mehr geachtet als bei uns), dann erscheinen die 3000 Euro, von denen ja auch die Ausgaben für die Großeltern getätigt werden mussten, gar nicht mehr so hoch. Zum Vergleich: Ein Heimplatz mit Pflegestufe 3 würde in D je nach Region 2500-4000 Euro kosten - pro Person.
https://www.wohnen-im-alter.de/...

Dreist ist lediglich, dass der Mann von diesem Einkommen nicht die Miete gezahlt hat.
Eine Möglichkeit sowas zu vermeiden wäre, dass die Miete vom Amt direkt an den Vermieter überwiesen wird.

Ich frage mich ja, wie denn nun die Großeltern versorgt werden.
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05.03.2016 13:01 Uhr von det_var_icke_mig
 
+1 | -2
 
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@NurausVerzweiflung: warum sollte aufgestockt werden?

wenn er/sie Alleinerziehnde/r ist müsste theoretisch in das Haushaltseinkommen das Kindergeld mit eingerechnet werden, ansonsten gilt hier, dass es sich um DREI zusammengelegte Einkommen handelt, man kann es also nicht mit einem Einzeleinkommen gleich setzen
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05.03.2016 23:27 Uhr von honso
 
+1 | -0
 
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der gesetzgebungswirrwarr ist nicht nur in D ein problem....
.
das tröstet.....

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