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Niederlande: Überlebender des Atomangriffs auf Nagasaki erhält Entschädigung

Dick Büchel van Steenbergen aus den Niederlanden, geriet im Zweiten Weltkrieg in Nagasaki (Japan) in Kriegsgefangenschaft. Zu der Zeit warfen die USA die Atombombe über der Stadt ab. Mehr als 70 Jahre später erhält er nun eine Entschädigung von der japanischen Regierung in Höhe von 8.800 Euro.

Der Mann wurde 1942 auf Bandung (Indonesien) von den Japanern gefangen genommen. Er wurde nach Nagasaki gebracht, wo er zwangsweise in einer Fabrik arbeiten musste. Die Bombe ging zwei Kilometer entfernt vom Fabrikgelände nieder.

Van Steenbergen konnte sich mit etwa 150 andere niederländische Kriegsgefangenen aus den Trümmern retten. Heute leben nur noch zwei von ihnen. Obwohl Japan die beiden Atombombenangriffe als selbst verschuldet anerkennt, müssen alle Entschädigungsansprüche vor Gericht einzeln eingeklagt werden.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Entschädigung, Überlebender, Nagasaki
Quelle: dutchnews.nl

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04.03.2016 19:48 Uhr von kuno14
 
+9 | -3
 
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Mehr als 70 Jahre später erhält er nun eine Entschädigung von der japanischen Regierung in Höhe von 8.800 Euro. eigentlich müssten die amis blechen...............
naja der gewinner macht die regeln.
abgesehen davon ist es ein wunder das wir uns noch nicht selbst vernichtet haben............
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04.03.2016 19:56 Uhr von Perisecor
 
+2 | -21
 
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04.03.2016 19:57 Uhr von Humpelstilzchen
 
+2 | -0
 
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Der Abwurf einer oder auch mehrerer Atombomben auf Deutschland war auch in Erwägung gezogen worden, wurde aber dann nicht vollzogen!
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04.03.2016 20:05 Uhr von kuno14
 
+11 | -1
 
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@persi.erst haben die USA Japan dazu gezwungen Krieg zu führen.ja.lesen bildet.wenn man ein land an die wand drückt wehrt es sich............
falls du die japanische geschichte ein wenig verstehst....
aber da du ja ami bist und ergo löffelweise weisheit in dir hast wird das wohl nicht fruchten.
@humpel.die waren noch nicht fertig........

[ nachträglich editiert von kuno14 ]
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04.03.2016 20:42 Uhr von Mauzen
 
+6 | -1
 
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Das Thema, ob die Abwürfe jetzt Schuld der Amis oder der Japaner war ist uralt. Und auch wenn ich sonst nichts weiß, so weiß ich doch ganz bestimmt, dass diese uralte Frage mit Sicherheit nicht endgültig in den SN-Kommentaren geklärt werden wird.
Das sollte man mal im Kopf behalten wenn man hier diskutiert. Gibts ja regelmäßig, dass Leute denken, dass sie die Wahrheit in Person sind, und mit ihrem Kommentar Weisheit und Erleuchtung für die ganze Welt bringen.

Es ist doch nunmal so, dass die Abwürfe ein massiver Angriff auf die Zivilbevölkerung waren, die kriegstechnisch nicht mal notwendig gewesen wären. Zwar mit (noch) nicht geächteten Waffen, aber es wird wohl keiner abstreiten, dass Atombomben verheerender sind als alle bis dato geächteten Waffen zusammen.
Kriegsverbrechen ja/nein? Ich hab keine Ahnung, und auch keine Lust da länger nachzuforschen.
Auf jeden Fall aber war es ein unnötiges Massaker, und für unnötige Massaker zahlen nunmal üblicherweise die Verursacher, und nicht die, die es provoziert haben.

[ nachträglich editiert von Mauzen ]
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04.03.2016 20:58 Uhr von Gothminister
 
+3 | -1
 
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Was nun? Entweder erhält er das Geld wegen der Kriegsgefangenschaft oder wegen dem Abwurf der Atombombe. Beides vollkommen unterschiedliche Adressen!
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04.03.2016 21:26 Uhr von kuno14
 
+1 | -0
 
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@goth.am ende kassiert die paar kröten das altenheim.............
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04.03.2016 21:35 Uhr von LordTrolldemord
 
+5 | -0
 
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Entschädigung von Japan anstatt von den USA????? WTF??? Verrückte Welt! Zudem nur 8800 Euro! Das ist ein Witz
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04.03.2016 21:48 Uhr von AMB
 
+1 | -5
 
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@ Humpel

es gibt böse Stimmen, die davon berichten, daß 1943 eine Waffe angekündigt wurde, die den Westfrontkrieg durch ihren Einsatz in London und New York stoppen sollte. Des weiteren habe ich Stimmen in der eigenen Familie gehört, daß ich mir mal überlegen sollte, woher die Russen, die nie die Freunde der USA waren außer als Kunden für Waffen bevor Deutschland verloren hatte, das Geheimnis hatten, wie man die Bomben baut und vor allem warum man uns in Deutschland überhaupt erlaubt hat Kernkraftwerke zu bauen. Übrigens die Sichersten auf der Welt, in Ihrer Zeit.

Mein Großvater war Physiker und hat glaube ich viele Geheimnisse mit ins Grab genommen. Nur solch eine Anmerkung von Ihm hat glaube ich sehr viel Gewicht. Er meinte auch, daß ein Kollege wohl in einem Stollen aus versehen die Kritische Masse zusammen geschoben hat und dadurch bekannt war wie es geht. Welcher Organisation er angehört hat weiß ich bis heute nicht, denn die Beerdigung von ihm war schon etwas anders als man das gewöhnt ist. Kommt ja nicht oft vor, daß irgend jemand das Friedhofspersonal völlig ersetzt.
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04.03.2016 22:28 Uhr von Perisecor
 
+0 | -9
 
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@ kuno14

Wo genau war Japan in die Ecke gedrängt als es in den frühen 1930er Jahren den Krieg gegen China intensivierte?

Und wo war Japan in die Ecke gedrängt, als die Weltgemeinschaft Japan mehrfach aufgefordert hat das expansionistische Streben zu unterbinden?


@ Mauzen

"...die kriegstechnisch nicht mal notwendig gewesen wären."

Notwendig wofür? Für einen möglichst schnellen Sieg mit möglichst wenigen Opfern waren sie aber genau das - notwendig.


"...dass Atombomben verheerender sind als alle bis dato geächteten Waffen zusammen."

Dabei starben bei einem konventionellen Bombenangriff auf Tokyo mehr Menschen als, zumindest den herrschenden Quellen folgend, in Hiroshima und Nagasaki zusammen.


"Kriegsverbrechen ja/nein?"

Nein, denn sowohl Hiroshima als auch Nagasaki haben kriegswichtige Infrastruktur und größere Mengen Soldaten beherbergt.


"Auf jeden Fall aber war es ein unnötiges Massaker..."

Eine Invasion der japanischen Hauptinseln mit mehreren Millionen Toten wäre also besser gewesen?



@ AMB

"... woher die Russen, die nie die Freunde der USA waren außer als Kunden für Waffen bevor Deutschland verloren hatte, das Geheimnis hatten, wie man die Bomben baut..."

Fuchs, Hall, Greenglass.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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04.03.2016 22:53 Uhr von kuno14
 
+5 | -1
 
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@persi.Wo genau war Japan in die Ecke gedrängt als es in den frühen 1930er Jahren den Krieg gegen China intensivierte?
da japan bekannterweise über wenig bodenschätze verfügt und es sich im asiatischen raum als konkurent der us firmen entwickelte.und von den usa sich dabei bedroht fühlte.abgesehen davon hat der 2wk euch nur nach vorn gebracht.geschichte ist komplex.aber was die usa nach dem 2wk machte ist nun auch nicht soo uneigennützig.ich bin sicher kein feind der usa oder russlands aber du warst vlt länger der wäsche ausgesetzt als ich.grüsse von einem kameraden(ex ofw)..........

[ nachträglich editiert von kuno14 ]
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04.03.2016 22:58 Uhr von Perisecor
 
+1 | -8
 
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@ kuno14

Du hast nach wie vor nicht beantwortet wo Japan in die Ecke gedrängt war.

Das Öl-Embargo, welches Japan als Kriegsgrund anführte, kam jedenfalls mit fast einer Dekade Ankündigung und nicht grundlos.



"...aber du warst vlt länger der wäche ausgesetzt als ich."

Nein.
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05.03.2016 07:26 Uhr von G-H-Gerger
 
+2 | -0
 
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"@ kuno14

Du hast nach wie vor nicht beantwortet wo Japan in die Ecke gedrängt war."

Ich antworte mal. Der Überfall auf Japan durch Perry:
"Am 8. Juli 1853 landeten unter Perrys Kommando die sogenannten Schwarzen Schiffe Mississippi, Plymouth, Saratoga und Susquehanna im Hafen von Uraga nahe Edo (dem heutigen Tokio), um die Öffnung Japans gegenüber dem Westen zu erzwingen. Aufgrund des am 31. März 1854 zwischen Abe Masahiro und Perry geschlossenen Vertrages von Kanagawa wurden zunächst die Häfen Shimoda und Hakodate für amerikanische Schiffe zum Laden von Proviant geöffnet, zudem wurden im Vertrag eine „gute Behandlung“ von Amerikanern sowie eine Begünstigung amerikanischer Schiffe vereinbart."

Hätten die USA Japan in Ruhe gelassen, wäre Japan bis ins 20. Jahrhundert seiner isolationistischen Politik treu geblieben.
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05.03.2016 10:57 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -0
 
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"Nein, denn sowohl Hiroshima als auch Nagasaki haben kriegswichtige Infrastruktur und größere Mengen Soldaten beherbergt."

Das ist die verlogenenste Propaganda für die Deckung eines Massenmordes und Kriegsverbrechen. Japan war zu diesen Zeitpunkt bereits keine Gefahr mehr für die USA, die Axenmächte gabs auch nicht mehr. Durch eine Blockade und Handelsembargo hätten sie ohne Verluste das gleiche erreicht ohne 100.000 Zivilisten zu töten. Was die Amis da abgezogen haben war nur ein Test der Atombomben unter Realbedingungen.
Und eine Zündung zur Warnung vor der "Haustür" Japans mit der Anmerkung "wenn ihr nicht aufgebt geht die nächste über einer eurer Städte hoch" hätte auch gereicht. Aber das wäre ja dann kein richtiger Test gewesen. Und nur darum ging es.

Also erzähl keine Märchen von wegen "sie mussten das tun".
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05.03.2016 11:00 Uhr von Perisecor
 
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@ G-H-Gerger

Mein Fehler, natürlich war dieses Ereignis von 1853 Schuld daran, dass Japan 1941 die USA angegriffen hat.

@ Januskopf

Richtig, denn eigentlich gibt es gar keine US-Amerikaner. Oder USA. Oder Nordamerika.

@ CoffeMaker

Nach keiner 1945 gültigen Definition handelte es sich um ein Kriegsverbrechen.

Ein Handelsembargo alleine war eben nicht ausreichend, Japan war bereits ab 1944, zum Teil schon vorher, größtenteils von Ressourcenlieferungen zu den Hauptinseln isoliert. Geändert hat das nichts.

Zuletzt wurde Japan, die japanische Regierung, der japanische Kaiser, vor allem aber die Bevölkerung explizit vor der Atombombe gewarnt, ein Test war bereits zuvor erfolgt.

Neben deinen üblichen Problemen gehst du die Fragestellung ex post an, nicht ex ante. Ja, mit dem Wissen von 2016 und vor allem dem korrekten Wissen aus japanischen Archiven hätte man vielleicht einen Alternativplan erstellen können, vielleicht hätte er funktioniert, vielleicht nicht. Mit dem Wissen von 1945 war das jedoch nicht sinnvoll.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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05.03.2016 11:35 Uhr von G-H-Gerger
 
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@Perisecor

"Mein Fehler, natürlich war dieses Ereignis von 1853 Schuld daran, dass Japan 1941 die USA angegriffen hat."

In der Tat! Analysiert man die japanischen Befindlichkeiten insbesondere am rechten Rand war der Angriff auf Pearl Harbour die Tilgung der Schmach von 1853.
Mein Argument war aber eigentlich ein anderes. Hätte die amerikanische Marine nicht Japan zur Öffnung gezwungen, hätte die bewährte Isolation des Landes nicht aufgegeben werden müssen. Somit hätte es keinen japanischen Imperialismusversuch gegeben. Erst der US-amerikanische Imperialismus im Pazifik hat die Konstellation geschaffen, zu der es dann 1941 gekommen ist.

Ich weiss, sehr hypothetisch, aber nicht unplausibel, aus japanischer Sicht zumindest.
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05.03.2016 12:08 Uhr von Perisecor
 
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@ G-H-Gerger

Ich kann dem Argument folgen, auch wenn ich die Kausalität für unwahrscheinlich halte. Japan war zuvor ja nicht stets isolationistisch, gerade mit dem sprunghaften Anstieg technischer und technologischer Neuerungen im Westen wäre eine Öffnung von innen heraus sicher irgendwann erfolgt.

Gleichwohl trifft die USA an der endgültigen Situation natürlich eine Mitschuld, denn selbst wenn nach damaligem Stand nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt worden wäre (und ich sage nicht, dass dem so ist), so hätte man Japan bereits viel früher und deutlicher in die Schranken weißen können. Gescheitert ist dies aber zuletzt nicht auch am eigenen Isolationismus der USA.

Am Ende bleibt aber die Betrachtung der tatsächlichen historischen Ereignisse - mit der fraglos durch Japan begonnenen Kampfhandlung gegen die USA und viele weitere Staaten, mit dem nur schwer fassbaren Durchhaltewillen der japanischen Streitkräfte und Bevölkerung auch nach großen Niederlagen, und der Tatsache, dass die Atombombenangriffe eben nicht die größten Zerstörungen und Todesopfer im 2. Weltkrieg forderten und Alternativpläne, aus der Sicht von 1945, weit mehr Opfer gefordert hätten, auch auf Seiten der Alliierten im Pazifik.
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08.03.2016 11:44 Uhr von CoffeMaker
 
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@Perisecor für die Deutschen hat man extra den Artikel Verbrechen gegen die Menschlichkeit ins Völkerstrafrecht nachträglich eingetragen damit man deutsche Kriegsverbrecher verurteilen kann. Massenvernichtungsmittel sowie Waffen die unnötig Leid verursachen waren schon vor dem 2ten Weltkrieg geächtet. Den Deutschen hat man für jedes Ding die Eier um den Hals gebunden während bei den Amis alles korrekte verhältnismäßige Mittel waren?

Lass mal gut sein, das hat nichts mit nachträglichen Wissen zutun. Die Amis waren zwar noch nie gute Strategen aber so dumm wie du sagst nun auch wieder nicht. Wären die beiden Städte in der Hauptkampflinie gewesen und sich nicht ergeben hätten, hätte ich vielleicht nichts gesagt aber selbst da ist dann immer noch die Sache mit dem das die Bevölkerung und Führer des Landes nicht wussten was da auf sie zukommt. Kann man drehen wie man will, wenn man extrem destruktive Mittel einsetzt sollte man die anderen darüber informieren um denen wenigstens noch die Chance zu geben sich zu ergeben.
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08.03.2016 11:48 Uhr von Perisecor
 
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@ CoffeMaker

Sowohl die japanische Regierung, als auch die Bevölkerung der Städte, wurde vorab konkret über das informiert, was auf sie zukommen könnte, würden sie nicht endlich kapitulieren.

Spätestens nach Hiroshima war dann auch allen klar, dass das keine leere Drohung war.

Deine Argument läuft also ins Leere.
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08.03.2016 18:13 Uhr von ressam1985
 
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@ coffeemaker und co

Wie hoch wären die Verluste auf beiden Seiten bei einer Invasion gewesen eurer Meinung nach?
Man bedenke dabei den Kampfwillen der Japaner !!!
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09.03.2016 15:31 Uhr von G-H-Gerger
 
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"Sowohl die japanische Regierung, als auch die Bevölkerung der Städte, wurde vorab konkret über das informiert, was auf sie zukommen könnte, würden sie nicht endlich kapitulieren."

Wie, in welcher Form und wann wurde das übermittelt, von wem konkret an wen konkret? Würde mich sehr interessieren.

Die Leute in Nagasaki, mit denen ich gesprochen hatte, auch die Ärzte, die dort waren, hatten mir gesagt, dass sie keine Ahnung hatten, um was für eine Bombe es sich handelte. Erst nachdem Experten aus Tokio angereist waren (Berufskollegen übrigens), erhärtete sich der Verdacht, dass es sich um einen Nuklearsprengsatz handelte. Spätestens als die Amis ihr "Nuklearfolgenforschungslabor" in der Nähe von Nagasaki aufbaute, drang die Erkenntnis zu allen durch. Damit war die gesamte Bevölkerung im Umkreis von Hiroshima und Nagasaki stigmatisiert, vergleichbar mit Aussätzigen im Mittelalter. Darunter leiden heute noch Millionen Menschen.
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09.03.2016 17:45 Uhr von ressam1985
 
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Zitat: Wikipedia

„Die volle Anwendung unserer militärischen Macht, gepaart mit unserer Entschlossenheit, bedeutet die unausweichliche und vollständige Vernichtung der japanischen Streitkräfte und ebenso unausweichlich die Verwüstung des japanischen Heimatlandes.“

Man werde Japan vollständig besetzen, Demokratie einführen, Kriegsverbrecher bestrafen, Japans Gebiet auf die vier Hauptinseln begrenzen und Reparationen fordern. Dazu werde man die japanische Industrie erhalten und ihr später wieder Teilnahme am Welthandel erlauben: „Die Alternative für Japan ist sofortige und völlige Zerstörung.“

Jeder konkrete Hinweis auf den geplanten Einsatz einer neuartigen Waffe und deren Ziel fehlte. Ein Grund für das Unterlassen einer konkreten Vorwarnung war die Annahme, die Japaner würden Kriegsgefangene als menschliche Schutzschilde in die gewarnten Städte verlegen.

Jedoch hatten die Schlacht um Okinawa im Juli 1945 und die Schlacht um Iwojima den ungebrochenen Kampfeswillen der Japaner demonstriert: Nur ein Bruchteil ihrer Soldaten war dort bereit zu kapitulieren, die übrigen kämpften bis zum Tod. Bei der Eroberung Okinawas starben etwa 12.500 US-Soldaten; insgesamt waren bis dahin etwa 70.000 US-Soldaten im Pazifikkrieg gefallen. Die United States Army rechnete bei einer Landung auf Ky?sh?, besonders im Fall verzögerter Vorbereitungen dafür, mit starkem Widerstand von bis zu 10 japanischen Divisionen. Bei einer Landung auf Honsh? und Hokkaid? (Operation Downfall) seien Verluste von 25.000 bis zu 268.000 US-Soldaten zu erwarten. Die USA rechneten mit bis zu 300.000 weiteren eigenen Todesopfern.

Wenn man bedenkt, dass Japan erst bei der zweiten Bombe kapitulierten wird euch hoffentlich einiges klar.


[ nachträglich editiert von ressam1985 ]
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09.03.2016 18:42 Uhr von Perisecor
 
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@ G-H-Gerger

Vor allem Flugblätter, abgeworfen durch die USAAF.

Ich sehe aber, dass zumindest die deutsche Wikipedia unter "konkret" etwas anderes versteht als ich.
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09.03.2016 19:41 Uhr von G-H-Gerger
 
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Was stand auf den Flugblättern? Konkret?

In welcher Sprache?

[ nachträglich editiert von G-H-Gerger ]
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10.03.2016 19:47 Uhr von ressam1985
 
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Auf Japanisch natürlich und wenn es auf Englisch gewesen wäre hätte es schon garantiert jemand übersetzt aber darum geht es nicht sondern um die Kamikaze-Mentalität.
Japan hätte nie und nimmer aufgegeben und die USA wollten alles daran setzen, dass die Russen dort nicht einmarschieren und Gebiete erobern sonst wäre höchstwahrscheinlich der Kalte Krieg anders verlaufen.

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