04.03.16 17:16 Uhr
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Urteil: Wenn der Partner stirbt, ist das kein Reiserücktrittsgrund

Ein Ehepaar wollte eine zehntägige Reise im Wert von 5.700 Euro machen und schloss eine Reiserücktrittsversicherung ab. Noch in der selben Nacht verstarb der Ehemann unerwartet.

Daraufhin stornierte die Frau die Reise, da sie nach dem Tod ihres Mannes an einer psychosozialen Belastungsstörung litt. Die Stornogebühren von 3.500 Euro wollte sie von der Versicherung zurück, doch diese wollte nicht zahlen, woraufhin die Frau klagte.

Das Amtsgericht München hat aber nun beschlossen, dass der Tod des Partners kein Grund sei, eine Reise zu stornieren, denn Trauer sei keine Krankheit.


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WebReporter: Der_Linke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Urteil, Partner
Quelle: rtlnext.rtl.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2016 17:16 Uhr von Der_Linke
 
+36 | -12
 
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Trauer ist keine Krankheit? Was ist das dann? Natürlich ist das eine psychische Krankheit. Aus solchen Gründen schließ ich nie Versicherungen ab, noch nichtmals Haftpflicht. Die Versicherungen ist solche Raffgeier
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04.03.2016 17:26 Uhr von CoffeMaker
 
+49 | -1
 
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@Der_Linke Trauer ist eine Emotion und keine Krankheit.

Das Urteil ist trotzdem unverständlich, entweder ist der Richter empathielos oder bestochen.
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04.03.2016 17:33 Uhr von OO88
 
+48 | -0
 
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die Reisegesellschaft hätte da aus Kulanz schon von selbst alles zu 100% zurück bezahlen sollen.
Oder die Frau hätte auf die Mitnahme des Toten auf die Reise bestehen sollen.
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04.03.2016 17:48 Uhr von shadow#
 
+11 | -0
 
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"Wollen Sie wirklich keine Reiserücktrittsversicherung für ihren Flug abschließen?"

Die richtige Antwort darauf kennen wir jetzt immerhin.
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04.03.2016 17:55 Uhr von auru
 
+21 | -0
 
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Es gibt immer mehr Probleme mit Leute, die allein dadurch etwas werden, weil sie Wissen, das von anderen stammt, auswendig lernen und in der Prüfung hinschreiben können. Werden sie mit einer Situation konfrontiert, die sie nicht gelernt haben, dann versagen sie oder treffen falsche Entscheidungen. Solche Leute ergreifen meist Redeberufe, denn gescheit daherreden, das können sie. Durch Weglassen von Details, sie mögen sich damit gar nicht auseinander setzen, schaffen sie es sogar, Begründungen zu finden, wenn sie nicht recht haben.
Das Trauer eine seelische Krankheit ist, überstieg ganz einfach das Vorstellungsvermögen des Richters. Denn alles was ihr Verstand nicht kapiert, das gibt es nicht.

[ nachträglich editiert von auru ]
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04.03.2016 18:07 Uhr von brycer
 
+14 | -0
 
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War bei den 3.500€ Stornogebühren auch der Anteil des verstorbenen Mannes dabei? Denn der Tod ist ja auch keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern er gehört nun mal zum Leben dazu. ;-P
Ich gebe Der_Linke in gewisser Hinsicht schon Recht. Manche Versicherungen sind wirklich ´für die Katz´.
Ob dazu allerdings so Sachen wie Haftpflicht gehören, das ist eine andere Diskussion.
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04.03.2016 18:12 Uhr von jschling
 
+19 | -0
 
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das Urteil ist von einem Amtsgericht !
wird garantiert kassiert sobald sich ein richtiger Richter mit Hirn damit befasst.
Trauer ist sicherlich keine Krankheit, hat auch keiner behauptet, eine "psychosoziale Belastungsstörung" hingegen schon.
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04.03.2016 18:20 Uhr von hw-ba
 
+9 | -0
 
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Das ist auch wieder so ein Fall, aus dem man schließen kann, dass " R " besoldete mit Vorsicht zu genießen sind. Gesunder Menschenverstand ist halt nicht breit gestreut.
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04.03.2016 19:12 Uhr von Biblio
 
+4 | -0
 
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Ihr werdet´s nicht glauben ... auch Richter und angehende Richter haben gewisse Quoten zu erfüllen. Ja, ein Skandal.
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04.03.2016 21:04 Uhr von LordTrolldemord
 
+1 | -0
 
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die sind doch bekloppt!
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04.03.2016 22:48 Uhr von shirasaya
 
+4 | -0
 
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Ein Menschen verachtendes Urteil und eine Schande für die Reisebranche!
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05.03.2016 02:07 Uhr von crisis-induced
 
+1 | -0
 
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Der Richter ist sicher der Meinung das sie die Leiche ja mit auf Reise nehmen kann - Aber von deutscher Justiz kennt man nichts anderes.
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05.03.2016 08:05 Uhr von armeSau
 
+3 | -1
 
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@Kommunistenfotze
3mal am Thema vorbei die selbe Scheiße gelabert, Du bist ja wirklich eine "arme Sau".

Im Übrigen hast Du den Inhalt des von Dir verbreiteten Links mit Deiner Minimalintelligenz wohl kaum verstanden...
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05.03.2016 08:15 Uhr von hostmaster
 
+0 | -0
 
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Pressemitteilung 19/16 des Amtsgerichts München

https://www.justiz.bayern.de/...
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05.03.2016 10:34 Uhr von Ulma54
 
+1 | -0
 
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OO88,
Genau, so traurig die Geschichte ist, die blöden Gesichter der Reisegesellschaft hätte ich gern gesehen , wenn du mit einer Leiche im Rollstuhl auf dem Flugplatz ankommst.
Über Rechtsverdrehung hier im Deutschen Land, braucht es wohl keinen Kommentar mehr.
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05.03.2016 11:15 Uhr von DeaconBlue
 
+1 | -0
 
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Man kann über solche Urteile nur den Kopf schütteln, auch die Pressemitteilung macht einen richtig, richtig Sauer.
Hätte ich einen Richter in der Nachbarschaft, ich würde dem das Leben so schwer machen... Richter sind das allerletzte hinter Anwälten.

Liebe Richter (Wer Ironie findet...):
Es geht in eurem Job um "RECHT" und "GERECHTIGKEIT", nicht um Bürokratenmist und Dokumentenverfolgung.
Die Frau hatte am 1.5. andere Probleme, die sie in den folgenden zwei Wochen gelöst hatte. Das sie sich erst am 20.05. meldet, kann doch sicherlich an der Rechtssituation nichts ändern.
Es geht doch darum, ob man die Reise mit den Vorzeichen machen kann.
NEIN.
Denn der "Vertragsgegenstand" ist nicht mehr vorhanden.
Ihr seid jämmerlich und erbärmlich. Deutschland zu den Waffen!!
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05.03.2016 17:29 Uhr von Gimpel1952
 
+0 | -0
 
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In dieser geldgierigen Gesellschaft ist für Trauer keiner zuständig. Da geht jeder über Leichen. Was für eine verkommende Welt, in der nichts zählt ,außer Kohle.

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