04.03.16 16:46 Uhr
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Köln: Darum sprang der abzuschiebende Jugendliche über das Geländer (Update)

Obwohl der 18-jährige Armenier und seine 20-jährige Schwester hier in Deutschland ein Zuhause gefunden und eine Zusage auf einen Ausbildungsplatz hatten, sollten die beiden Deutschland verlassen. Wie ShortNews berichtete, sprang der 18-jährige bei seiner Abschiebung über ein Geländer sieben Meter in die Tiefe.

Nun äußert sich der Jugendliche zu dieser Tat. Er sagte, dass er das als letzte Chance gesehen hatte. Er kam 2011 mit seiner Familie nach Deutschland und beantragte politisches Asyl.

Während der Zeit integrierte sich die Familie. Der Vater fand Arbeit als Mechaniker und seine Schwester lernte Deutsch und wollte studieren. Doch dann kam die Ablehnung des Asylantrages. Der Anwalt der Familie kritisiert die Behörden und pocht auf ein Bleiberecht.


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WebReporter: Der_Linke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Update, Jugendliche, Fenster
Quelle: rtlnext.rtl.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2016 16:46 Uhr von Der_Linke
 
+9 | -29
 
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04.03.2016 17:00 Uhr von OO88
 
+12 | -3
 
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einfach studieren wenn man deutsch kann.
Ein Abitur oder Fachoberschule wird da wohl nicht gebraucht.
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04.03.2016 17:25 Uhr von Karlchenfan
 
+13 | -1
 
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Nein.
Bei Asylanträgen soll eine Einzelfallprüfung durchgeführt werden,dann sollte es ebenfals bei Abschiebungen eine Derartige geben.Wird eine positive Sozialprognose erstellt,das sich der/die Betroffene(n) ernsthaft und erfolgreich eingebracht hat/haben,das die Familie sich integriert hat,keine strafrechtlichen Minuspunkte eingeheimst wurden,dann plädiere ich dafür,diese Menschen hierzubehalten.Auch das sind Einzelfälle,die, die eine Einzelfallbewertung verdienen.
Wer nur wieder abgeschoben werden sollte,sind die,die sich hemmungslos in das soziale Netz gepflanzt haben und keinerlei Bemühen zur Integration nachweisen,bzw. strafrechtlich auffällig geworden sind.
Ich verstehe sowieso nicht,wieso Straffälligkeit kein Asylhemmnis ist.Wieso muss jemand,der eine Strafe von bis zu drei Jahren kassiert hat,hier immer noch als Asylantragssteller akzeptiert werden?Das erscheint mir absolut widersinnig.Der hat es doch eindeutig gezeigt,das er seine Brauchbarkeit im falschen Bereich nachgewiesen hat.Knastaspieranten aus der Fremde braucht hier keiner,selbst die Justiz nicht,die hat schon genug zu tun.Die Regelung der Amis find ich da nicht schlecht.Wer als Green Card Inhaber dumm auffällt,verwirkt diese und wird als ungeeignet rausgeworfen.Das ist ein Kriterium,nach dem man handeln kann.
Aber Menschen,die Bereitschaft zeigen,die zeigen,das sie wollen und können,diese rauszuwerfen,das ist reiner ,blinder Aktionismus,zeigen das man was tut.Die sollen sich um Handaufhalter und Verweigerer kümmern,das sind die faulen Äpfel,Fälle wie dieser aus der News sind die wenigen Goldstücke in der Masse,die man sich bewahren sollte.
Mit denen ist etwas annzufangen,die verdienen eine Chance.
Realistisch gesehen sind derartige Fälle eher im Promillebereich zu finden,da bleiben ,selbst wenn es hunderttausend Leute sein sollten,die diese Hürde schaffen,genügend schwarze Schafe über,mit denen man sich rangeln kann.
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04.03.2016 17:30 Uhr von DasWortDesTages
 
+7 | -3
 
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Ich würde fast darauf wetten, dass die Familie jetzt doch bleiben darf. Gesetz hin oder her.
Der Anwalt wird es wahrscheinlich mit fadenscheinigen Argumenten wie "unzumutbarer seelischer Stress" oder "Suizidgefahr" usw. begründen und fertig.
Aber lassen wir uns überraschen, was unsere blinde *hust* Justitia dazu sagen wird.
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04.03.2016 17:34 Uhr von Imogmi
 
+9 | -0
 
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man kann es auch mal von der anderen Seite sehen.
Dieser Junge und seine Schwester sind entgegen gewissen Plänen ; die man eben mit den auffälligen Asylbewerbern aus den arab. Staaten bzw. Nordafrika schneller erreichen kann.

Man muss sich nur mal überlegen was wollen unsere Politmarionetten wirklich ?
Unterm Strich jedenfalls kommt nichts Gutes für die Einheimischen dabei raus...
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04.03.2016 17:37 Uhr von Nasa01
 
+8 | -0
 
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@Karlchenfan
Alles soweit richtig was du sagst. Ist so auch meine Meinung.
Nur:
Armenier haben generell kein Anrecht auf Asyl.
(Soweit ich weiß)
Allein aus dem Grund ist eine Abschiebung schon rechtens.
Anscheinend hatte die Familie bis jetzt nur eine Duldung.
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04.03.2016 17:46 Uhr von Der_Linke
 
+5 | -11
 
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@Nasa
"Armenier haben generell kein Anrecht auf Asyl.
(Soweit ich weiß)
Allein aus dem Grund ist eine Abschiebung schon rechtens.
Anscheinend hatte die Familie bis jetzt nur eine Duldung."

Ich frage mich aber, da der Vater einen Arbeitsplatz hat, warum man den Asylantrag nicht umwandelt in eine ganz normale Auffenthaltsgenehmigung.
Denn er bringt ja schliesslich etwas ein. Er Sozialversicherungsbeiträge und Steuern.

[ nachträglich editiert von Der_Linke ]
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04.03.2016 17:52 Uhr von CoffeMaker
 
+8 | -0
 
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@Karlchenfan oberflächlich mag das ungerecht sein, aber wenn wir mal einen Tick ranzoomen und uns mal näher folgende Schlüsselwörter angucken: Flüchtling, Asylantrag, Asylantragablehnung. Was fällt da einem auf? Darüber wird sonst nicht darüber geredet weil scheinbar empfindet man das als normal aber wenn ein Asylantrag abgelehnt wurde wurde vorher ein Antrag gestellt unter falschen Angaben. In Nordeuropa wird sowas normalerweise als Betrugsversuch und damit als Straftat eingestuft (im Süden sieht man das vielleicht nicht ganz so eng).
Wenn du dir ähnliches erlauben würdest würde man dir die Eier um den Hals binden.

Von daher ist das mit der Abschiebung schon richtig. Warum man die kriminellen Antragsteller nicht gleich ausweist erschließt sich mir auch nicht. Vielleicht benutzt man sie zur Anregung des Innenlandkonsums, keine Ahnung.
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04.03.2016 18:09 Uhr von tred1986
 
+5 | -4
 
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Fakt ist: im Falle dieser Armenier trifft es wieder genau die Falschen.
1. es handelt dich ausnahmsweise mal nicht um Mohammedaner. Armenier werden stattdessen im nahen Osten häufig verfolgt und diskriminiert (z.B. Türkei)
2. ausnahmsweise auch mal keine allein eindringenden Kerle im wehrfähigen Alter, wie sie sonst neuerdings in den Innenstädten herumlungern.
3. als Armenier sind sie natürlich wesentlich weniger kulturfremd.
4. Der_Linke hat rech, wenn wenigstens einer von denen einen Job hat, und Steuern zahlt wäre das ja schon viel mehr als all diese Pseudo-Syrer je hinbekommen werden.
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04.03.2016 18:11 Uhr von Darkness2013
 
+3 | -3
 
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Sollte es so sein das die Familie nicht Starfrechtlich in erscheinung getreten ist und sich top Integriert hat, so sollte sie bleiben dürfen.
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04.03.2016 18:19 Uhr von Nasa01
 
+3 | -1
 
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@Der_Linke
"Ich frage mich aber, da der Vater einen Arbeitsplatz hat, warum man den Asylantrag nicht umwandelt in eine ganz normale Auffenthaltsgenehmigung."

Da hast du zweifellos recht.
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04.03.2016 18:19 Uhr von derlausitzer
 
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Vom geländer springen? - LSD?
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04.03.2016 18:28 Uhr von Karlchenfan
 
+2 | -1
 
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Wer den Nachweis erbringt,das er zur Integration fähig und gewillt ist,sollte tatsächlich automatisch übernommen werden,find ich eine gute Lösung.
Zumal man dann aus dem Umkehrschluß heraus eben alle die,die diesen Nachweis nicht erbringen wollen,völlig rechtens rauswerfen kann,dazu gehören solche Kapaigen wie die Arab und Libanonclans,ebenso wie türkische Parallelweltaktionisten, Rauschgiftdealer aus Nigeria,Somalia,alle,die ihre Einreise schon unter getürkten Umständen mit falschen Pässen und unrichtigen Angaben erschlichen haben,kurz alle die,die sich als unbrauchbar erweisen.Deshalb und nur deshalb bin ich ein Befürworter der des Doppelpasses.Wer hier auffällig wird,noch einen weiteren Pass ausser einem Deutschen besitzt,deutschen Pass einziehen und die Figur rausschmeißen.Damit ist der Regelung auch genüge getan,das niemandem die deutsche Staatsangehörigkeit (hust),entzogen werden darf,wenn er dadurch staatenlos wird (doppelhust,versuch mal als Deutscher in Italien eine Italienerin zu ehelichen,wird der Singnorra von staatswegen untersagt,weil sie mit Ehelichung eines Deutschen staatenlos wird,soviel zu der Wertigkeit unseres Personalausweises).
Hat der Kollega aber noch einen türkischem,libanesischen oder sonstwie Ausweis im Bestand,wäre dies also nicht zutreffend und man kann so eine Klette abschütteln.
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04.03.2016 18:42 Uhr von Fomas
 
+2 | -1
 
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Also wie ich das sehe haben diese Leute Arbeit gehabt und haben Steuern gezahlt. Somit hätten sie hier keinem auf der Tasche gelegen, wie es hier oft behauptet wird in den Kommentaren. Daher gab es keinen plausiblen Grund, den Antrag abzulehnen.
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04.03.2016 18:51 Uhr von Karlchenfan
 
+2 | -0
 
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@Coffee

Ich geb dir ja generell recht,aber wenn dem Vater die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gestattet wurde,dann ist der Schritt von einem zu unrecht gestellten Asylantrag in ein rechtsgültiges Einreise und Bleibeersuchen ein Kleiner.Deswegen ja auch ist eine Einzelfallprüfung durchaus sinnvoll.Im Zuge einer solchen wird der fehlerbehaftete Beginn des Verfahrens (der Asylantrag) rechtlich bereinigt und dann hat alles eine vernünftige Basis.
Wir sprechen hier über tatsächlich eine verschwindent geringe Minderheit,bei der man schon bei Aktenprüfung ersehen kann,wohin die Reise bei diesem Betroffenen geht,da kann man dann gegebenenfalls genauer einsteigen und nachforschen.Positives Bild,darf bleiben,Auffälligkeiten im unerwüschten Bereich,tschüssikowski.

[ nachträglich editiert von Karlchenfan ]
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04.03.2016 19:34 Uhr von Nox-Mortis
 
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Gutmärchen. Lol...Mechaniker, studieren, Ausbildungsplatz..hoho. ARMENIER
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04.03.2016 20:00 Uhr von Karlchenfan
 
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@nox

Verwechsel die bitte nicht mit Albanern,bei denen würd ich bei einer gleichgelagerten Story auch sofort `nen Lachflash bekommen.Bei etlichen anderen Herkunftsorten allerdings auch.
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04.03.2016 20:28 Uhr von AMB
 
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Was mir nicht ganz klar ist, jemand, der seit 5 Jahren hier ist, bei dem kann man nachweisen ob er sich integriert hat und vor allem, man kann auch überprüfen ob er für uns etwas tut oder nicht. Wenn der Vater wirklich hier ordentlich Arbeitet und er jetzt nur gehen soll, weil wir so viele Asylanten bekommen sollen, daß man seinen Platz braucht, dann frage ich mich warum. Ich verstehe, daß man Leute los werden muß, die uns stören. Da bitte ohne Pardon - !
Was diesen Fall betrifft so stellt sich mir die Frage, warum schieben wir jemanden Ab, der sich hier eine Zukunft aufgebaut hat und weiter daran arbeitet uns zu unterstützen. Wenn sogar der Anwalt bezahlt werden kann und es nicht nur ein Sozialhilfe Anwalt ist, dann würde ich es so sehen, daß man sich ja fast selbst schadet. Jemand, der seinen Kindern eine Zukunft geben will, muß Konsum betreiben und gewaltig was bewegen. Sieht anders aus, wenn wir da nur Geld hin schieben müßten. So ist es wohl nicht gewesen.

Allerdings halte ich das Abschieben eines Armeniers schon für etwas Fragwürdig. Ist so ähnlich, wie das Abschieben von Snowden. Die USA ist ja sicher. Aber vielleicht sind hier alle vernebelt und nehmen lieber Leute auf, die die Frauen etwas freundlicher umwerben.

[ nachträglich editiert von AMB ]
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04.03.2016 22:15 Uhr von Fabrizio
 
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die wharheit über Hoffmann http://www.youtube.com/...
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05.03.2016 01:09 Uhr von mcdar
 
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...alles nur geplant...so strohdoof ist keiner...hihi
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05.03.2016 11:21 Uhr von Gothminister
 
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Was glaubt ihr, warum man versucht die alle noch schnell in mehrjährige Ausbildung und Schulen zu bringen? Beides ist ein Abschiebehindernis und danach wird man uns erklären, nach dieser langen Zeit sei es unzumutbar noch abzuschieben.

Dieser Fall zeigt es wiedermal. Integration und Ausbildung ansich rechtfertigten nunmal keinen unbegrenzten Aufenthalt. Sie können es ja nochmal über die Einwanderungsschiene oder Bluecard versuchen, die Asylschiene ging jedenfalls mächtig schief.
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05.03.2016 11:25 Uhr von Djerun