03.03.16 15:00 Uhr
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Forscher: Auch Glück kann das Herz brechen

Neben schwerer Trauer und Entsetzen können auch extreme Glücksgefühle einen lebensbedrohlichen Zustand herbeiführen. Zu diesem Ergebnis sind zwei Forscher der Uniklinik Zürich durch die Auswertung einer seit 2011 laufenden Statistik zum Broken-Heart-Syndrom gekommen.

Das Phänomen nennt sich "Gebrochenes-Herz-Syndrom", ist aber auch als "Takotsubo-Syndrom" bekannt. Dabei kommt es zu einer plötzlichen Schwächung des Herzmuskels sowie zu einer Aufblähung der linken Herzkammer. Es können Atemnot, Brustschmerzen oder sogar ein Herzinfarkt ausgelöst werden.

Verantwortlich dafür ist die stressbedingte Verengung der Herzkranzgefäße. Laut der Studie sind vier Prozent der untersuchten relevanten Fälle auf Glückserlebnisse zurückzuführen. Unbekannt ist, warum zum Großteil Frauen vom Broken-Heart-Syndrom betroffen sind.