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BGH: IT- und Medienrecht - Missbrauch von Bewertungsportalen eingeschränkt

Bewertungsportale im Internet müssen Beanstandungen ernsthaft überprüfen. Gegebenenfalls haben die Bewerter nach Aufforderung Belege einzureichen, wie der Bundesgerichtshof (BGH) entschied (Az.: VI ZR 34/15).

Dabei darf die Prüfpflicht der Portalbetreiber aber nicht soweit gehen, dass Bewertungsportale stark erschwert werden. Auch die Anonymität der Bewerter stellte der BGH nicht in Frage.

Im konkreten Fall wehrte sich ein Zahnarzt gegen eine Bewertung mit der Schulnote 4,8 auf dem Portal Jameda. Der Bewerber sei gar nicht Patient bei ihm in der Praxis gewesen.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Brennpunkte / Rechtsstreit
Schlagworte: Missbrauch, IT, BGH
Quelle: focus.de
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