01.03.16 16:41 Uhr
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"Reden Sie doch gefälligst Deutsch!": Kölner Philharmoniekonzert abgebrochen

Disharmonisch ging es in der Kölner Philharmonie zu als Werke von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel mit Zeitgenössischem von Fred Frith oder Steve Reich gespielt wurden.

Bereits bei der englischen Einführung des iranischen Cembalisten Mahan Esfahani rief ein Zuschauer dazwischen: "Reden Sie doch gefälligst Deutsch!"

Bei dem minimalen Stück "Piano Phase" von 1967 riss dem Publikum dann endgültig der Geduldsfaden und es wurde gelacht, gebuht und gepfiffen, so dass das Konzert abgebrochen werden musste.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutsch, Konzert, Reden
Quelle: ksta.de

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.03.2016 17:13 Uhr von Fishkopp
 
+72 | -30
 
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Ich empfehle mal ein Besuch bei der Kölner Zulassungsstelle, da wird mittlerweile fast ausnahmsloß Türkisch gesprochen, weil Autos hin und herschieben kann das Volk mit bravour.
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01.03.2016 17:18 Uhr von Barzani
 
+44 | -85
 
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01.03.2016 17:18 Uhr von funi31
 
+32 | -65
 
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01.03.2016 17:58 Uhr von Old_Spice
 
+5 | -23
 
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01.03.2016 17:59 Uhr von Barzani
 
+15 | -20
 
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@NurausVerzweiflung

Du hast die News noch nicht einmal kapiert.
Lies dir die Quelle noch einmal durch, dann können wir gerne reden. Aber in einem zivilisierten Ton dann.

MfG

[ nachträglich editiert von Barzani ]
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01.03.2016 18:17 Uhr von G-H-Gerger
 
+14 | -34
 
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01.03.2016 18:23 Uhr von Old_Spice
 
+0 | -0
 
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ups! Mein Kommentar ist in der falschen Nachricht gelandet
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01.03.2016 18:38 Uhr von G-H-Gerger
 
+5 | -5
 
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Hab mir gerade mal in Youtube das "Piano Phase hereingezogen.
Meine Assoziation: Dr. Dr. Sheldon und seine Freundin bei einer Hausmusikorgie in Rmumschiff Enterprise.
https://www.youtube.com/...
Ein Genuss für Mr Spock und Data
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01.03.2016 19:25 Uhr von Asalin
 
+12 | -10
 
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@G-H-Gerger

Ich kann Englisch lesen und auch gut verstehen nur das Sprechen will und muss ich mir nicht geben da ich nicht in englischen Ländern lebe. "Know the Language of your Enemy".

Aber warte mal wenn ich mit Aussengeländern zu tun habe die der deutschen Sprache noch nichtmal rudimentär mächtig sind, bin ich gezwungen mich dieser Sprache zu bedienen um den armen Menschen zu helfen.

Liegt wohl an dem Umfeld das man noch nicht in ganz Deutschland gezwungen ist diese Sprache zu beherrschen.

Sind sie noch in der Lage sich fehlerfrei in der deutschen Sprache zu artikulieren? Ihr letzer Satz lässt da grössere Zweifel aufkommen.


Zum Thema gebrauch der englischen Sprache in Kunst und Kultur fällt mir das ein. Eine Kultur ist erst dann vernichtet wenn man ihre Sprache vernichtet.

[ nachträglich editiert von Asalin ]
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01.03.2016 20:02 Uhr von shadow#
 
+14 | -17
 
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Mehr als peinliches Publikum.
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01.03.2016 20:08 Uhr von Barzani
 
+10 | -12
 
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@NurausVerzweiflung

Jetzt trollst du aber zu offensichtlich. Ich habe versucht per PM mit dir Kontakt aufzunehmen. Du unternimmst nicht einmal Anstalten dich zu entschuldigen.

Wenn du über dieses Thema diskutieren willst, dann lies dir, wie gesagt (!), die News erst durch über die du redest.

Sonst machst du dich hier nur weiter zum Obst. Tschüss.
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01.03.2016 20:13 Uhr von tfs
 
+7 | -5
 
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"Piano Phase" mit Cembalo + Tonbaundaufnahmen? Also ich finde das Stück schon im "Original" mit zwei Pianos super anstregend, aber dann noch mit dem Geklipmer eines Cembalos? Die Qualen vermag ich mir kaum vorzustellen.
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01.03.2016 20:36 Uhr von Retrobyte
 
+11 | -3
 
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Ich hab mir mal das entsprechende Stück von Steve Reich angeschaut.
"Piano Phase" ist schon eine Leistung für sich, dass spielen erfordert Können.
Allerdings ist es auch sehr anstrengend für das Publikum; auf zwei Pianos.

Mit Tonband(!!!) und Cembalo ist das ganze jedoch eine Zumutung!

[ nachträglich editiert von Retrobyte ]
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01.03.2016 22:00 Uhr von G-H-Gerger
 
+9 | -8
 
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so sind viele SN-NSler, Barzani.
Nehmen Sie´s sich nicht zu Herzen. Etwa 80 - 90 % der Kommentatoren hier sind von einer äusserst zweifelhaften Provenienz, die nur in der Lage sind, in ganz einfachen Kategorien zu reagieren.
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01.03.2016 22:10 Uhr von TendenzRot
 
+12 | -4
 
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Selbstverständlich ist es nicht verwerflich in Deutschland deutsch sprechen zu wollen. Dies nun ausgerechnet auf einem Konzert von einem iranischen Cembalisten zu verlangen, geht jedoch schon sehr stark in Richtung Dämlichkeit. Normalerweise erwartet man von Besuchern solcher Veranstaltungen doch andere Umgangsformen.
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01.03.2016 23:47 Uhr von DonQuijote17
 
+1 | -5
 
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nennt mich korinthenkackerisch.

aber hätte man nicht dem lieben söhnchen von johann sebastian bach ebenfalls den werten familiennamen dazu spendieren können?

so, wie´s da steht, siehts aus wie:

carl philip, nachname: emanuel


bischen würdelos, wenn man bedenkt, dass, wenn man von einem der bachkinder sagen kann, dass er in papis fusstapfen getreten ist, dann es doch wohl er ist.

edit: in der quelle stehts sogar richtig. auch copy & paste will gelernt sein.

[ nachträglich editiert von DonQuijote17 ]
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02.03.2016 01:38 Uhr von Retrobyte
 
+4 | -4
 
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@Humpelstilzchen:
"Steve Reich ist eben Steve Reich, und nicht Heino oder die Wiener Chorknaben."

Das habe ich auch nicht behauptet.
Ich habe doch geschrieben, dass das Stück eine Leistung für sich ist.
Und das war durchaus sehr positiv gemeint.

Nur kann ich mir auch vorstellen, dass wenn man es nicht mit zwei Pianos, sondern per Tonband und Cembalo spielt, das Publikum durchaus enttäuscht sein kann.

Die daraus resultierende Erwiderung der dort Anwesenden finde ich natürlich auch alles andere als angemessen.

[ nachträglich editiert von Retrobyte ]
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02.03.2016 10:30 Uhr von Dr.Eck
 
+11 | -1
 
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Geht zu einem Konzert eines ausländischen Musikers, beschwert sich das dieser nicht deutsch spricht ....

*Facepalm*²
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02.03.2016 10:42 Uhr von Mingo82
 
+7 | -6
 
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Der primitive Pöbel eben.
Da mache ich mir nichts daraus. Ist alles eine Frage des Niveaus. Hier kann ja auch selbst der Dümmste kommentieren. Die Kunst ist es, dass zu erkenne uns sich seine Meinung zu bilden.
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02.03.2016 12:07 Uhr von CrazyCatD
 
+10 | -6
 
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Die Menschen gehen zu einem Konzert mit Gastmusikern aus dem Ausland, beschweren sich noch das diese nicht der Deutschen Sprache mächtig sind, verstehen jedoch selber nicht einmal die universellste Sprache der Welt, wegen der sie ja eigentlich gekommen sind, "Die Musik"
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02.03.2016 14:31 Uhr von T.Doub
 
+11 | -3
 
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Was Ich mich bei einigen Kommentaren, die in Richtung "Richtig so..." und gegen die sog. "Antideutschen" lamentieren, frage... sind das nur besonders gute Trolle oder meinen die das Ernst?
Wie schon jetzt öfters erwähnt kann man bei einem in GB lebenden Iraner doch nicht so dämlich sein davon auszugehen das er Deutsch kann, selten so einen geistigen Dünnschiss gehört.
Und überhaupt, warum verlasst ihr Deutschland denn nicht? Ihr seid doch die denen unsere offene und freie Gesellschaft nicht passt.
Fragt doch mal den Musiker ob er euch nicht ne iranische Staatsbürgerschaft klar machen kann. Da herscht noch Zucht und Ordnung .... JAWOL!!!!!!!11!!!
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02.03.2016 15:47 Uhr von T.Doub
 
+5 | -1
 
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@nfuc Ne eigentlich gar nicht, Deutschland ist im großen und ganzen ein gutes Land, bin ganz froh hier geboren zu sein.
Aber mal ne Frage hast du eigentlich mal die News gelesen? Mir scheint du hast nicht wirklich verstanden was hier der Sachverhalt ist. Natürlich sind wir uns darüber einig, dass das erlernen der Deutschen Sprache das Mindestmaß an Integration darstellen sollte für Menschen die auf längere Zeit ihren Lebensmittelpunkt hier her verlegen.
Aber was hat das mit einem Künstler zu tun, der für einen Auftritt oder vielleicht auch mehrere nach Deutschland kommt, aber ansonsten in Großbritannien lebt? Das sind wohl ganz offensichtlich zwei Paar Schuhe.
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02.03.2016 16:16 Uhr von Gorli
 
+4 | -0
 
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Versteh ich das richtig? Er wurde ausgebuht weil die Einführung auf Englisch war?

krasser Scheiss
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02.03.2016 19:41 Uhr von Barzani
 
+1 | -3
 
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Hier sind einige mit "Anti-Deutscher"-Vorwürfen sehr schnell. Man wird sofort in eine Schublade gesteckt, die man HASSEN kann. Beleidigungen kamen bisher ja nur von denen in den Kommentaren, die auch den Pöbel beim Konzert in Schutz genommen haben.

Wo ist man denn antideutsch, wenn man auf den Boden der Tatsachen steht und von einem Iraner nichts unmögliches verlangt? Wieso sollte er denn Deutsch können, nur weil er mal in Deutschland einen Auftritt hat?
Könnt ihr alle hier spanisch oder türkisch, weil ihr paar Wochen eures Lebens in Spanien oder der Türkei Urlaub gemacht habt?
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03.03.2016 00:37 Uhr von Laus_Leber
 
+0 | -2
 
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Und am Ende wurde überhaupt nicht "Reden Sie doch gefälligst Deutsch!" gerufen, sondern "Reden Sie doch gefälligst deutlich!"
Es wäre nicht das erste Mal, dass in der Masse eine Botschaft falsch an/rüberkam.
Für den Abbruch des Konzerts kann auch einfach tatsächlich die "ungewöhnliche" Musik verantwortlich sein.
Ich würde nicht immer gleich einen rassistischen Hintergrund unterstellen, zumal die Quellen auch unterschiedliche Sichtweisen zulassen.

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